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Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Von Spam bis Gott und die Welt
mattkru
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von mattkru » Do 24. Sep 2020, 12:24

An die Vegetarier/Veganer unter euch: mit welchen Lebensmitteln sichert ihr eine ausreichende Zufuhr von Eisen ab?

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smi
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von smi » Do 24. Sep 2020, 13:12

Hülsenfrüchte (Soja, Bohnen, Erbsen), Quinoa, Leinsamen und einige Pilze (ich meine Pfifferlinge).

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nilolium
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von nilolium » Mo 5. Okt 2020, 21:16

Boah ich habe selten etwas veganes gegessen, was sooo fleischig/wurstig schmeckt (aber besser!) wie die vegane streichwurst von DM. dolle empfehlung!

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miwo
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von miwo » Sa 31. Okt 2020, 18:05

nilolium hat geschrieben:
Di 11. Aug 2020, 09:42
Könnt ihr nebenbei bitte alle mal so raushauen, was man tolles mit Linsen anstellen kann? Ich hab Bock und Interesse, was damit zu zaubern, aber irgendwie sehr uninspiriert.
Hole es mal hoch: haben gerade einen veganen Rote-Linsen-Eintopf gekocht mit Kartoffeln, Karotten, Knobi, Ingwer, gehackten Tomaten, Petersilie, Zwiebeln und nem Liter Brühe. Sehr zu empfehlen!
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Gogo
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Gogo » Sa 31. Okt 2020, 18:32

smi hat geschrieben:
Do 24. Sep 2020, 13:12
Hülsenfrüchte (Soja, Bohnen, Erbsen), Quinoa, Leinsamen und einige Pilze (ich meine Pfifferlinge).

smi
Ab und zu auch mal Lupine. Was ich sehr gerne esse ist der Lupinen Joghurt von Made with Luve, besonders der Stracciatella. Habe mir aber auch Lupinenmehl gekauft, kannst ja in Soßen, Suppen, Bratlinge usw machen. Ansonsten noch gerne Linsen oder auch in Haferflocken und Grünkern steckt Eisen.

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smi
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von smi » So 1. Nov 2020, 20:56

Gogo hat geschrieben:
Sa 31. Okt 2020, 18:32
Ab und zu auch mal Lupine. Was ich sehr gerne esse ist der Lupinen Joghurt von Made with Luve, besonders der Stracciatella. Habe mir aber auch Lupinenmehl gekauft, kannst ja in Soßen, Suppen, Bratlinge usw machen. Ansonsten noch gerne Linsen oder auch in Haferflocken und Grünkern steckt Eisen.
Das "Streichglück" von Made With Luve ist auch super für auf Brot aber auch als Creme Fraiche Ersatz etc.

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fan30
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von fan30 » Sa 7. Nov 2020, 14:09

mattkru hat geschrieben:
Do 24. Sep 2020, 12:24
An die Vegetarier/Veganer unter euch: mit welchen Lebensmitteln sichert ihr eine ausreichende Zufuhr von Eisen ab?
Falls es dich noch interessieren sollte: Ganz viele Nüsse und Samen, sowie Quinoa, Hafer, etc. Außerdem wurden mir vom Arzt Eisen Kapseln verschrieben, da bei mir ein Eisenmangel festgestellt wurde. Mit der Ernährung konnte ich es nicht in den Griff kriegen. Normalerweise schafft man es aber auch ohne.

fan30
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von fan30 » Sa 7. Nov 2020, 14:11

miwo hat geschrieben:
Sa 31. Okt 2020, 18:05
nilolium hat geschrieben:
Di 11. Aug 2020, 09:42
Könnt ihr nebenbei bitte alle mal so raushauen, was man tolles mit Linsen anstellen kann? Ich hab Bock und Interesse, was damit zu zaubern, aber irgendwie sehr uninspiriert.
Hole es mal hoch: haben gerade einen veganen Rote-Linsen-Eintopf gekocht mit Kartoffeln, Karotten, Knobi, Ingwer, gehackten Tomaten, Petersilie, Zwiebeln und nem Liter Brühe. Sehr zu empfehlen!
Klingt echt gut, muss ich auch mal ausprobieren.

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ckshadow
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von ckshadow » So 8. Nov 2020, 01:02

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nilolium
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von nilolium » So 8. Nov 2020, 15:35

Das hier ist Hands Down das beste, was ich seit langer Zeit in der Küche gezaubert habe. Richtig nice und große Empfehlung!

