Tambourine-Man hat geschrieben: ↑Sa 13. Okt 2018, 01:51
MairzyDoats hat geschrieben: ↑Fr 12. Okt 2018, 11:51
Touché sag ich mal. Das ist schon ne Ansage. Ich würde mich über The Streets ärgern, wenn ich die nicht eh bald sehen würde. Einzig schade um The Cure, ich hoffe mal, dass das nicht die letzte Gelegenheit wird, die in nächster Zeit zu sehen.
Zustimmung.
FKP hat für mich mit der Cure Buchung gezeigt, dass AF letztes Jahr nicht nur ein Ausrutscher waren. Auch the Streets passen Null in das was wir hier gemeinhin als die Zielgruppe bezeichnen. Durch das ganze Rap/Trap-Zeugs sehe ich zumindest bei dem bisherigen line-up aber auch einen ziemlich krassen Spagat zwischen verschiedenen Bereichen/Fanlagern.
Ich bin irgendwie froh, dass wir uns die Headliner-Debatte für ein Jahr sparen können - das ist mehr als eindeutig und ziemlich stark. Das schafft natürlich "Diskussionskapazitäten" wie den Frauenanteil. Ich finde das sehr unglücklich. Anderseits sollte man etwas abwarten bzw. die (notwendige) Debatte weniger hysterisch führen, denn damit ist meiner Meinung nach auch nichts erreicht.
Fazit: Noch ist es verschmerzbar nicht hinzukönnen.
immer wieder erstaunlich, wie schnell Leute auf das eindeutig negativ konnotierte Verb "hysterisch" zurückgreifen, wenn Missstände angesprochen werden... Als ernsthafte Frage: Wo siehst du denn hier eine hysterisch geführte Debatte? Finde es auch nicht gut, diese wichtige Debatte lediglich als "Wohlstandsdebatte" zu kennzeichnen, die nur geführt wird, weil die Headliner äußerst solide sind.
Es ist ja nicht so, dass jetzt hier ein paar "Weltverbesserer" das anprangern, es ist vielmehr eine Einsicht, die sich branchenweit durchsetzt und international von vielen Big Playern erkannt wurde, darunter auch das Glastonbury, Roskilde, Primavera oder auf nationaler Ebene auch das Reeperbahn Festival, das sich wie 100 weitere Festivals weltweit im Rahmen der
Keychange Initiative selbstverpflichtet haben, bis 2020 einen ausgeglichenes Booking zu haben.