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Straight outta... - der HipHop-Thread

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edamame
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von edamame » Mi 1. Okt 2025, 08:33


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Monkeyson
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Monkeyson » Mi 1. Okt 2025, 08:44

edamame hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 08:33
Pitchfork: The 100 Best Rap Albums of All Time

Kendrick nicht in den Top 10 :lolol:
Und das andere nicht in den Top 40, haha.
Pitchfork möchte mal wieder edgy sein.

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Monkeyson
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Monkeyson » Mi 1. Okt 2025, 09:18

Sollte man Juvenile und Rich Gang kennen, kann das wer einordnen?
Immerhin diesmal kein P4k-Push pro Musikerinnen, das scheint nur bei weißen Männern Anwendung zu finden.
Keine krassen Auslassungen, außer natürlich The Roots!

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Taksim
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Taksim » Mi 1. Okt 2025, 10:59

Monkeyson hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 08:44
edamame hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 08:33
Pitchfork: The 100 Best Rap Albums of All Time

Kendrick nicht in den Top 10 :lolol:
Und das andere nicht in den Top 40, haha.
Pitchfork möchte mal wieder edgy sein.
43. To Pimp a Butterfly
42. Die Lit

:lolol:
Das sagt wirklich alles über diese Liste. Nicht nur edgy, sondern auch gezwungen zeitgeistig.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Marshall Mathers LP auf 60. (was dann alles davor landet, will ich gar nicht aufzählen), 36 Chambers auf 19., Life after Death über Ready to Die...

und dann, aber das ist mein persönliches Ding, bleibt Tupac einfach überschätzt. Nicht schlecht, und wahnsinnig einflussreich, aber überschätzt. Vor allem "All Eyez on Me": viel zu lang, soundtechnisch irre angestaubt, teilweise völlig banale Hooks, teilweise ganz komische Songkonzepte, und raptechnisch hatte der Mann zweifellos sehr viel Präsenz, aber reimtechnisch waren auch zu der Zeit andere einfach viel weiter.
Monkeyson hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 09:18
Sollte man Juvenile und Rich Gang kennen, kann das wer einordnen?
Immerhin diesmal kein P4k-Push pro Musikerinnen, das scheint nur bei weißen Männern Anwendung zu finden.
Keine krassen Auslassungen, außer natürlich The Roots!
The Roots, Black Thought solo, Mac Miller, Vince Staples, Run the Jewels, Little Simz, The Streets, Daytona, 2001, College Dropout (Yeezus ist tatsächlich mein liebstes Kanye-Album und wahrscheinlich wollen sie ihn einfach so wenig wie möglich beachten, schon klar, aber das Album hatte halt einen riesen Impact). Außerdem würde ich persönlich The Black Album über The Blueprint ansiedeln, aber selbst wenn nicht, auftauchen sollte es.

Aber wie immer bei diesen Listen: sie sind dazu da, dass man sich über sie aufregt.
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Monkeyson » Mi 1. Okt 2025, 11:27

Taksim hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 10:59
Black Thought solo, Mac Miller, Vince Staples, Run the Jewels, Little Simz, The Streets, Daytona, 2001, College Dropout
Das meiste davon ist pretty recent, fänd's okay, wenn sie es in 5..10 Jahren aufnehmen.
Mir persönlich fehlen noch Common und Pete Rock & CL Smooth, aber darüber lässt sich streiten.
DJ Shadow vielleicht außen vor gelassen, weil eine "Rap" List, keine "Hip Hop"? Aber warum taucht dann Donuts auf?

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Monkeyson
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Monkeyson » Mi 1. Okt 2025, 11:28

Taksim hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 10:59
43. To Pimp a Butterfly
42. Die Lit

:lolol:
Zitat bei r/hiphopheads: "Tpab exactly one spot below die lit was almost definitely made to be screenshot and reposted lmao" :lol:

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Taksim
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Taksim » Mi 1. Okt 2025, 11:45

Monkeyson hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 11:27
Taksim hat geschrieben:
Mi 1. Okt 2025, 10:59
Black Thought solo, Mac Miller, Vince Staples, Run the Jewels, Little Simz, The Streets, Daytona, 2001, College Dropout
Das meiste davon ist pretty recent, fänd's okay, wenn sie es in 5..10 Jahren aufnehmen.
Mir persönlich fehlen noch Common und Pete Rock & CL Smooth, aber darüber lässt sich streiten.
DJ Shadow vielleicht außen vor gelassen, weil eine "Rap" List, keine "Hip Hop"? Aber warum taucht dann Donuts auf?
Schon, aber dann ist doch so viel kürzlich erschienens da drin, dass ich diese Auslassungen komisch finde (ich meine Sexxy Red, what the fuck?).