Kürbis-Linsen-Eintopf

Zutaten für 4 Personen:
► Text zeigen
Zubereitung:
► Text zeigen
Hab mich relativ streng ans Rezept gehalten, außer:
* Keine Paprika, dafür eine Tomate mehr; weißer Reis statt brauner; Hokkaido-Kürbis statt Butternut; Linsen aus der Dose

Gönnt euch das mal!

defpro
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von defpro » Mo 9. Nov 2020, 16:17

Kann hier jemand Empfehlungen zu Nahrungsergänzungsmitteln abgeben? Insbesondere interessieren würden mich die Vitamine B12 und D3.

Ich hatte mich damit bislang nie großartig auseinander gesetzt, aber seitdem ich mich vermehrt vegetarisch und vegan ernähre, ist das Thema bei mir stärker in den Vordergrund gerückt, da es wohl sehr schwierig ist, den B12-Bedarf ohne tierische Produkte zu decken. In diesem Zuge ist mir auch aufgefallen, dass ich mich seit Corona noch weniger draußen aufhalte als eh schon, sodass es um meinen D3-Haushalt auch nicht so toll aussehen dürfte.

Wichtig wäre mir vor allem die Dosierung. D3 ist ja fettlöslich, B12 dagegen wasserlöslich, sodass ersteres definitiv nicht überdosiert werden sollte. Scheinbar gibt es aber auch schon Studien, die Nachteile bei einer zu hohen B12-Dosierung feststellen.

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird wohl eine tägliche B12-Dosis von 4 µg bzw. eine D3-Dosis von 20 µg (wovon 2-4 µg durch die Nahrung aufgenommen werden) empfohlen. Jedoch sind die Tabletten, die man im Supermarkt erhält, alle viel höher dosiert. Meine Freundin hat sich letztens Vitamine in Tropfenform bestellt, doch auch dort ist die Dosierung wesentlich höher. Allerdings scheinen die Vitamine wohl auch nicht vollumfänglich vom Körper verwertet zu werden und je nach Dosierung wird nur ein bestimmter Prozentsatz aktiv absorbiert und ein weiterer Teil durch passive Diffusion aufgenommen.

Weiter bin ich mit meiner Recherche noch nicht gekommen. Hat hier jemand vielleicht weitergehende Informationen? Ich möchte in der aktuellen Lage ungern meinen Arzt mit sowas belästigen.

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Quadrophobia
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Quadrophobia » Mo 9. Nov 2020, 16:25

defpro hat geschrieben:
Mo 9. Nov 2020, 16:17
Kann hier jemand Empfehlungen zu Nahrungsergänzungsmitteln abgeben? Insbesondere interessieren würden mich die Vitamine B12 und D3.

Ich hatte mich damit bislang nie großartig auseinander gesetzt, aber seitdem ich mich vermehrt vegetarisch und vegan ernähre, ist das Thema bei mir stärker in den Vordergrund gerückt, da es wohl sehr schwierig ist, den B12-Bedarf ohne tierische Produkte zu decken. In diesem Zuge ist mir auch aufgefallen, dass ich mich seit Corona noch weniger draußen aufhalte als eh schon, sodass es um meinen D3-Haushalt auch nicht so toll aussehen dürfte.

Wichtig wäre mir vor allem die Dosierung. D3 ist ja fettlöslich, B12 dagegen wasserlöslich, sodass ersteres definitiv nicht überdosiert werden sollte. Scheinbar gibt es aber auch schon Studien, die Nachteile bei einer zu hohen B12-Dosierung feststellen.

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird wohl eine tägliche B12-Dosis von 4 µg bzw. eine D3-Dosis von 20 µg (wovon 2-4 µg durch die Nahrung aufgenommen werden) empfohlen. Jedoch sind die Tabletten, die man im Supermarkt erhält, alle viel höher dosiert. Meine Freundin hat sich letztens Vitamine in Tropfenform bestellt, doch auch dort ist die Dosierung wesentlich höher. Allerdings scheinen die Vitamine wohl auch nicht vollumfänglich vom Körper verwertet zu werden und je nach Dosierung wird nur ein bestimmter Prozentsatz aktiv absorbiert und ein weiterer Teil durch passive Diffusion aufgenommen.

