Wutzrock vielleicht schon etwas, wobei da wird in HH auch viel Stammpublikum. Elbriot vermutlich eher weniger und wenn man der GK glauben darf, könnte 2026 das erstmal letzte mal gewesen sein.
smi
Wutzrock vielleicht schon etwas, wobei da wird in HH auch viel Stammpublikum. Elbriot vermutlich eher weniger und wenn man der GK glauben darf, könnte 2026 das erstmal letzte mal gewesen sein.
Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass die genannten Bands dort niemals spielen werden. Ohne Namen zu nennen bin ich mir auch sicher, dass einige Member von kleineren HC Bands aus diesem Kosmos ihre Band eher auflösen würden anstatt dort zu spielen. Bands, die ich auf dem Festival erwarten würden wären Defiance, Backstabbed, SoulPrison oder Dagger Threat. Die öffnen sich da eher dem "Mainstream" Hardcore/Punk.defpro hat geschrieben: ↑Mo 17. Aug 2026, 14:24Highlight war für mich wie erhofft der Auftritt von Speed. Eine unglaubliche Energie auf und vor der Bühne und ein heftiger Abriss inkl. diesem verdammten Querflöten-Outro. Ich war zwar nach gefühlt jedem Song durch den Staub ziemlich im Eimer, aber es gab zum Glück einige Ansagen, die man zum Luft schnappen nutzen konnte. Denen hat man auch wirklich die Dankbarkeit angemerkt, es als Aussie-Band geschafft zu haben, mit ihren US-Idolen eine Bühne zu teilen. Es wurden interessanterweise auch Shoutouts an German Harcore (z. B. Echo Chamber und Spirit Crusher) verteilt, obwohl deutsche Bands im Line-Up ja stark unterrepräsentiert waren. Ich finde es eigentlich ganz cool, dass so international gebucht wird, zumal es ja auch einige Festivals gibt, die viel klassischen Deutschpunk buchen (z. B. das zwei Orte weiter stattfindende Seepogo). Zudem wüsste ich gar nicht, ob deutsche Hardcore-Bands überhaupt Bock auf solche Festivals mit Barriere haben.
Backstabbed haben sogar dieses Jahr dort gespielt. Zweiter Slot am Freitag. Habs leider verpasst, aber von mehreren Leuten unabhängig voneinander positives Feedback zum Auftritt bekommen. Muss ich mal reinhören.SammyJankis hat geschrieben: ↑Mo 17. Aug 2026, 18:06Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass die genannten Bands dort niemals spielen werden. Ohne Namen zu nennen bin ich mir auch sicher, dass einige Member von kleineren HC Bands aus diesem Kosmos ihre Band eher auflösen würden anstatt dort zu spielen. Bands, die ich auf dem Festival erwarten würden wären Defiance, Backstabbed, SoulPrison oder Dagger Threat. Die öffnen sich da eher dem "Mainstream" Hardcore/Punk.defpro hat geschrieben: ↑Mo 17. Aug 2026, 14:24Highlight war für mich wie erhofft der Auftritt von Speed. Eine unglaubliche Energie auf und vor der Bühne und ein heftiger Abriss inkl. diesem verdammten Querflöten-Outro. Ich war zwar nach gefühlt jedem Song durch den Staub ziemlich im Eimer, aber es gab zum Glück einige Ansagen, die man zum Luft schnappen nutzen konnte. Denen hat man auch wirklich die Dankbarkeit angemerkt, es als Aussie-Band geschafft zu haben, mit ihren US-Idolen eine Bühne zu teilen. Es wurden interessanterweise auch Shoutouts an German Harcore (z. B. Echo Chamber und Spirit Crusher) verteilt, obwohl deutsche Bands im Line-Up ja stark unterrepräsentiert waren. Ich finde es eigentlich ganz cool, dass so international gebucht wird, zumal es ja auch einige Festivals gibt, die viel klassischen Deutschpunk buchen (z. B. das zwei Orte weiter stattfindende Seepogo). Zudem wüsste ich gar nicht, ob deutsche Hardcore-Bands überhaupt Bock auf solche Festivals mit Barriere haben.
Wie war denn die Reaktion der Crowd auf die Shoutouts? Ich bezweifel, dass ein Großteil der Anwesenden Echo Chamber und Spirit Crusher kennt.
Schöner Bericht, danke! Ich fand das Festival sah auch echt gut aus, aber das Way Out West hat es dann für mich ein wenig übertrumpft. Aber für die Zukunft werd ich das auch im Auge behalten.
Schade, zu Brimheim hätte ich gerne mal wieder einen Eindruck gelesen, die kriegt man gefühlt echt nur noch in Dänemark zu Gesicht.
Das Way Out West hat ja auch quasi dasselbe Lineup + noch deutlich mehr, also gute WahlMairzyDoats hat geschrieben: ↑Do 20. Aug 2026, 14:05Schöner Bericht, danke! Ich fand das Festival sah auch echt gut aus, aber das Way Out West hat es dann für mich ein wenig übertrumpft. Aber für die Zukunft werd ich das auch im Auge behalten.
