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Politik

Von Spam bis Gott und die Welt
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mattkru
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Re: Politik

Beitrag von mattkru » Di 7. Feb 2017, 07:17

tobiwan hat geschrieben:
Mo 6. Feb 2017, 16:45
Blackstar hat geschrieben:
Do 5. Jan 2017, 22:50
Sonntagsfrage sieht die SPD bei 20%. Da geht noch was nach unten.
Eher nich so

Bild
Ich befürchte, das der Schulz-Hype nicht bis September durchhalten wird.
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Göppel
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Re: Politik

Beitrag von Göppel » Di 7. Feb 2017, 13:37

Engholm hat geschrieben:
Mo 6. Feb 2017, 16:14
Göppel hat geschrieben:
Sa 4. Feb 2017, 15:40
Engholm hat geschrieben:
Fr 3. Feb 2017, 12:49
Ich denke, besonders die Basis, die sich nach der letzten BTW verraten gefühlt hat, jetzt froh ist, Schulz am Ruder zu haben.
Wovon haben sie sich denn verraten gefühlt und inwiefern bringt Schulz da jetzt große Änderung?
Die SPD hat sich im Wahlkampf '13 eindeutig für einen Regierungswechsel (ohne Merkel) positioniert. Davon ist ein Großteil der Wähler auch ausgegangen. Als Kompromiss mit der CDU gemeinsame Sache zu machen, um überhaupt eine Regierungsmehrheit zu erlangen, kam bei vielen nicht wirklich gut an.
Ich ahne, dass es unter Schulz nicht anders wird. In seinem ersten großen Interview bei Anne Will hat er sich ja wunderbar drum herum gewunden irgendetwas über potenzielle Koalitionspartner zu sagen. Er will die SPD nur als stärkste Kraft in den Bundestag führen. Schulz wird nicht sagen, dass er rot-rot-grün (oder andere Koalitionen ohne CDU/CSU) anstrebt und er wird sie auch nicht führen sollen. Also läufts am Ende wieder auf eine große Koalition heraus, ob nun CDU/CSU oder SPD die meisten Stimmen bekommen. Einen Regierungswechsel wird es wieder nicht geben.
Und wenn das den Wähler_innen bis September klar wird, dann wird die SPD auch wieder Prozentpunkte verlieren, dass seh ich ganz ähnlich wie mattkru. Mensch kann für die SPD nur hoffen, dass der Ruck der ja anscheinend gerade tatsächlich durch die Basis geht, auch bei der Parteispitze ankommt und dort gemerkt wird, dass es noch Menschen gibt die sich für eine wirklich sozialdemokratische Politik interessieren.
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Rowanism
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Re: Politik

Beitrag von Rowanism » Mi 8. Feb 2017, 00:33

Göppel hat geschrieben:
Di 7. Feb 2017, 13:37
Engholm hat geschrieben:
Mo 6. Feb 2017, 16:14
Göppel hat geschrieben:
Sa 4. Feb 2017, 15:40


Wovon haben sie sich denn verraten gefühlt und inwiefern bringt Schulz da jetzt große Änderung?
Die SPD hat sich im Wahlkampf '13 eindeutig für einen Regierungswechsel (ohne Merkel) positioniert. Davon ist ein Großteil der Wähler auch ausgegangen. Als Kompromiss mit der CDU gemeinsame Sache zu machen, um überhaupt eine Regierungsmehrheit zu erlangen, kam bei vielen nicht wirklich gut an.
Ich ahne, dass es unter Schulz nicht anders wird. In seinem ersten großen Interview bei Anne Will hat er sich ja wunderbar drum herum gewunden irgendetwas über potenzielle Koalitionspartner zu sagen. Er will die SPD nur als stärkste Kraft in den Bundestag führen. Schulz wird nicht sagen, dass er rot-rot-grün (oder andere Koalitionen ohne CDU/CSU) anstrebt und er wird sie auch nicht führen sollen. Also läufts am Ende wieder auf eine große Koalition heraus, ob nun CDU/CSU oder SPD die meisten Stimmen bekommen. Einen Regierungswechsel wird es wieder nicht geben.
Und wenn das den Wähler_innen bis September klar wird, dann wird die SPD auch wieder Prozentpunkte verlieren, dass seh ich ganz ähnlich wie mattkru. Mensch kann für die SPD nur hoffen, dass der Ruck der ja anscheinend gerade tatsächlich durch die Basis geht, auch bei der Parteispitze ankommt und dort gemerkt wird, dass es noch Menschen gibt die sich für eine wirklich sozialdemokratische Politik interessieren.
Das ist doch blabla aus Sicht der Linken, die natürlich komplett schuldlos am Nichtzustandekommen von RRG ist...