Weiter bin ich mit meiner Recherche noch nicht gekommen. Hat hier jemand vielleicht weitergehende Informationen? Ich möchte in der aktuellen Lage ungern meinen Arzt mit sowas belästigen.
Das sind tatsächlich genau die Vitamine, die ich auch nehme. Mache das aber ausschließlich nach Gefühl und hab keinerlei Hintergrundwissen :doof: Hier und da mal eine Tablette läuft bei mir bisher ganz okay.

Den Vitamin D Hype sollte man aber nicht all zu ernst nehmen. Es ist sicherlich nicht verkehrt, im Winter welches zu sich zu nehmen, die großen Heilungsversprechen (Kopfschmerzern, Depressionen, Leistungsfähigkeit etc.) sind aber typische Verschwörungsmythen. Bei mir hat es allerdings einen angenehmen Placebo Effekt, der nahezu sofort einsetzt :grin:

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miwo
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von miwo » Mo 9. Nov 2020, 16:58

In den Wintermonaten nehme ich auch Vitamin-D Tropfen. Ob Placebo hin oder her, fühle mich dadurch deutlich fitter und bin nicht so blass. ;)
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Quadrophobia » Mo 9. Nov 2020, 17:32

miwo hat geschrieben:
Mo 9. Nov 2020, 16:58
In den Wintermonaten nehme ich auch Vitamin-D Tropfen. Ob Placebo hin oder her, fühle mich dadurch deutlich fitter und bin nicht so blass. ;)
Joo, will auch gar nicht behaupten, dass die nicht wirken. Bei mir setzt nur quasi sofort ein besseres Befinden ein, was eben so schnell keine Folge der Tabletten an sich sein kann :grin:

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von dattelpalme » Mo 9. Nov 2020, 17:57

Das bezieht sich zwar auf MS-Betroffene, finde aber, dass es auch allgemein zutrifft:

"Angesichts dieser Situation verstehe ich den Wunsch vieler Patienten, Vitamin D als interessante und ungefährliche Zusatztherapie einzunehmen – ich rate dann meist pragmatisch zu einer täglichen Einnahme von 2.000 IE oder der einmaligen wöchentlichen Einnahme von 20.000 IE Vitamin D.Ich erinnere aber auch daran, dass die bei weitem effektivste Art, den Vitamin D-Spiegel anzuheben, der Aufenthalt im Freien ist."
https://www.ms-docblog.de/multiple-skle ... protokoll/
„Die Welt geht vor die Hunde Mädchen, traurig aber wahr.“

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Gogo » Mo 9. Nov 2020, 18:05

defpro hat geschrieben:
Mo 9. Nov 2020, 16:17
Kann hier jemand Empfehlungen zu Nahrungsergänzungsmitteln abgeben? Insbesondere interessieren würden mich die Vitamine B12 und D3.

Ich hatte mich damit bislang nie großartig auseinander gesetzt, aber seitdem ich mich vermehrt vegetarisch und vegan ernähre, ist das Thema bei mir stärker in den Vordergrund gerückt, da es wohl sehr schwierig ist, den B12-Bedarf ohne tierische Produkte zu decken. In diesem Zuge ist mir auch aufgefallen, dass ich mich seit Corona noch weniger draußen aufhalte als eh schon, sodass es um meinen D3-Haushalt auch nicht so toll aussehen dürfte.

Wichtig wäre mir vor allem die Dosierung. D3 ist ja fettlöslich, B12 dagegen wasserlöslich, sodass ersteres definitiv nicht überdosiert werden sollte. Scheinbar gibt es aber auch schon Studien, die Nachteile bei einer zu hohen B12-Dosierung feststellen.

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird wohl eine tägliche B12-Dosis von 4 µg bzw. eine D3-Dosis von 20 µg (wovon 2-4 µg durch die Nahrung aufgenommen werden) empfohlen. Jedoch sind die Tabletten, die man im Supermarkt erhält, alle viel höher dosiert. Meine Freundin hat sich letztens Vitamine in Tropfenform bestellt, doch auch dort ist die Dosierung wesentlich höher. Allerdings scheinen die Vitamine wohl auch nicht vollumfänglich vom Körper verwertet zu werden und je nach Dosierung wird nur ein bestimmter Prozentsatz aktiv absorbiert und ein weiterer Teil durch passive Diffusion aufgenommen.