An DJ Shadow habe ich auch gedacht, aber das kann ich noch verstehen, denn klar, es ist irgendwo Instrumental Hip Hop, aber dann ist "Endtroducing..." nun mal auch so viel mehr. Und Dilla war als Produzent für das Genre zentraler, da wollte man das wohl würdigen.
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Taksim » Mi 1. Okt 2025, 21:27

defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
[...]
Meine Liste folgt, aber da sind einige Picks dabei, mit denen ich absolut konform gehe.
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Taksim » Mo 6. Okt 2025, 12:24

defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
Kendrick Lamar - The Art of Peer Pressure
Kendrick Lamar - Sing About Me, I'm Dying of Thirst (insb. der "Sing About Me"-Part)
Yes und Yes.
defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
Tyler, the Creator - Yonkers (Strophe 2) (aus heutiger Perspektive natürlich kritikwürdige Zeilen)
Ja, aber der Schockfaktor gehört dazu. Die Zeile aus Tron Cat haut ja auch immer noch so rein wie damals.
defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
Earl Sweatshirt - Whoa (Strophe 2)
Earl Sweatshirt - Chum (Strophe 1)
Yes und Yes. Ich mag Earl ja eh gern etwas lebhafter.
defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
Eminem & Dr. Dre - Guilty Conscience (Strophe 3)
Yes, aber alles eigentlich. Was für ein irres Konzept.
defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
Kanye West - Monster (Nickis Part) (ja basic pick, I know)
Basic cause it's true.
defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
Jay-Z - 99 Problems (Strophe 2)
Yes!
defpro hat geschrieben:
Mo 29. Sep 2025, 14:40
A Tribe Called Quest - Scenario (der Busta Rhymes-Part)
Vielleicht der "Hallo Hier Bin ich"-Part der Rapgeschichte.

Hinzufügen würde ich folgende:

Jay-Z feat. Eminem – Renegade (Eminems erster Verse)
Jay-Z feat. Eminem – Renegade (Eminems zweiter Verse)
Nas ft. Eminem & EMPD – EMPD II (Eminems Verse)
Eminem – Kill You (erste Strophe)
Nas – Halftime (zweite Strophe)
Public Enemy – Bring the Noize (erste Strophe)
Beastie Boys – Just a Test (zweite Strophe)
Run DMC – Peter Piper (letzten beide Verse)
Wu-Tang Clan – Triumph (Inspectah Decks Verse)
Earl Sweatshirt feat Vince Staples – Hive (Vince Staples’ Verse)
Kendrick Lamar – The Blacker the Berry (dritte Strophe)
Pusha-T feat. Kendrick Lamar- Nosetalgia (Kendricks Verse)
The Fugees – Ready or Not (Lauryn Hills Verse)
Run the Jewels – Sea Legs (Killer Mikes Verse)
Black Thought & Danger Mouse feat. Michael Kiwanuka – Aquamarine (erster Verse)
Mac Miller ft. Niki Randa – I Am Who Am (Killin’ Time) (zweite Strophe)
Mac Miller feat. Earl Sweatshirt – I’m Not Real (erste Strophe)
Benny the Butcher – New Streets
Benny the Butcher feat. J. Cole - Johnny P’s Cadillac (J. Coles Verse)
Benny the Butcher feat. Black Thought – Crowns for Kings (Black Thoughts Verse)
Wu-Tang & Mathematics - Warriors Two, Cooley High (Method Mans Verse)
Conway the Machine – God Don’t Make Mistakes
Little Simz – Offence (erster Verse)
Limp Bizkit feat. Method Man, Redman and DMX – Rollin’ (Urban Assault Remix) (DMXs Verse)
Gorillaz – Clint Eastwood (Del Tha Funky Homosapiens erster Verse)
"I don't know."