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Göppel
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Re: Politik

Beitrag von Göppel » Mi 8. Feb 2017, 14:02

Natürich hat die Linke ihren Anteil daran, dass RRG nicht zustande kommt und ich bin der Meinung dass alle drei Parteien mehr darum kämpfen sollten. Woran es liegt das RRG nicht zustande kommt ist doch aber relativ egal. Wenn es das nicht tut wird es keinen Regierungswechsel weg von CDU/CSU geben (können). Also wird es auch wieder schwierig einen solchen Regierungswechsel vor der Wahl als möglich zu verkaufen.
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Re: Politik

Beitrag von Quadrophobia » Mi 8. Feb 2017, 14:19

Rot-Rot-Grün ist einfach so lange vollkommen unsinnig, wie das bedeutet, dass man eine Nationalistin in ein "Linksbündnis" aufnehmen müsste und ihr vermutlich noch ein Ministerium anvertrauen müsste. Wieso sollte Schulz sich in dem Moment zu RRG bekennen, wo er den klaren Vorteil hat, dass die Spitze der Linke nicht politikfähige Positionen hat, durch die man ihr Wähler*innen abtrotzen kann? Außerdem würde es (zurecht) viele Wähler*innen abschrecken, wenn man sich bereiterklärt mit einer Wagenknecht zu koalieren, die gegen alles steht, wofür Martin Schulz in den letzten Jahren stand.

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Re: Politik

Beitrag von Stebbie » Mi 8. Feb 2017, 14:21

Abgesehen davon: Es ist doch vollkommen normal, dass Schulz in erster Linie versucht ein möglichst gutes Ergebnis für die eigene Partei zu erlangen. Koalitionsgespräche müssen nach der Wahl geführt werden, wenn man eine Arbeitsgrundlage hat.
(c) 26.06.2006

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Re: Politik

Beitrag von Quadrophobia » Mo 13. Mär 2017, 18:07

Windom Earle hat geschrieben:
Mo 13. Mär 2017, 17:43
Wie gesagt, die Charity kenn ich jetzt nicht, aber ganz allgemein finde ich den Grundgedanken gut, dass mn die Welt nur ändern kann, wenn man auch selber etwas tut. Man erreicht m.E. oft mehr, wenn man gegen Global Warming zB ein paar Bäume pflanzt und sein Autofahrverhalten überdenkt und für Integration mehr, wenn man selbst ein paar Stunden im Flüchtlingsheim hilft, als gegen "die da oben" eine Demo zu starten oder Facebooklinks zu teilen. Das ist für mich mehr fast schon mehr Lifestyle und Gewissensberuhigung.
Quadrophobia hat geschrieben:
Mo 13. Mär 2017, 16:26
Windom Earle hat geschrieben:
Mo 13. Mär 2017, 12:51
Warum hältst du das für unsinnig? Ich kenne jetzt die Details zu den Aktionen nicht, so etwas wird auch bei der ersten Durchführung sicher hinten und vorne nicht reibungslos klappen, aber tendenziell ist das mal inteessanter, als immer nur die reichsten oder schnellsten (beim VVk) zu solchen Events zu lassen.
Diese ganze Charity ist komplett undurchsichtig und deshalb mit Vorsicht zu genießen. Dazu dann noch dieses "Fordere die G20 Staatsoberhäupter auf sich für eine gerechtere Welt einzusetzen" Wischiwaschi. Für Gerechtigkeit kann man da auf die Straße gehen und nicht irgendwelche Kettenbriefe unterschreiben
Der Protest gegen G20 ist weitaus komplexer als ein Protest gegen "Die da oben" und hat sicherlich nichts mit "Facebooklinks teilen" zu tun. Gegen OSZE/ G20 laufen seit 1,5 Jahren Aktionskonferenzen und Gruppen aller couleur erarbeiten Strategien des Protestes dagegen. Das abhalten eines "Festivals" mit ein paar sonst unpolitischen Mainstream Acts in einer Halle die ganz nebenbei einer Unternehmensgruppe gehört, deren Chef absoult gegenteilige Ansichten zu dieser "gerechteren Welt" forciert, ist für mich der Inbegriff des Slacktivisms und bringt überhaupt nichts. Darüber hinaus ist die Chance auf ein Konzert eine ziemlich beschissene Motivation für politischen Aktivismus.

