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Previously on.... - Der Serien Thread

Von Spam bis Gott und die Welt
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Wishkah
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Wishkah » Do 30. Apr 2020, 15:51

Flecha hat geschrieben:
Do 30. Apr 2020, 15:33
Norakete hat geschrieben:
Do 23. Apr 2020, 15:09
Nochmal kurz zu Better Call Saul, gerade zufällig drauf gestoßen:


:doof:
:o
Die Szene ist ja schon im Umlauf, seitdem der Name Ignacio zum ersten Mal im Spin-Off gefallen ist. :grin:

Diese Liebe zum Detail begeistert mich aber auch immer wieder.

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Stebbie
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Stebbie » Do 30. Apr 2020, 15:57

Weiß man eigentlich, ob Gilligan schon damals eine Idee für die Vorgeschichte zu Saul Goodman hatte, oder ob er dann erst im Nachhinein die Storyline von BCS an solchen Details ausrichtete?
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NeonGolden
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von NeonGolden » Do 30. Apr 2020, 16:05

Anhand dessen was ich so gelesen und gehört habe, ist eher Letzteres der Fall. So wurde zB die Figur von Mike auch nur in die Serie geschrieben, weil Bob Odenkirk für eine Episode verhindert war. Die Idee mit dem Spinoff kam wohl auch erst relativ spät. Recht informativ ist in dem Zusammenhang zB dieses Interview mit Odenkirk:

Im Endeffekt würde ich diese „Liebe zum Detail“ in diesem speziellen Fall eher als Aufnehmen von den einigen wenigen Hintergrunddetails zu Sauls Figur bezeichnen. In BB ist er ja eher eine Figur die bestimmte Plotziele der Hauptfiguren herbeiführt und hat kaum eigenen Hintergrund.
Über Lalo habe ich auch irgendwo gelesen, dass er eher zufällig entstanden ist bzw. dass man ihn gar nicht unbedingt in BCS verwenden wollte.

Edit: Bob Odenkirk ist einfach super. Und Rhea Seehorn. Und all die anderen. BCS und BB haben generell ein herausragend gutes Casting.

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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Norakete » Do 30. Apr 2020, 17:37

NeonGolden hat geschrieben:
Do 30. Apr 2020, 16:05
So wurde zB die Figur von Mike auch nur in die Serie geschrieben, weil Bob Odenkirk für eine Episode verhindert war.
Das war übrigens deshalb der Fall, weil Odenkirk durch Dreharbeiten von How I Met Your Mother verhindert war. So ist Mike definitiv das beste, das HIMYM hervorgebracht hat. :mrgreen:
Edit: ...was dann auch im Video-Interview nochmal bestätigt wurde :doof:
NeonGolden hat geschrieben:
Do 30. Apr 2020, 16:05
Edit: Bob Odenkirk ist einfach super. Und Rhea Seehorn. Und all die anderen. BCS und BB haben generell ein herausragend gutes Casting.
Ja, ja und ja! Aufgrund des Casts und der Charaktere gefällt mir persönlich ja BCS etwas besser als BB.
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Monkeyson
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Monkeyson » Sa 9. Mai 2020, 22:59

Kann mir jemand spoilerfrei erklären, was der Grund dafür sein könnte, dass The Leftovers von einer Mehrzahl der Kritiker als beste Serie der 2010er angesehen wird?

Nach 5 Folgen kann ich vor allem der Prämisse einiges abgewinnen, aber handwerklich ist das bislang nur gut, mehr nicht. Visuell und erzähltechnisch kein Vergleich mit Breaking Bad und schauspielerisch keiner mit The Wire. (Okay, andere Dekade, aber das ist nun mal die Messlatte.)

Wenn das so'n reines Twist-Ding sein sollte, dann lieber die Klappe halten - ich gelobe, weiterzugucken. :wink:

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Taksim
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Taksim » So 10. Mai 2020, 02:45

Wo soll ich anfangen?

Die unfassbaren Performances (The Wire? Komm schon, nicht schlecht, aber gerade in dem Punkt kein Vergleich), die emotionale Tiefe, die unfassbaren kreativen Ideen (die mit der Zeit so kommen, also dran bleiben!), und vor allem, vor allem der Einsatz der Musik! Zum einen wie populäre Tracks verwendet werden, aber dazu ist Max Richters Score der ergreifendste, den ich jemals für irgendein audiovisuelles Medium gehört habe. Zwei Sekunden davon und mir schießen die Tränen in die Augen.
Es ist so eigen, so düster, so mutig, so packend. Die Serie ist wirklich was ganz besonderes.
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Load » So 10. Mai 2020, 13:36

Monkeyson hat geschrieben:
Sa 9. Mai 2020, 22:59
Kann mir jemand spoilerfrei erklären, was der Grund dafür sein könnte, dass The Leftovers von einer Mehrzahl der Kritiker als beste Serie der 2010er angesehen wird?
Bin da leider voll bei dir. War sehr enttäuscht von der Serie. Da ist auch nicht viel hängen geblieben. Zu stark überzeichnet, IMHO.

