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Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Von Spam bis Gott und die Welt
dattelpalme
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von dattelpalme » Mi 10. Jun 2020, 10:15

mattkru hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 08:05
Als Kind mochte ich auch viele Sachen nicht; aber das meiste hat sich in den letzten 10-15 Jahren geändert (Pilze, Ananas, Rote Bete, Rosenkohl, Pflaumen).
Nur mit Spargel und fettigem Fleisch kann man mich weiterhin jagen.
Das mit dem Kind ist ein guter Vergleich, auf dem Stand bin ich nämlich, was Ernährung angeht. Ganz viele Lebensmittel hab ich nicht wirklich mehr probiert und als “mag ich nicht” abgestempelt. Und davon wieder runter zu kommen, ist nicht so einfach wie einige vielleicht denken. Ist aber nötig, um das durchzuziehen.
„Die Welt geht vor die Hunde Mädchen, traurig aber wahr.“

Blackstar
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Blackstar » Mi 10. Jun 2020, 10:24

dattelpalme hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 10:15
mattkru hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 08:05
Als Kind mochte ich auch viele Sachen nicht; aber das meiste hat sich in den letzten 10-15 Jahren geändert (Pilze, Ananas, Rote Bete, Rosenkohl, Pflaumen).
Nur mit Spargel und fettigem Fleisch kann man mich weiterhin jagen.
Das mit dem Kind ist ein guter Vergleich, auf dem Stand bin ich nämlich, was Ernährung angeht. Ganz viele Lebensmittel hab ich nicht wirklich mehr probiert und als “mag ich nicht” abgestempelt. Und davon wieder runter zu kommen, ist nicht so einfach wie einige vielleicht denken. Ist aber nötig, um das durchzuziehen.
Das ging mir genauso. Ich hatte die ersten fast 25 Jahre meines Lebens nur Brandenburger Bauernküche und vieles anderes abgestempelt, weil wenn ich dass dann mal bekam auch noch eine miese Qualität hatte. Ein Tip, wenn du was ausprobieren willst: Teste ein wirklich gutes Restaurant in der Richtung. Was ich allein in den letzten 5 Jahren kulinarisch aufgeholt habe und das mit über 30. Es lohnt sich!

dattelpalme
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von dattelpalme » Mi 10. Jun 2020, 10:26

Ja, in Restaurants kann ich komischerweise auch Dinge essen, die ich eigentlich “nicht mag”.
Die arabische Küche ist auch eine meiner größten Hoffnungen.
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Blackstar
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Blackstar » Mi 10. Jun 2020, 10:30

dattelpalme hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 10:26
Ja, in Restaurants kann ich komischerweise auch Dinge essen, die ich eigentlich “nicht mag”.
Die arabische Küche ist auch eine meiner größten Hoffnungen.
Das ist bei mir das gleiche wie z.b. mit Vietnamesen/Thailändern. Das würde ich nie selbst kochen, weil ich beim essen schon merke, was für viele geile Gewürze da schon wieder drin sind, die ich nie zusammen bekomme. Bei mediterraner Küche geht das zum Glück etwas einfacher ;)

Du hast doch bestimmt auch irgendwo einen türkischen Supermarkt in Reichweite. Geh da mal durch die Gewürzabteilung und nehm alles mit, was du nicht kennst :D Das bringt schon sehr viel.

Karo
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Karo » Mi 10. Jun 2020, 12:42

dattelpalme hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 10:15
mattkru hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 08:05
Als Kind mochte ich auch viele Sachen nicht; aber das meiste hat sich in den letzten 10-15 Jahren geändert (Pilze, Ananas, Rote Bete, Rosenkohl, Pflaumen).
Nur mit Spargel und fettigem Fleisch kann man mich weiterhin jagen.
Das mit dem Kind ist ein guter Vergleich, auf dem Stand bin ich nämlich, was Ernährung angeht. Ganz viele Lebensmittel hab ich nicht wirklich mehr probiert und als “mag ich nicht” abgestempelt. Und davon wieder runter zu kommen, ist nicht so einfach wie einige vielleicht denken. Ist aber nötig, um das durchzuziehen.
Stichwort Kind und Essens"erziehung": bis zu 30 Versuche braucht es, bis ein Baby/Kleinkind feststellt, ob es etwas mag oder nicht. Mein Nachwuchs tut mir schon fast leid, ich experimentiere sehr viel mit ihm, weil der Große anfangs so mäkelig war. Aber siehe da, mittlerweile isst der Kleine alles an Gemüse, was der Marktstand so hergibt, und der Große probiert fleißig mit. Also: am Ball bleiben und alle paar Wochen etwas probieren, was vor kurzem noch nicht geschmeckt hat!