Der G20 Gipfel in dieser Form eine Abartigkeit gegen die als solches man protestieren sollte. Es gibt Gründe mit gewissen Gruppen nicht auf die Straße zu gehen, aber in der Barclaycardarena heile Welt zu spielen, weil man Menschen wie Erdogan, Trump, Xi Jinping oder Putin gebeten hat, sich für eine gerechtere Welt einzsetzen, grenzt an Realitätsverweigerung.

Wer jetzt hingehen möchte, um die Acts zu sehen: Fair Enough. Aber mit Politik hat das nichts zu tun.

Blackstar
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Re: Politik

Beitrag von Blackstar » Mo 13. Mär 2017, 20:49

Slacktivisms
Alter, was für Wörter ihr immer kennt.

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tobiwan
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Re: Politik

Beitrag von tobiwan » Di 14. Mär 2017, 11:04

Blackstar hat geschrieben:
Mo 13. Mär 2017, 20:49
Slacktivisms
Alter, was für Wörter ihr immer kennt.
Musste das auch erstmal googlen. :mrgreen:

Ansonsten stimme ich Robins (letztem) Beitrag zu.
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Stebbie
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Re: Politik

Beitrag von Stebbie » Di 14. Mär 2017, 12:03

Darüber hinaus ist die Chance auf ein Konzert eine ziemlich beschissene Motivation für politischen Aktivismus.
Die Motivation des einzelnen ist doch seine Sache und letzten Endes für die Sache egal. Wenn man so lange wartet, bis sich jeder eingehend mit der Thematik auseinandersetzt, dann wird man ewig warten müssen. Mir persönlich ist es da lieber, wenn sich Leute zumindest ein wenig damit befassen - selbst wenn es nur für ein Konzert ist, bei dem man "heile Welt" spielen kann -, als dass sie indifferent zuhause sitzen. Denn so setzt eine Sensibilisierung ein und selbst wenn dann am Ende 500 Personen für das Thema interssieren, dann hat es schon seinen Zweck erfüllt - vollkommen ungeachtet dessen, ob da nun handfeste ethische, politische, gesellschaftliche oder vorrangig kulturelle Gründe dahinterstehen.

Man kann nicht erwarten, dass viele Leute sich von heute auf morgen eingehend mit der Thematik auseinandersetzen (und diese Ganz-oder-Garnicht-Haltung und mangelnder Pragmatismus ist oftmals ein Problem linker Bewegungen), weshalb das, was oftmals despiktierlich als 'Slacktivism' gebrandtmarkt wird, eigentlich eine oftmals erste Auseinandersetzung mit dem Thema ist. Sie mag zwar oberflächlich sein, aber kann ein erster Schritt dazu sein. Dies grundsätzlich abzulehnen hat eigentlich wenig mit Politik als mit Ideologie z tun. Politisch wäre es, diese Leute abzuholen, anstatt ihnen eine "beschissene Motivation" oder "Realitätsverweigerung" zu unterstellen.