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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Taksim » Fr 21. Nov 2025, 13:40

Das ist schon eine Weile raus, aber ich hab mich jetzt mal richtig mit dem "Samy X Conductor"-Album beschäftigt. Mir würde kein anderer deutscher Rapper einfallen, der so mühelos über diesen Boombap-Beats flowen kann, für die Conductor vor allem durch seine Arbeit mit Griselda steht. Deutschrap hört man in dem Gewand echt selten und das geht hier voll auf. Textlich ist vieles gewohnt braggadocious, aber hier und da wird es auch introspektiver und Samy reflektiert über die Szene oder betreibt biographisches Storytelling.

Der Trend, dass ich so gut wie gar keinen Deutschrap mehr höre, setzt sich derweil fort. Auch dieses Jahr ist mir eigentlich gar nichts aufgefallen, was mich neugierig gemacht hätte. Ein paar Leute mit Potential, Haaland936 oder Billa Joe zum Beispiel, die für mich aber noch zu wenig draus machen. Kwam.E wäre auch so ein Kandidat, bei dem ich noch auf den ganz großen Wurf warte, aber was der in letzter Zeit macht, gibt mir mal gar nix (der hat auf der obengenannten Platte einen kurzen Auftritt und allein da wird wieder deutlich wie viel Wiedererkennungswert der grundsätzlich eigentlich hat).
Hat jemand sonst noch Tipps was aktuellen Deutschrap angeht?
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Re: Straight outta... - der HipHop-Thread

Beitrag von Taksim » Mo 16. Feb 2026, 21:55

defpro hat geschrieben:
Mi 11. Feb 2026, 13:52
Taksim hat geschrieben:
Fr 6. Feb 2026, 20:50
Off-topic
defpro hat geschrieben:
Fr 6. Feb 2026, 19:48

Das Album hat auch eine Laufzeit von über 100 Minuten. Gar keine Lust auf solche aufgeblasenen Tracklists. Immerhin ist es als Doppelalbum konzeptioniert, sodass man das Hören sinnvoll stückeln kann, aber ich kenne kein Rap-Album (auch nicht von Biggie, 2Pac oder Kendrick), was mich wirklich über die komplette Laufzeit fesseln konnte. Ich bezweifle, dass das hier anders sein wird. Mal schauen, wann ich mir Zeit dafür freischaufeln kann, aber motiviert bin ich nicht gerade.
Ja, das geht mir bei vielen Rapalben auch so und wie mein Kommentar schon suggeriert, kann ich dir das Ding nun wirklich nicht schmackhaft machen.
Bin aber froh, dass du sagst. Biggie, 2Pac und für mich auch Outkast haben alle Alben, die viel zu lang sind, aber in den meisten Rapzirkeln wird man für die Meinung ja vor die Tür gesetzt.

Grundsätzlich kommt das in dem Genre zu oft vor. Meine Theorie ist, dass der Fokus auf Lyrics, der dem Genre zugrunde liegt, ein Faktor sein könnte. Wenn ein Rapper das Gefühl hat, auf einem Track auch nur eine gute Line oder ein cleveres Wortspiel untergebracht zu haben, will er oder sie das vielleicht auch zur Schau stellen. Was ich irgendwie verstehen kann, aber der Hörerfahrung kommt das nicht zu Gute. Dann ist mir kürzlich erst aufgefallen, dass B-Seiten im Hip Hop einfach kein großes Ding sind. Manche Tracks einfach auf anderem Wege zu veröffentlichen, passiert nicht so häufig (höchstens Mixtapes, aber die Etablierten greifen darauf auch selten zurück).