Dafür wirklich oft in DKMairzyDoats hat geschrieben: ↑Do 20. Aug 2026, 14:05Schade, zu Brimheim hätte ich gerne mal wieder einen Eindruck gelesen, die kriegt man gefühlt echt nur noch in Dänemark zu Gesicht.![]()
Haha, ja checke ich, ich hoffe sie kommt irgendwann mal wieder nach Deutschland. Oder ich halt nach Dänemark.
Ja spannend, aber so isses manchmal, ich hab echt so viele verhaltene Stimmen zu den Gorillaz Gigs von 2022 gehört. Evtl war ich damals aber auch nicht so richtig empfänglich für die Musik.rogerhealy hat geschrieben: ↑Sa 22. Aug 2026, 12:04@MairzyDoats
Schöner Bericht!
Interessant finde ich deine Wahrnehmung bzgl. der Gorillaz: Ich fand die 2022 beim Primavera richtig gut, und hatte das Gefühl, dass fast alle einigermaßen begeistert waren. Das 2024er Konzert beim Primavera hab ich nur am Bildschirm verfolgen können und fand es viel schwächer.
Volle Zustimmung bei Westside Cowboy: Das Album haut mich nicht um, aber live sind die grandios. Schade, dass sie Hamburg bei ihrer Herbst-Tour links liegen lassen...
Danke für den schönen Bericht. Ich hatte tatsächlich auch Tickets für den Sonntag, musste diese aber krankheitsbedingt leider wieder verkaufen. Die fünf o. g. Acts (+ Hundreds) hätte ich mir ebenfalls angeschaut.stylex hat geschrieben: ↑Mi 26. Aug 2026, 16:39Da man in den mir bekannten Musik/Festival-Foren sehr wenig zum Golden Leaves Festival in Darmstadt liest, hier mal ein kleiner Bericht zum letzten Sonntag (hatte ein Tagesticket).
Ich war vor zwei Jahren bereits einmal für einen Tag dort und mir war klar, dass ich bei passendem Lineup alleine schon auf Grund der netten Atmosphäre und der schönen Location irgendwann zurückkommen werde. Das Gelände liegt mitten im Wald und ist 25 Minuten Busfahrt von Darmstadt Hbf entfernt. Sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg musste man nie lange auf einen Bus warten. Man merkt schon beim Betreten des Geländes, dass hier, was Deko und Beleuchtung angeht, sehr viel Liebe ins Details gesteckt wurde.
Am Eingang steht auf einem Schild direkt der Timetable des jeweiligen Tages, der bei diesem Festival nicht vorab veröffentlicht wird.
Das Festival ist sehr familienfreundlich und auf den vielen freien Flächen sind überall Picknickdecken ausgebreitet. Durch den vielen Platz gibt es nirgendwo auf dem Gelände Engstellen und man kann innerhalb von 2-3 Minuten fast immer die Bühne wechseln.
Es gibt drei Bühnen. Die Hauptbühne, die „Rücken an Rücken, mit ein paar Bäumen dazwischen, zur zweiten Bühne steht und eine sehr kleine dritte Bühne. Da die beiden großen Bühnen abwechselnd bespielt werden kommen sie sich auch sound-technisch nicht ins Gehege.
Das Tagesticket hat in der ersten Preisstufe 54 Euro gekostet. Alle Acts, die ich gesehen habe waren wirklich gut. Hatte ich wirklich selten, dass ein Festival Tag durchgehend so viel Bock gemacht hat. Soft Loft, Art School Girlfriend, Polica, Holly Humberstone und Agnes Obel als absolut würdige Headliner.
Das Publikum war gerade bei den ruhigeren Acts sehr aufmerksam. Keine lautstarken Unterhaltungen im Umkreis, wie es sonst ja inzwischen leider fast Normalität ist. Auch wenn ein paar der früheren Acts von der Art der Musik vielleicht bei Dunkelheit noch besser/atmosphärischer gewesen wären, finde ich es gut, dass man auch die dritte Bühne nicht in ein Zelt gepackt hat, da man bei dieser schönen Umgebung einfach draußen sein will.
Abschließend kann man nur ein großes Lob an den Veranstalter und die vielen freiwilligen Helfer aussprechen, dass man so etwas mit so viel Liebe zum Detail und zu so einem Preis heute noch hinbekommt.
Ich habe nur den Vergleich zu 2024 mit Olli Schulz als Headliner und mir kam es dieses Jahr nur einen Tick voller vor. Es könnte aber auch sein, dass es sich durch die 3. Bühne, die es damals noch nicht gab, besser auf dem Gelände verteilt.defpro hat geschrieben: ↑Fr 28. Aug 2026, 13:20Wie war denn so die Auslastung des Geländes? Man scheint ja dieses Jahr einen Rekord an Besuchern erreicht zu haben, aber ausverkauft war es ja scheinbar nicht. Hatte mich zumindest für den Sonntag etwas gewundert, da Holly Humberstone aktuell mit "To Love Somebody" ziemlich durch die Decke geht und die Tickets auch nicht so teuer waren.