Bei der Kritik an Anschütz und Menschen wir Erdogan, Trump, Xi Jinping oder Putin bin ich ganz bei dir, weshalb es wichtig ist sich gesellschaftlich dort zu positionieren, auch ist die Wahl des CCH als Veranstaltungsort eher ungünstig, weil es praktisch in die Höhle des Löwen geht. Dennoch muss man vorsichtig sein und nicht in Selbstgerechtigkeit verfallen, denn einerseits ist es wichtig, dass sich diese Personen an einen Tisch setzen, weshalb die Institution als solche wichtig ist, andererseits muss man sich auch die damals geäußerte Kritik am Gipfel in Heiligendamm vor Augen halten, zu dem Hamburg jetzt quasi das krasse Gegenbeispiel ist: Metropollage statt hermetisch abgeriegelter Provinz (was natürlich auch nicht bedeutet, dass jegliche Form berechtigt ist, nur weil sie eben nicht Heiligendamm ist).

Meine Befürchtung ist einfach wieder, dass jeglicher sinnvoller Protest von Ausschreitungen überschattet werden wird - und damit verliert man dann wieder 90% der Menschen, die dir in der Sache zustimmen. Und mir persönlich ist jeder, der zu Coldplay in die Barcleycard Arena geht, lieber als jemand, der zum Dammtor fährt, um dort mal wieder Fenster einzuschmeißen.
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tobiwan
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Re: Politik

Beitrag von tobiwan » Di 14. Mär 2017, 12:28

Stebbie hat geschrieben:
Di 14. Mär 2017, 12:03
Meine Befürchtung ist einfach wieder, dass jeglicher sinnvoller Protest von Ausschreitungen überschattet werden wird - und damit verliert man dann wieder 90% der Menschen, die dir in der Sache zustimmen. Und mir persönlich ist jeder, der zu Coldplay in die Barcleycard Arena geht, lieber als jemand, der zum Dammtor fährt, um dort mal wieder Fenster einzuschmeißen.
Bei dem letzten Satz wird ja sicherlich so gut wie jeder zustimmen, da hier wohl kaum jemand derartige Gewalt oder Ausschreitungen befürwortet, nur ist das vielleicht nicht der beste Vergleich. Du vergleichst den Konzertgänger (der dadurch vielleicht für das Thema sensibilisiert wird) mit einem Fanatiker, der meint, seine politische Einstellung und seine Ablehnung gegenüber politischen Vorgängen mit Gewalt und Eskalation ausdrücken zu müssen. Im Vergleich zum vermummten Steine werfenden Fanatiker / Gewalttäter ist auch derjenige noch besser, der zuhause sitzt und sich gar nicht dafür interessiert. Passender wäre es da meiner Meinung nach, eben jenen Konzertgänger mit einem gewöhnlichen Demonstranten zu vergleichen, der für oder gegen die gleiche Sache auf die Straße geht.
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Re: Politik

Beitrag von miwo » Di 14. Mär 2017, 12:44

Wird ein spannender Tag. In der Schanze hängen nun schon Plakate mit "Trump wir freuen uns auf dich".
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Re: Politik

Beitrag von Declan_de_Barra » Do 16. Mär 2017, 18:03

Beatrix von Storch hat in einem Interview mit RT gesagt, dass sie bei den Bundestagswahlen mit dem knappen Verfehlen der Absoluten Mehrheit zufrieden wäre. :schnecke:

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Ruby
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Re: Politik

Beitrag von Ruby » Fr 17. Mär 2017, 12:28

Declan_de_Barra hat geschrieben:
Do 16. Mär 2017, 18:03
Beatrix von Storch hat in einem Interview mit RT gesagt, dass sie bei den Bundestagswahlen mit dem knappen Verfehlen der Absoluten Mehrheit zufrieden wäre. :schnecke:
:lolol:
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Re: Politik