Norakete
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Norakete » So 10. Mai 2020, 14:16

Taksim hat geschrieben:
So 10. Mai 2020, 02:45
Wo soll ich anfangen?

Die unfassbaren Performances (The Wire? Komm schon, nicht schlecht, aber gerade in dem Punkt kein Vergleich), die emotionale Tiefe, die unfassbaren kreativen Ideen (die mit der Zeit so kommen, also dran bleiben!), und vor allem, vor allem der Einsatz der Musik! Zum einen wie populäre Tracks verwendet werden, aber dazu ist Max Richters Score der ergreifendste, den ich jemals für irgendein audiovisuelles Medium gehört habe. Zwei Sekunden davon und mir schießen die Tränen in die Augen.
Es ist so eigen, so düster, so mutig, so packend. Die Serie ist wirklich was ganz besonderes.
Muss immer noch mal weiterschauen, habe bisher nur die erste Staffel gesehen, die dafür gleich zwei mal. Kann dir in allen Punkten nur zustimmen. Der Soundtrack, Carrie Coon und Christopher Eccleston :herzen2: :herzen2:
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Monkeyson
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Monkeyson » Mo 11. Mai 2020, 00:26

Taksim hat geschrieben:
So 10. Mai 2020, 02:45
Wo soll ich anfangen?

Die unfassbaren Performances (The Wire? Komm schon, nicht schlecht, aber gerade in dem Punkt kein Vergleich), die emotionale Tiefe, die unfassbaren kreativen Ideen (die mit der Zeit so kommen, also dran bleiben!), und vor allem, vor allem der Einsatz der Musik! Zum einen wie populäre Tracks verwendet werden, aber dazu ist Max Richters Score der ergreifendste, den ich jemals für irgendein audiovisuelles Medium gehört habe. Zwei Sekunden davon und mir schießen die Tränen in die Augen.
Es ist so eigen, so düster, so mutig, so packend. Die Serie ist wirklich was ganz besonderes.
The Wire ist bis in die letzte Nebenrolle total überzeugend besetzt - und das bei recht eingeschränktem Pool an verfügbaren Schauspielern anhand von etwa 95% schwarzen Charakteren. Wer meinst du denn, nicht?

Weiß nicht, ob's an den Schauspielern selbst liegt oder am Drehbuch, aber bei manchen Serien wie zuletzt Dark, Narcos oder jetzt The Leftovers nervt mich diese Haltung "ist ein Drama, ich darf in keiner Sekunde einen Scherz machen oder gar lachen". Fällt mir zumindest bei den Kindern von Kevin auf, die Eltern sind top besetzt.

Und wie gesagt, die Konstellation ist schon eine kreative, spannende. Auditiv / visuell ist aber bislang noch nix rübergekommen, da hat Breaking Bad ganz andere Referenzen gesetzt.

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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Stebbie » Mo 11. Mai 2020, 09:57

Monkeyson hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 00:26
Weiß nicht, ob's an den Schauspielern selbst liegt oder am Drehbuch, aber bei manchen Serien wie zuletzt Dark, Narcos oder jetzt The Leftovers nervt mich diese Haltung "ist ein Drama, ich darf in keiner Sekunde einen Scherz machen oder gar lachen".
Wenn ich es nicht gerade verwechsel, hab ich mir The Leftovers damals auch ein paar Episoden gegeben und es war genau das, was mir ziemlich schnell auf die Nerven ging. Das ist es gerade, was Serien wie The Wire, Breaking Bad/Better Call Saul, Bojack Horseman oder auch The West Wing so gut gefällt: Sie erzeugen eine enorme Tiefe, ohne dir jede Minute eine Depression ins Gesicht zu drücken.
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Flecha » Mo 11. Mai 2020, 10:12

Stebbie hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 09:57
ohne dir jede Minute eine Depression ins Gesicht zu drücken.
Weil es an anderer Stelle ja vor kurzem mal Thema war - das kriegst sogar "The Handmaid's Tale" hin. So brutal und bedrückend die Serie ist, stellenweise gibt es immer Szenen, die einen bewusst in positive Emotionen zurückholen.