Weiter bin ich mit meiner Recherche noch nicht gekommen. Hat hier jemand vielleicht weitergehende Informationen? Ich möchte in der aktuellen Lage ungern meinen Arzt mit sowas belästigen.
Ich nehme Vitamin B 12 Kapseln, die ich alle 5 Tage nehmen sollte, lass das auch mal schleifen, gerade habe ich sie seit 3 Wochen nicht mehr genommen. Teilweise wird ja auch in manchen veganen Käse- oder Milchalternativen B12 zugesetzt, diese versuche ich auch zu kaufen. Was Vitamin D betrifft, da nehme ich nichts, ich wohne ziemlich auf dem Land. Gerade im Lockdown im Frühling, war ich sehr viel draußen und da begegnest du in ner Stunde im Wald höchstens 5-10 Menschen, normalerweise sind es unter Woche 1-2. Und auch jetzt versuche ich immer 1-2 Stunden draußen zu sein. Geht auch von meiner Arbeit her.

Dieses Jahr im Juni habe ich mal einen Bluttest machen lassen, da ich seit Januar fast komplett Vegan lebe. Hatte glaube ich noch nie so gute Blutwerte und da habe ich noch keine B12 Kapseln genommen. Musste nur bisschen auf das Selen achten.

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von defpro » Di 10. Nov 2020, 19:13

Schon mal vielen Dank für eure Rückmeldungen zu dem Thema. Vielleicht habe ich mich auch etwas zu sehr auf den Punkt der Dosierung versteift. Lässt sich vielleicht auch gar nicht so pauschal festlegen, welche Menge da für jeden jetzt optimal ist. Mit den im Handel verfügbaren Dosierungen macht man ja dann vermutlich nichts falsch. :smile:

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von lirumlarum » Di 10. Nov 2020, 22:21

defpro hat geschrieben:
Di 10. Nov 2020, 19:13
Schon mal vielen Dank für eure Rückmeldungen zu dem Thema. Vielleicht habe ich mich auch etwas zu sehr auf den Punkt der Dosierung versteift. Lässt sich vielleicht auch gar nicht so pauschal festlegen, welche Menge da für jeden jetzt optimal ist. Mit den im Handel verfügbaren Dosierungen macht man ja dann vermutlich nichts falsch. :smile:
Würde dir aber auf Dauer empfehlen, einfach mal einen Bluttest beim Hausarzt zu machen. Der geht auch super schnell (Blutabnahme 5 Min., Labor ein, zwei Tage). Du musst also denke ich nicht befürchten, dass du da Ressourcen unnötig verbrauchst. Eisen sieht man da ja dann z.B. auch gleich. Ich habe selbst einen Anfang Oktober gemacht (auch wegen der Ernährung), wobei ich auch etwas dazu geschoben werden musste :oops:. War aber gut, weil z.B. B12 bei mir schon seeehr niedrig war. Vorteil ist halt, dass der Arzt besser die passende Dosis einschätzen und verschreiben kann. Ist natürlich dann wahrscheinlich etwas teurer, aber dafür hilft es auch. Und falls du doch keinen Bedarf hast, nimmst du dann auch nichts unnötiges. Bei D meinte die Ärztin (nur wie ich es verstanden habe, keine medizinische Expertise) auch, dass das bei den meisten Menschen etwas zu niedrig ist, man deswegen nicht zwingend Ergänzung braucht, wenn es sich im Rahmen hält (Ich habe da jetzt Tabletten für einmal die Woche bekommen).

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Quadrophobia » Mi 11. Nov 2020, 14:24

Apropos Eisen: Hat jemand Empfehlungen für Eisenreiches Essen? Ich will nicht jede Woche Linsensuppe essen :grin:

Die gängigen Tabletten sind leider völlig überdosiert

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Declan_de_Barra » Mi 11. Nov 2020, 14:44

Quadrophobia hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2020, 14:24
Apropos Eisen: Hat jemand Empfehlungen für Eisenreiches Essen? Ich will nicht jede Woche Linsensuppe essen :grin:

Die gängigen Tabletten sind leider völlig überdosiert
unclear why

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von lirumlarum » Mi 11. Nov 2020, 18:15

Quadrophobia hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2020, 14:24
Apropos Eisen: Hat jemand Empfehlungen für Eisenreiches Essen? Ich will nicht jede Woche Linsensuppe essen :grin:

Die gängigen Tabletten sind leider völlig überdosiert
Hirseflocken. Kann man sich gut täglich mit ins Müsli schmeißen. Sollten normal auch für Burger-Patties oder als Beigabe dazu (wie Haferflocken) taugen.