Beitrag von Stebbie » So 26. Mär 2017, 18:23

Für eine Partei, die von sich behauptet, dass sie die schweigende Mehrheit der Bevölkerung vertritt, ist das doch eine logische Position :mrgreen:


Im Saarland aber nur 6% für die AfD, damit könnte ich in Schleswig-Holstein, wo die derzeit bei 7% stehen, sehr gut leben. Ansonsten das erwartbare Ergebnis, wobei die SPD vll. doch 1-2% stärker eingeschätzt wurde. Unschön finde ich jedoch, dass sowohl FDP als auch Grüne nicht im Parlament sind, weshalb wohl nur Linke und AfD als Opposition bleiben.
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Re: Politik

Beitrag von Quadrophobia » So 26. Mär 2017, 19:10

Die grünen sollten das bitte schon noch schaffen. Kann ja nicht sein, dass es eine rein rechte Opposition gibt :P

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Re: Politik

Beitrag von ArcticMonkey90 » So 26. Mär 2017, 19:15

Die CDU hat wohl am wenigsten mit so einem starken Ergebnis gerechnet. Die Wähler im Saarland wollen offensichtlich eine große Koalition aber das positivste ist neben der höheren Wahlbeteiligung das magere Abschneiden der AFD.

Blackstar
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Re: Politik

Beitrag von Blackstar » So 26. Mär 2017, 20:08

ArcticMonkey90 hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 19:15
Die CDU hat wohl am wenigsten mit so einem starken Ergebnis gerechnet. Die Wähler im Saarland wollen offensichtlich eine große Koalition aber das positivste ist neben der höheren Wahlbeteiligung das magere Abschneiden der AFD.
Ich denke eher, dass es sich einmal mehr gezeigt hat, das die Wähler keine Regierungsbeteiligung der SED wünschen. :wink:

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Quadrophobia
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Re: Politik

Beitrag von Quadrophobia » So 26. Mär 2017, 20:14

Blackstar hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 20:08
ArcticMonkey90 hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 19:15
Die CDU hat wohl am wenigsten mit so einem starken Ergebnis gerechnet. Die Wähler im Saarland wollen offensichtlich eine große Koalition aber das positivste ist neben der höheren Wahlbeteiligung das magere Abschneiden der AFD.
Ich denke eher, dass es sich einmal mehr gezeigt hat, das die Wähler keine Regierungsbeteiligung der SED wünschen. :wink:
Das halte ich auch für wahrscheinlicher. Ein Lafontaine in der Regierung wird (zurecht) viele abgeschreckt haben. Deshalb hat die SPD an die CDU verloren. Dazu kommt, dass die Linke wohl viele ihrer Altwähler an die AfD hat abgeben müssen.

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Re: Politik

Beitrag von Blackstar » So 26. Mär 2017, 20:16

Quadrophobia hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 20:14
Blackstar hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 20:08
ArcticMonkey90 hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 19:15
Die CDU hat wohl am wenigsten mit so einem starken Ergebnis gerechnet. Die Wähler im Saarland wollen offensichtlich eine große Koalition aber das positivste ist neben der höheren Wahlbeteiligung das magere Abschneiden der AFD.
Ich denke eher, dass es sich einmal mehr gezeigt hat, das die Wähler keine Regierungsbeteiligung der SED wünschen. :wink:
Das halte ich auch für wahrscheinlicher. Ein Lafontaine in der Regierung wird (zurecht) viele abgeschreckt haben. Deshalb hat die SPD an die CDU verloren. Dazu kommt, dass die Linke wohl viele ihrer Altwähler an die AfD hat abgeben müssen.
Schade ist dabei nur das Abschneiden der beiden Parteien, die ich sympatisch finde. Hoffentlich bessert sich das bis zur Bundestagswahl.