Übrigens: Kräuter regeln ungemein viel! Ich hab immer 5/6 verschiedene im Tiefkühler zum drüber streuen und drunter mischen.

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Taksim
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Taksim » Mi 10. Jun 2020, 13:15

Suitemeister hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 09:49
Taksim hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 08:28
Und das klingt vlt. komisch, aber wenn du eine Heißhungerattacke hast: trink erstmal ein großes Glas Wasser. Manchmal signalisiert das Gefühl mehr Dehydrierung als tatsächliches Verlangen nach Zucker.
Das ist echt so absurd manchmal. Danke für nichts, Evolution.
Ist es nicht eher schön, dass die Lösung manchmal so einfach ist? :smile:
Das Problem ist ja weniger Evolution, als dass unser dadurch entstandener Metabolismus wie ein Großteil unserer Biologie weiter auf die Umwelt von vor hunderttausenden Jahren ausgerichtet ist. Und nicht auf Schokoriegel an jeder Supermarktkasse.
Von daher kann Evolution eher ein guter Indikator sein im Sinne von "Was brauche ich wirklich?"
scarred hat geschrieben:
Di 9. Jun 2020, 19:21
Datteln sind einfach das geilste.
Ich musste echt mal nachgooglen weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass etwas so süß und lecker ist und trotzdem gesund.
Ja, das ging mir so mit Rosinen. Nachdem ich vor Jahren eine ganz Zeit lang Industriezucker, Sacharose und eigentlich Zucker allgemein gestrichen hatte kam mir eher zufällig mal Müsli mit Rosinen unter. Ich musste mehrfach auf die Packung gucken um zu glauben, dass dort kein zusätzlicher Zucker drin ist.
Dattelpalme, du wirst da nur drüber lachen können, aber das ging soweit, dass ich mich fragte, warum Leute überhaupt noch Schoko-Müsli essen.
dattelpalme hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 10:11
Ich habe schon versucht, Süßspeisen mit Beeren etc. zu ersetzen, aber sorry, so richtig ersetzen kann das nicht, und sich nen Löffel Honig reinknallen, klingt auch nicht sehr danach.
Also laß dir zumindest gesagt sein, dass wenn du es eine Zeit lang ohne Zucker aushältst, du danach nur noch einen Bruchteil davon brauchst, um den selben Effekt zu erzielen. Kann aber verstehen, dass das im Moment noch utopisch erscheint. Wie die eine Stelle in Trainspotting: "Es ist Welthunger und du kommst mit ner Büchse Bohnen."
dattelpalme hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 10:11
Man darf auch nicht vergessen, dass Zucker in so vielen Lebensmitteln ist (gestern erst im Frischkäse, da bräuchte ich ihn jetzt nicht), wie auch in meiner geliebten Club Mate.
Oder häufig in als total gesund vermarktetes Vollkornbrot, was ich so super unnötig finde.
dattelpalme hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 10:11
Über Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren bin ich natürlich informiert :)
Bestimmt, wollte nur sichergehen. :smile:
Vor Jahren war das für mich ebenfalls eine gute Erkenntnis und das ist es glaube ich für viele Menschen noch, dass Fett nicht gleich Fett ist.
"I don't know."

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von mattkru » Mi 10. Jun 2020, 13:22

Schokomüsli ist doch sowieso ein totales Oxymoron.

Ich esse seit Jahren jeden (regulären) Morgen nur pure Haferflocken mit Milch und evtl. 2-3 Teelöffeln Blaubeerkonfitüre.