Ansonsten halt alles mit Soja. Tempeh wurde ja schon öfter genannt, wenn man das 1,2 Stunden mit (selbstgemachtem) Gyrosgewürz mariniert und mit Zwiebeln / Öl vermischt stehen lässt, kann man da leckeres Gyros drauß machen :hecheln:

Hülsenfrüchte gibt es ja auch noch einige. Egal ob jetzt die hier öfter genannten Kidney-Bohnen-Patties (Danke dafür :wink: ) oder z.B. Kirchererbsen in der Ribollita oder als einfache Falafel.

Ansonsten mag ich auch dieses Linsen-Risotto, wenn man Linsen möchte, aber mal eine andere Zubereitung sucht. Bei dem Rezept bleibt normal auch immer noch etwas selbstgemachte Brühe übrig, die man dann andersweitig verwerten kann (und mir schmeckt es auch ohne den teuersten Balsamico, dafür nehme ich dann etwas mehr).

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Quadrophobia » Do 12. Nov 2020, 11:51

lirumlarum hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2020, 18:15
Quadrophobia hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2020, 14:24
Apropos Eisen: Hat jemand Empfehlungen für Eisenreiches Essen? Ich will nicht jede Woche Linsensuppe essen :grin:

Die gängigen Tabletten sind leider völlig überdosiert
Hirseflocken. Kann man sich gut täglich mit ins Müsli schmeißen. Sollten normal auch für Burger-Patties oder als Beigabe dazu (wie Haferflocken) taugen.

Ansonsten halt alles mit Soja. Tempeh wurde ja schon öfter genannt, wenn man das 1,2 Stunden mit (selbstgemachtem) Gyrosgewürz mariniert und mit Zwiebeln / Öl vermischt stehen lässt, kann man da leckeres Gyros drauß machen :hecheln:

Hülsenfrüchte gibt es ja auch noch einige. Egal ob jetzt die hier öfter genannten Kidney-Bohnen-Patties (Danke dafür :wink: ) oder z.B. Kirchererbsen in der Ribollita oder als einfache Falafel.

Ansonsten mag ich auch dieses Linsen-Risotto, wenn man Linsen möchte, aber mal eine andere Zubereitung sucht. Bei dem Rezept bleibt normal auch immer noch etwas selbstgemachte Brühe übrig, die man dann andersweitig verwerten kann (und mir schmeckt es auch ohne den teuersten Balsamico, dafür nehme ich dann etwas mehr).
Den Tipp werd ich mal testen, danke!

Ribollita ist einer meine All-Time Favorites, allerdings mit Grünkohl statt Fenchel und Weißen Bohnen statt Kichererbsen. Letzteres könnte ich allerdings durchaus mal probieren :smile:

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Stebbie » Do 12. Nov 2020, 12:31

In den meisten Fällen findet ja doch über eine ausgewogene Ernährung eh eine ausreichende Eisenaufnahme statt, weshalb es doch eigentlich viel sinnvoller ist die Aufnahme zu unterstützen bzw. nicht zu sehr zu hemmen, etwa durch Reduzierung von Kaffee, Milchprodukten oder die Zuführung von Vitamin C?

Ich habe zudem konsequent auf Sachen wie Roggenvollkornbrot umgestellt, weshalb ich nach 7 Jahren Vegetarierdasein ohne zusätzliche Präparate eigentlich immer ganz okay Eisenwerte habe.
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Quadrophobia » Do 12. Nov 2020, 13:12

Stebbie hat geschrieben:
Do 12. Nov 2020, 12:31
In den meisten Fällen findet ja doch über eine ausgewogene Ernährung eh eine ausreichende Eisenaufnahme statt, weshalb es doch eigentlich viel sinnvoller ist die Aufnahme zu unterstützen bzw. nicht zu sehr zu hemmen, etwa durch Reduzierung von Kaffee, Milchprodukten oder die Zuführung von Vitamin C?

Ich habe zudem konsequent auf Sachen wie Roggenvollkornbrot umgestellt, weshalb ich nach 7 Jahren Vegetarierdasein ohne zusätzliche Präparate eigentlich immer ganz okay Eisenwerte habe.
Kaffee reduzieren? Niemals!

Vitamin C könnte allerdings tatsächlich eine Faktor sein, an dem es hapert.


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