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Re: Politik

Beitrag von ArcticMonkey90 » So 26. Mär 2017, 20:17

Blackstar hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 20:08
ArcticMonkey90 hat geschrieben:
So 26. Mär 2017, 19:15
Die CDU hat wohl am wenigsten mit so einem starken Ergebnis gerechnet. Die Wähler im Saarland wollen offensichtlich eine große Koalition aber das positivste ist neben der höheren Wahlbeteiligung das magere Abschneiden der AFD.
Ich denke eher, dass es sich einmal mehr gezeigt hat, das die Wähler keine Regierungsbeteiligung der SED wünschen. :wink:
dass kommt wahrscheinlich dazu aber die Leute im Saarland waren ja sehr zufrieden mit der Regierung aus CDU und SPD. Bin mal gespannt wie die SPD auf diesen leichten Dämpfer reagieren wird.

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Re: Politik

Beitrag von MetalFan94 » Mo 27. Mär 2017, 23:58

Erfreulich ist vor allem die Wahlbeteiligung. Gerade die CDU hat anscheind überraschend viele Nichtwähler mobilisiert. Hätte mir Rot-Rot-Grün gewünscht, aber das wurde ja ziemlich deutlich nix. Der schulz Effekt hat immerhin 5 % gebracht zu vorherigen Umfragen
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Re: Politik

Beitrag von dattelpalme » Di 28. Mär 2017, 22:44

auf einmal drängt die spd auf die ehe für alle...und kauder: "auf was für ideen die spd so kommt"
als wär das vollkommen absurd. manchmal frage ich mich echt, was mit solchen gegenwarts/realitätsfernen menschen los ist und wem das bitte nutzen soll, genau so zu sein.

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Taksim
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Re: Politik

Beitrag von Taksim » Di 28. Mär 2017, 23:09

dattelpalme hat geschrieben:
Di 28. Mär 2017, 22:44
auf einmal drängt die spd auf die ehe für alle...und kauder: "auf was für ideen die spd so kommt"
als wär das vollkommen absurd. manchmal frage ich mich echt, was mit solchen gegenwarts/realitätsfernen menschen los ist und wem das bitte nutzen soll, genau so zu sein.
Einfach billigstes Bedienen der konservativen Basis. Es ist nur noch peinlich, wenn selbst traditionell katholische Länder das hinkriegen.

Und vor allem dann noch der Vorwurf, dass das doch nur ein Wahlkämpfmanöver sei. Als wäre nicht alles, was 2017 läuft irgendwie auf den Wahlkampf zugeschnitten. Und als ob gegen die Ehe für alle zu stänkern nicht Wahlkampf sei.
"I don't know."

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Re: Politik

Beitrag von Blackstar » Di 28. Mär 2017, 23:24

Taksim hat geschrieben:
Di 28. Mär 2017, 23:09
dattelpalme hat geschrieben:
Di 28. Mär 2017, 22:44
auf einmal drängt die spd auf die ehe für alle...und kauder: "auf was für ideen die spd so kommt"
als wär das vollkommen absurd. manchmal frage ich mich echt, was mit solchen gegenwarts/realitätsfernen menschen los ist und wem das bitte nutzen soll, genau so zu sein.
Einfach billigstes Bedienen der konservativen Basis. Es ist nur noch peinlich, wenn selbst traditionell katholische Länder das hinkriegen.

Und vor allem dann noch der Vorwurf, dass das doch nur ein Wahlkämpfmanöver sei. Als wäre nicht alles, was 2017 läuft irgendwie auf den Wahlkampf zugeschnitten. Und als ob gegen die Ehe für alle zu stänkern nicht Wahlkampf sei.
Ich kenne ja einige Menschen und auch viele Stock-konservative. Selbst die sind nur noch genervt von diesem Thema, weil es da absolut Quatsch ist, dort noch politisch noch im 19. Jahrhundert zu leben.


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