Habe The Leftovers aber noch nicht gesehen, will mir da also kein Urteil anmaßen.
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Taksim » Mo 11. Mai 2020, 13:11

Monkeyson hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 00:26
Taksim hat geschrieben:
So 10. Mai 2020, 02:45
Wo soll ich anfangen?

Die unfassbaren Performances (The Wire? Komm schon, nicht schlecht, aber gerade in dem Punkt kein Vergleich), die emotionale Tiefe, die unfassbaren kreativen Ideen (die mit der Zeit so kommen, also dran bleiben!), und vor allem, vor allem der Einsatz der Musik! Zum einen wie populäre Tracks verwendet werden, aber dazu ist Max Richters Score der ergreifendste, den ich jemals für irgendein audiovisuelles Medium gehört habe. Zwei Sekunden davon und mir schießen die Tränen in die Augen.
Es ist so eigen, so düster, so mutig, so packend. Die Serie ist wirklich was ganz besonderes.
The Wire ist bis in die letzte Nebenrolle total überzeugend besetzt - und das bei recht eingeschränktem Pool an verfügbaren Schauspielern anhand von etwa 95% schwarzen Charakteren. Wer meinst du denn, nicht?

Weiß nicht, ob's an den Schauspielern selbst liegt oder am Drehbuch, aber bei manchen Serien wie zuletzt Dark, Narcos oder jetzt The Leftovers nervt mich diese Haltung "ist ein Drama, ich darf in keiner Sekunde einen Scherz machen oder gar lachen". Fällt mir zumindest bei den Kindern von Kevin auf, die Eltern sind top besetzt.

Und wie gesagt, die Konstellation ist schon eine kreative, spannende. Auditiv / visuell ist aber bislang noch nix rübergekommen, da hat Breaking Bad ganz andere Referenzen gesetzt.
Okay, wenn dich der Aspekt stört kann ich nicht widersprechen. Die Serie ist unsagbar düster und traurig. Es kommen aber zumindest noch äußerst skurrile Storyideen und Turns, die schon für verschiedene Stimmungen sorgen. Und zumindest an eine recht humorvolle Szene die sich um ein Tattoo dreht (und auch wunderbar musikalisch untermalt ist) kann ich mich erinnern.

Zu deinem Punkt mit den Performances muss ich mich erstmal outen als jemand, der mit The Wire wenig bis gar nichts anfangen konnte. Ich kenne von daher auch nur drei Staffeln. Die habe ich mal parallel geguckt, als ich Sky für Game of Thrones hatte. Als das auslief hatte ich auch null Ambition mir den Rest irgendwie anders anzuschauen.

Ich halte sie für eine gute Crime-Serie, vlt. sogar eine sehr gute, meinetwegen sogar die beste Crime-Serie ever. Aber das reicht für mich nicht mal ansatzweise um in einem Atemzug mit Breaking Bad und anderen komplexen Dramen der letzen 15 Jahre genannt zu werden. Der sakrale Status dieser Serie ist mir wiederum ein Rätsel von daher sind wir was das angeht quitt :mrgreen:

Dementsprechend finde ich die Performances auch gut, aber nicht so eindringlich wie sich das in anderen Dramaserien, z.B. eben in The Leftovers, darstellt. Und ich habe nie wirklich eine Connection zu den Charakteren aufbauen können, das mich deren persönliche Schicksale näher berührt hätten.
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Monkeyson » Mo 11. Mai 2020, 16:52

Taksim hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 13:11
Dementsprechend finde ich die Performances auch gut, aber nicht so eindringlich wie sich das in anderen Dramaserien, z.B. eben in The Leftovers, darstellt. Und ich habe nie wirklich eine Connection zu den Charakteren aufbauen können, das mich deren persönliche Schicksale näher berührt hätten.
Okay, dann kann ich das nachvollziehen.
Taksim hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 13:11
Ich halte sie für eine gute Crime-Serie, vlt. sogar eine sehr gute, meinetwegen sogar die beste Crime-Serie ever. Aber das reicht für mich nicht mal ansatzweise um in einem Atemzug mit Breaking Bad und anderen komplexen Dramen der letzen 15 Jahre genannt zu werden.
Tatsächlich wirkt das so, ja. Jede Staffel ein Verbrechen, wir sehen die Verbrecher, wir sehen die Verbrechensjäger.

