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von fipsi » Sa 19. Sep 2015, 13:21
Irgendwas ist an diesem 31. Mai 2015 mit mir passiert. Es war der letzte Tag eines wunderbaren Primavera Sound Festivals und dennoch sollte es für mich das bedeutendste Konzert des Jahres bieten. Es ging dabei nicht um die Qualität oder den Spaßfaktor, sondern um das emotionale Mitnehmen. An diesem Abend habe ich begonnen eine bis jetzt nicht endende Beziehung zu der Musik von Mackenzie Scott zu führen. Ich habe gefühlt hunderte Male ihr neues Album Sprinter gehört und es werden sicher noch hunderte, wenn nicht gar tausende Durchgänge folgen. Ihr gelang es mich solo so sehr von sich und ihren Songs zu überzeugen, dass sämtliche Zweifel verlor, die ich davor hatte. Eine einzelne Person spielt die Songs einer Band? Kann das klappen?
Ja, es hat so sehr funktioniert, dass ich mir nichts anderes wünsche als jeden Abend diese halbe Stunde aus dem wunderbaren BARTS zu erleben. Es war nahezu an der Perfektion und diese wurde ein paar Tage später nahezu erreicht. In Berlin spielte sie mit Strange Hellos und Jealousy & I zwei meiner Lieblingssongs und welch eine Wirkung diese Solointerpretationen auf mich hatten!
Ich kann es kaum erwarten sie wieder live zu sehen. Sie dürfte auch gerne ihre Band mit auf die Bühne nehmen, wenn dadurch nichts von dieser unfassbaren Intensität verloren ginge.
PS: Ich bereue es so sehr ihren ersten Auftritt beim Primavera verpasst zu haben um mir Foxygen anzutun. Diese Entscheidung wird mich noch Jahre quälen.