Nicht, dass es nicht auch gute, lange Rapalben gäbe. "The Marshall Mathers LP" geht eine Stunde und da sitzt alles, Vince Staples' "Summertime 06" ist ein Doppelalbum, geht eine Stunde und ist ein immer noch völlig unterschätztes, grandioses Album.
Off-topic
"Remember Me?" und "Drug Ballad" sind für mich ja beides klare Skip-Kandidaten. :wink:
Ich glaube das Thema hatten wir schon mal :grin:
Muss ich aber nochmal gegenhalten. "Remember Me?" hat starke Features (die halt mehr über Präsenz und Energie kommen) und Eminems Part killt. Der Übergang zu "I'm Back" rundet das ganze super ab.
"Drug Ballad" kann ich fast irgendwo verstehen, aber auch den mag ich. Die Hook mag man simpel finden, ich finde sie funkioniert und erneut hat der Track viele super Momente, was die Lyrics angeht. Allein wie Em reinkommt, das ganze Rhyme Scheme auf "Marky Mark" ist herrlich.
defpro hat geschrieben:
Fr 6. Feb 2026, 19:48
"Summertime '06" hab ich letztens auch wieder gehört und kann das nur unterschreiben. Ein super vielseitiges Album, bei dem einen gerade beim Studieren der Texte oft ein Kloß im Hals stecken bleibt. Mit 1h ist es natürlich ein sehr kurzes Doppelalbum.
Das stimmt, mir ging es grundsätzlich um längere Alben und da ist eine Stunde ja schon ordentlich. Schön, dass du das teilst, mir wird das viel zu selten hervorgehoben. Vince ist ein sehr individueller Charakter mit sehr eigenem Flow und Vortragsart, aber was für mich zusätzlich hervorsticht, sind die Beats. Ziemlich minimalistisch aber mit viel Tiefe. Er hat viele tolle Alben, aber die Produktion hat er bisher nicht wieder getoppt für meine Begriffe.

defpro hat geschrieben:
Fr 6. Feb 2026, 19:48
Ansonsten sind mir gerade noch Biggies "Ready to Die" (mit Bonustracks 77 Minuten) sowie "The Infamous" (67 Minuten) und "Murda Muzik" (72 Minuten) von Mobb Deep ein, die ich trotz umfangreicher Laufzeit auch über die gesamte Laufzeit genießen kann, wobei man im Fall von Mobb Deep auch schon den Vorwurf erheben kann, nur noch more of the same zu erhalten. MBDTF und GKMC gehen ja auch beide 68 Minuten (zu TPAB schweige ich mich mal lieber aus).
"Ready to Die" ist auf jeden Fall stimmiger als der Nachfolger, mit ein paar weniger Tracks hätte man hier aber auch ein fokussierteres Album machen können. Mobb Deep kenne ich nicht gut genug (Murda Muzik tatsächlich gar nicht), da muss ich nochmal hinterher.

Uh, und was ist das? Ein TPAB Hot Take? Ich bin zumindest mittlerweile soweit, dass ich DAMN. drüber sehe. Einerseits ist das Album extrem bei mir gewachsen, andererseits muss ich aber auch sagen, auch wenn klanglich TPAB vlt. sein kohärentestes Werk ist, gibt's da doch ein paar Tracks, auf die ich verzichten könnte. Momma, Hood Politics und Momma said geben mir alle nicht so viel.

defpro hat geschrieben:
Fr 6. Feb 2026, 19:48
Meine Theorie ist ja eher, dass Hip-Hop ein relativ einfach zu produzierendes Genre ist. Fetter Beat, 2-3 Strophen Raps, wenn einem für ne Hook nichts einfällt, gibt's einfach ein paar Scratches und fertig ist der Song. Wenn man sich da mal ein gewisses Talent zum Schreiben von Texten oder Produzieren von Beats angeeignet hat, kann man glaube ich schon relativ schnell Songs produzieren. Man kann dann natürlich noch die Extrameile gehen und lyrisch sein Top-Game auffahren bzw. beim Beat noch mehr Feintuning und sonstige Spielereien einbauen, aber ein Muss ist das mMn nicht unbedingt, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Wenn man dann noch die Qualitätskontrolle missen lässt und die Platte mit unnötigen Skits zukleistert, dann kommt da oft ein überlanges Weg bei rum, auf dem man sich seine Favoriten rauspicken muss. Im Streamingzeitalter gibt's ja noch nicht mal die Begrenzung des Speichermediums. Da fällt es schon auf, dass im Rap-Bereich hier besonders Kapital draus geschlagen wird und teilweise Alben mit über 2h Laufzeit veröffentlicht werden.
[/offtopic]
An sich plausibel, aber grundsätzlich kommt es denke ich immer auf den Eifer und die Gewissenhaftigkeit ein. Für ein großes Rapalbum muss man (fürs meiste) eben sehr viel mehr auf die Lyrics wertlegen als bei durchschnitts Rock- oder Popalben, weshalb die Produktion eigentlich ähnlich lange dauern sollte. Wie viele namhafte Rapper das nicht tun, lässt mich zusätzlich immer etwas perplex zurück.
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