Über alle Staffeln gesehen ist es jedoch ein unheimlich komplexes Sozialdrama über die Lebensumstände in einem der tristesten Flecken der USA. Nach und nach werden in jeder Staffel Arbeitsbedingungen in niedergehenden Industriesektoren, Immobilienwirtschaft, der Bildungssektor und die Rolle des Nachrichtenwesens fürwahr. Um das alles und die vielen großen und kleinen Verbrechen bilden auf der einen Seite die verheerende Drogensituation und auf der anderen Seite die zutiefst korrupten politischen / polizeilichen Strukturen eine starke narrative Klammer, für die die Beschreibung als Crime-Serie wesentlich zu kurz greift.

(Ich hab mich etwas ereifert und klinge in meiner Wortwahl ein bisschen wie Stebbie, merke ich gerade. :mrgreen: )

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Monkeyson
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Monkeyson » Mo 11. Mai 2020, 16:55

Stebbie hat geschrieben:
Mo 11. Mai 2020, 09:57
Sie erzeugen eine enorme Tiefe, ohne dir jede Minute eine Depression ins Gesicht zu drücken.
Sehr gut beschrieben.

dattelpalme
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von dattelpalme » Mo 11. Mai 2020, 20:57

Eben die Netflix-Serie "Kailfat" beendet. Ein heftiges (Unterhaltungs?-) Thema, an das sich hier gewagt wurde. Ich hatte aber schon den Eindruck, dass trotz (zum Teil unerträglich) spannender Erzählung stets versucht wurde, ein differenziertes Bild aller dargestellten Aspekte (Geheimdienst, Radikalisierung von Jugendlichen, der IS an sich usw.) abzugeben. Schauspielerisch auch sehr gut, vor allem Amed Bozan als Husam fand ich enorm überzeugend.
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smi
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von smi » Mi 13. Mai 2020, 17:03

Monkeyson hat geschrieben:
Sa 9. Mai 2020, 22:59
Kann mir jemand spoilerfrei erklären, was der Grund dafür sein könnte, dass The Leftovers von einer Mehrzahl der Kritiker als beste Serie der 2010er angesehen wird?

Nach 5 Folgen kann ich vor allem der Prämisse einiges abgewinnen, aber handwerklich ist das bislang nur gut, mehr nicht. Visuell und erzähltechnisch kein Vergleich mit Breaking Bad und schauspielerisch keiner mit The Wire. (Okay, andere Dekade, aber das ist nun mal die Messlatte.)

Wenn das so'n reines Twist-Ding sein sollte, dann lieber die Klappe halten - ich gelobe, weiterzugucken. :wink:
Ich bin nur ein paar Episoden weiter und muss sagen, dass es mir ähnlich geht. Viel Intro in den ersten Episoden und später plätschert Folge zu Folge relativ viel. Man sitzt dann meistens nach einer Folge mit einem "Hä?" da, aber halt kein "WTF!?!?!". Ich habe sie noch nicht aussortiert, aber ich merke schon, dass wir die Staffel nicht zügig zu Ende gucken. Dafür das sie so viel gelobt wird, glaube ich nicht das sie für mich in die Liste von:
Breaking Bad, The Wire, This Is Us, Black Mirror, True Detective (S3 noch offen), Mr Robot, Hannibal, Dexter oder auch House Of Cards
einrehen wird.

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Baltimore
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Baltimore » Mi 13. Mai 2020, 19:54

Hab die letzte Woche endlich die letzten beiden Staffeln von "Big Bang Theory" geschaut, nachdem die Scheiben hier schon einige Monate auf dem "Pile of Shame" geleegen haben.

Staffel 11 hatte noch ein paar ganz schöne Momente und Gastauftritte, wie Neil Gaiman, Bill Gates oder Mark Hamill.
Staffel 12 hatte für mich dann fast gar nichts mehr von dem Charme und Nerdtum der ersten 5 Staffeln. Das Ende war versöhnlich, aber es ist wohl wirklich besser, dass die Sende jetzt vorbei ist.

Im Moment schaue ich gerade die erste Staffel von "Titans". Hab bis jetzt die ersten 3 Folgen gesehen und finde den Ansatz ganz gut. Mal schön eine erwachsenere Darstellung der Charaktere zu sehen, obgleich ich die alte "Teen Titans"-Serie und "Teen Titans Go!" auch abfeiere.