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Stebbie
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Stebbie » Fr 12. Jun 2020, 12:46

Karo hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 12:42
dattelpalme hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 10:15
mattkru hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 08:05
Als Kind mochte ich auch viele Sachen nicht; aber das meiste hat sich in den letzten 10-15 Jahren geändert (Pilze, Ananas, Rote Bete, Rosenkohl, Pflaumen).
Nur mit Spargel und fettigem Fleisch kann man mich weiterhin jagen.
Das mit dem Kind ist ein guter Vergleich, auf dem Stand bin ich nämlich, was Ernährung angeht. Ganz viele Lebensmittel hab ich nicht wirklich mehr probiert und als “mag ich nicht” abgestempelt. Und davon wieder runter zu kommen, ist nicht so einfach wie einige vielleicht denken. Ist aber nötig, um das durchzuziehen.
Stichwort Kind und Essens"erziehung": bis zu 30 Versuche braucht es, bis ein Baby/Kleinkind feststellt, ob es etwas mag oder nicht. Mein Nachwuchs tut mir schon fast leid, ich experimentiere sehr viel mit ihm, weil der Große anfangs so mäkelig war. Aber siehe da, mittlerweile isst der Kleine alles an Gemüse, was der Marktstand so hergibt, und der Große probiert fleißig mit. Also: am Ball bleiben und alle paar Wochen etwas probieren, was vor kurzem noch nicht geschmeckt hat!

Übrigens: Kräuter regeln ungemein viel! Ich hab immer 5/6 verschiedene im Tiefkühler zum drüber streuen und drunter mischen.
Ich war als Kind auch super krütsch, habe eigentlich nur einen super eingeschränkten Essenshorizont gehabt und selbst Sachen wie Paprika von Tiefkühlpizzen runtergepult. Heut ist es genau umgekehrt und ich esse eigentlich fast alles (mittlerweile sogar Gurken, von denen ich noch nie ein großer Fan war). Mir fällt eigentlich nichts ein, was ich pauschal ablehnen würde (außer natürlich Fisch und Fleisch), nicht einmal solche Klassiker wie Koriander.

Was ich die letzte Zeit häufig las ist, dass es bei Kleinkindern auch sehr stark davon abhängt, welchen Geschmäckern sie bereits in der Gebärmutter ausgesetzt waren. Habe die Mutter, so der Tenor, während der Schwangerschaft schon ein buntes Potporree der Geschmäcker (süß, sauer, scharf etc.) verspeist, dann sollen Kinder auch schon sehr früh dran gewöhnt sein. Ich weiß nicht, ob das nun wirklich stimmt (gerade zur Ernährung liest man ja diverses), aber wenn ich mir die doch eher einfachen Kochgewohnheiten meiner Eltern anschaue (nordfriesisches Dorf), dann wäre es zum. eine Erklärung dafür, weshalb ich als Kind so krütsch war.

Ich habe die letzte Zeit gemerkt, dass ich durch Kaffee, Mate und Alkohol die letzten Jahre meinem Magen einiges zugemutet habe (was auch die Lebensqualität arg einschränkte), und seit ich auf Mate und Alkohol komplett, auf Kaffee weitestgehend verzichte, geht es mir bedeutend besser.
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Karo » Fr 12. Jun 2020, 19:05

Stebbie hat geschrieben:
Fr 12. Jun 2020, 12:46
Was ich die letzte Zeit häufig las ist, dass es bei Kleinkindern auch sehr stark davon abhängt, welchen Geschmäckern sie bereits in der Gebärmutter ausgesetzt waren. Habe die Mutter, so der Tenor, während der Schwangerschaft schon ein buntes Potporree der Geschmäcker (süß, sauer, scharf etc.) verspeist, dann sollen Kinder auch schon sehr früh dran gewöhnt sein. Ich weiß nicht, ob das nun wirklich stimmt (gerade zur Ernährung liest man ja diverses), aber wenn ich mir die doch eher einfachen Kochgewohnheiten meiner Eltern anschaue (nordfriesisches Dorf), dann wäre es zum. eine Erklärung dafür, weshalb ich als Kind so krütsch war.
Das zumindest kann ich nicht bestätigen: gleiche vielfältige Ernährung meinerseits ergibt ein krüsches und ein experimentierfreudiges Kind.

scarred
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von scarred » Sa 13. Jun 2020, 10:35

Ich habe das Wort "krüsch" noch nie gehört in meinem Leben

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von akropeter » Sa 13. Jun 2020, 10:41

scarred hat geschrieben:Ich habe das Wort "krüsch" noch nie gehört in meinem Leben
Das tut mir Leid, aber dann es ja jetzt nur besser werden. Krüsch ist ein ganz hervorragendes Wort.
Hamburg dies, Hamburg das, Hamburg Fachjargon!

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Karo » Sa 13. Jun 2020, 11:57

akropeter hat geschrieben:
Sa 13. Jun 2020, 10:41
scarred hat geschrieben:Ich habe das Wort "krüsch" noch nie gehört in meinem Leben
Das tut mir Leid, aber dann es ja jetzt nur besser werden. Krüsch ist ein ganz hervorragendes Wort.
Absolut :)

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Stebbie » So 14. Jun 2020, 10:05

Absolut!
Karo hat geschrieben:
Fr 12. Jun 2020, 19:05
Stebbie hat geschrieben:
Fr 12. Jun 2020, 12:46
Was ich die letzte Zeit häufig las ist, dass es bei Kleinkindern auch sehr stark davon abhängt, welchen Geschmäckern sie bereits in der Gebärmutter ausgesetzt waren. Habe die Mutter, so der Tenor, während der Schwangerschaft schon ein buntes Potporree der Geschmäcker (süß, sauer, scharf etc.) verspeist, dann sollen Kinder auch schon sehr früh dran gewöhnt sein. Ich weiß nicht, ob das nun wirklich stimmt (gerade zur Ernährung liest man ja diverses), aber wenn ich mir die doch eher einfachen Kochgewohnheiten meiner Eltern anschaue (nordfriesisches Dorf), dann wäre es zum. eine Erklärung dafür, weshalb ich als Kind so krütsch war.
Das zumindest kann ich nicht bestätigen: gleiche vielfältige Ernährung meinerseits ergibt ein krüsches und ein experimentierfreudiges Kind.
Okay, dann bin ich gespannt :clown:
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Windom Earle » So 14. Jun 2020, 11:23

Karo hat geschrieben:
Sa 13. Jun 2020, 11:57
akropeter hat geschrieben:
Sa 13. Jun 2020, 10:41
scarred hat geschrieben:Ich habe das Wort "krüsch" noch nie gehört in meinem Leben
Das tut mir Leid, aber dann es ja jetzt nur besser werden. Krüsch ist ein ganz hervorragendes Wort.
Absolut :)
Sprichst du das so aus, Stebbie? Bei uns wär das "krüesch".

@Klaus: Außerhalb von Millionenstädten ist es jetzt auch nicht so leicht, in jeder Richtung (gute) Restaurants zu finden. Hier findet man nicht mal Inder, die nicht auch Pizza und Gyros machen müssen, damit der Otto Normalfriese dahingeht.

Ich merke aber, dass an einem Zwei-Personen-Haushalt praktisch ist, dass man auch mal exotischeren, teuren Kram, den man nun alle Jubeljahre mal braucht (Sesamsamen fällt mir gerade ein, oder Lorbeerblätter) mal kaufen und verwahren kann und dann tatsächlich auch da hat, wenn ein Rezept danach verlangt. Ich habe aber tatsächlich nie viele Sachen in meiner "Don't Eat"-Liste gehabt, gerade weil wir damals auch nicht so exotisch gegessen haben und ich danach unbefangen an das Meiste rangehen konnte. Und 2/3 Sachen, die ich jetzt als "Bah" im Hinterkopf hab (Buchweizen, Kokosschokolade, Apfel-/Pflaumen-/Kirschkuchen) sind jetzt auch nichtso gesund, dass ich da das Bedürfnis hätte, das zu ändern :-)
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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Blackstar » So 14. Jun 2020, 13:03

@Klaus: Außerhalb von Millionenstädten ist es jetzt auch nicht so leicht, in jeder Richtung (gute) Restaurants zu finden. Hier findet man nicht mal Inder, die nicht auch Pizza und Gyros machen müssen, damit der Otto Normalfriese dahingeht.

Wem sagst du das, das ist ja auch der Grund für oben genanntes ewige jahre nur Bauernküche kennen. Selbst in Großstädten ist das bisweilen schwer was vernünftiges zu finden, wo bei es auf dem Land manchmal echte Leuchttürme gibt.
Datteln sind einfach das geilste.
Protip Süßkram: getrocknete Maulbeeren.

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Re: Die Küche isst nicht nur deko - der Nahrungszufuhrthread

Beitrag von Stebbie » So 14. Jun 2020, 16:31

Windom Earle hat geschrieben:
So 14. Jun 2020, 11:23
Sprichst du das so aus, Stebbie? Bei uns wär das "krüesch".
Bei uns in der Region ist das noch ein d- oder t-Laut drin - das kann aber zwei, drei Gemeinden schon wieder anders aussehen. Es ist ja auch das schöne am Niederdeutschen, dass es keine feste Grammatik und Schreibweise gibt 8-)
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