Danach steht dann ein "Community"-Marathon bei mir an. Bin gespannt, weil ich bisher nur ein paar Folgen im TV gesehen habe. :popcorn:
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We ruled the world,
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von dattelpalme » Mi 13. Mai 2020, 22:49

Baltimore hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 19:54
Bill Gates
Was?!?!12121
Gib Gates keine Chance!
„Die Welt geht vor die Hunde Mädchen, traurig aber wahr.“

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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Monkeyson » Mi 13. Mai 2020, 22:52

dattelpalme hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 22:49
Baltimore hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 19:54
Bill Gates
Was?!?!12121
Gib Gates keine Chance!
Der rettet dir gerade den Arsch Mädchen, traurig aber wahr. :wink:

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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von dattelpalme » Mi 13. Mai 2020, 23:01

Ich dachte, durch die 1212 die Ironie kenntlich genug gemacht zu haben. Scheinbar aber nicht oder wolltest du damit sagen, dass ich sonst Ziel dieser wirren Masse sei, wäre es nicht Gates? Ich bin irritiert.
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Monkeyson » Mi 13. Mai 2020, 23:49

Ich dachte, durch meinen Zwinkersmiley die Ironie kenntlich genug gemacht zu haben. Nichts für ungut, passte nur gerade so gut zu deiner Signatur.

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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von smi » Do 14. Mai 2020, 08:42

Meine nicht euch, aber Ironie und Sarkasmus geht den Teilnehmern "Hygienedemos" oder wie ich sie nenne "Superspreaderdemos" vollkommen ab... kein probates Mittel gegen die Leguanhirne!

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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Vanski » Fr 15. Mai 2020, 19:36

Glaub ich hab noch keine Serie gesehen die so spannend ist wie Outer Banks.

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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Stebbie » Mi 20. Mai 2020, 14:16

Hier haben doch einige bestimmt The Last Dance gesehen, oder?

Mir geht es eigentlich wie den meisten, es hat schon sehr viel Spaß gemacht und hat einen zurück in die Kindheit geworfen, mal wieder alte Helden wie (seltener) Penny Hardaway, Charles Barkley oder John Stockton zu sehen. Die Serie ist insgesamt auch super geschrieben und hält über die Serie hinweg einen interessanten Spannungsbogen. Aber man merkte bisweilen auch schon, dass es am Ende Jordan war, der auf dem Material saß und das Ergebnis abnicken musste. Nicht, dass er durchweg positiv weg kommt, es wird schon betont, dass er nicht immer der beliebteste Teamkollege und mitunter ein Bully war war, aber man hatte durchweg das Gefühl, dass Jordan diese Punkte stets dann zuließ, wenn sie seinen eigenen Narrativ bedienten: die eines Leaders, der hart und bisweilen unfair zu seinen Mitmenschen war, aber nur, um sie besser zu machen - und im Gegensatz alles persönlich nahm.

Dies wird mir zu alternativlos und durch den Output gerechtfertigt dargestellt, denn gerade die andere Überfigur seiner Zeit, Wayne Gretzky, zeigt doch, dass es auch anders geht. Natürlich hat er nicht diesen beeindruckenden Run wie Jordan mit sechs Titeln in acht Saisons, von denen Jordan selbst nur 1,5 partizipierte, aber dennoch ist seine Bilanz unbestreitbar. Man könnte sicherlich hier die Frage eröffnen, ob nicht Gretzky die eigentlich große und dominierende Persönlichkeit des Teamsports dieser Zeit gewesen - aber das lässt sich natürlich schwer vergleichen. Aber etwaige Geschichte toxischer Führung über Grenzen hinweg sind von Gretzky, der ganz im Gegenteil immer als sehr empathischer und zurückhaltender Mensch beschrieben wird, nicht wirklich bekannt, und dennoch führte er seine Oilers (die weit mehr Lücken im Roster hatten) zu vier Titeln von 84 bis 88. Gerade anhand dieses Gegenbeispiels hätte ich mir dann doch teils eine etwas stärkere Auseinandersetzung mit der Führungsfigur gewünscht, aber das hätte wohl das ganze Projekt gefährdet.
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Re: Previously on.... - Der Serien Thread

Beitrag von Engholm » Mi 20. Mai 2020, 15:43

Gestern Abend die erste Staffel After Life zu Ende geguckt. Für mich eine der besten Dramedy-Serien der letzten Jahre. Toller Cast, tolle Musik und dann dieser tyranisierende und bitterböse Galgenhumor von Tony.

Sehr geil auch - abseits der Hauptstory - die Hausbesuche von Tony und seinem Kollegen Lenny auf der Suche nach neuen Geschichten für den Verlag :lolol:


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