Es stimmt schon, dass die Acts an diesem Tag auf dem Papier nach wenig Abwechslung klingen, aber da sie teilweise sehr "unterschiedlich speziell" waren, ist mir das vor Ort nicht negativ aufgefallen. Bin aber auch sehr gespannt wie das Lineup nächstes Jahr aussehen wird.Bin mir gar nicht sicher, ob ich mir etwas mehr musikalische Abwechslung wünschen möchte. Auf der einen Seite waren die größeren Slots fast alle irgendwo im Midtempo-Art-Pop verhaftet, was ich mir jetzt nicht unbedingt stundenlang am Stück geben muss (gibt aber auch Schlimmeres). Auf der anderen Seite haben mir die gebuchten deutschen/österreichischen Indie-Pop-Künstlerinnen, die vermutlich alle in Berlin leben und auf TikTok steil gehen, musikalisch überhaupt nicht zugesagt. Daher hoffe ich, dass man den Fokus auf internationale Acts zukünftig so beibehält.
Danke für deinen Bericht. Mich hat vor allem interessiert, wie so die Einlasssituation war - die letzten beiden Jahre hatte ich keinerlei Probleme und so wie es sich liest, war es dieses Jahr auch entspannt - die Kommentare in den Socials haben etwas anderes vermuten lassen, aber das man darauf keinen allzugroßen Wert legen darf, weiß man ja inzwischen...7Ostrich hat geschrieben: ↑So 20. Sep 2026, 23:11Ich war traditionellerweise Do-Fr auf dem RBF 2026 und habe folgende Acts gesehen:
Donnerstag:
- Nastyjoe (Stage 15): Etwas düsterer Indie Rock im ehemaligen Drafthouse. Fand ich anfangs ok, in der zweiten Hälfte hat sich das dann noch einmal gesteigert und ich fand es dann doch ziemlich cool. Kann man im Auge behalten.
- Jewls (Pooca Bar): RBF heißt auch immer, neue Orte zu entdecken, die Pooca Bar war einer davon. Die Band hat einige coole Lieder, die Sängerin hatte versucht, das Publikum zum mitmachen zu animieren, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert hat. War aber souverän gemacht und fand ich nicht knirschig. Kann man sich auch gut noch mal geben. Musikalisch ähnlicher Vibe wie Nastyjoe, vielleicht etwas poppiger.
- New Constellations (Knust): Jetzt wurde es klar poppiger. Das Duo war total sympathisch und die Musik hat mir größtenteils gut gefallen, an manchen Stellen dann aber doch etwas verloren. War Indie Pop mit Synthie und funky Gitarrenarbeit.
Freitag:
- Gans (Molotow): Einlass war erstaunlich unproblematisch. Etwas stumpfe post-punkige Musik, teils mit Techno Beats, teils mit Querflöte. War mir manchmal etwas zu quatschig, zum moshen aber natürlich gut geeignet.
- Ditter (25 Club): Hat mir sehr gut gefallen. Indie Pop, der mir ähnliche Vibes gibt wie Confidence Man, Fcukers oder Sleigh Bells, wenn auch nicht ganz so abgedreht und etwas rock-orientierter. Werde ich auf alle Fälle im Auge behalten!
- too many tabs (Imperial Theater): Klar kann man darüber streiten, ob das RBF unbedingt Live Podcasts von solch doch schon sehr etablierten Podcats veranstalten muss. Aber gleichzeitig finde ich es schön, die Möglichkeit zu haben, auch mal so etwas anzuschauen und ich hatte eine super Zeit. Es wurden die tabs zu Wise Guys und zum Perfekten Dinner (was tbh mehr eine Nacherzählung einer bestimmten Folge und kein echtes rabbit hole war) geschlossen.
- Chinese American Bear (Mojo): Aufgrund einiger ärgerlicher Überschneidungen (White Flowers vs. Django Django vs. Taroug vs. Falafel essen) erst eine größere Pause gehabt und dann zeitig beim Mojo angestellt, wodurch wir Premium-Plätze für Chinese American Bear hatten. Und das hat super Spaß gemacht! Sehr gut tanzbarer Indie Pop, der mit seinem Sound, der an Foster The People, The Marías oder auch MGMT erinnert, sicherlich nicht das Rad neu erfindet, aber einfach live super Spaß macht. Auch super sympathische Band.
- Lime Garden (Docks): Hatte ich auf dem Maifeld Derby und auf dem Dockville schon einmal gesehen. Solider Indie Rock, der mich aber leider nicht ganz packt abgesehen vom Hit Clockwork.
- ALT BLK ERA (Betty): Spaßige härtere Band mit Einflüssen aus härterer Rock- bis Metalmusik und drum n bass. Leider war der Sound für mich nicht druckvoll genug, insbesondere die Gitarre fand ich zu leise. Gemosht wurde aber nach einer gewissen Auftauzeit dann doch.
Samstag:
- Fat Dog (Docks): Zurück ins Docks, um mir die doch etwas stumpfe Musik von Fat Dog zu geben. Das Publikum ging gut mit, ich fand es auf Dauer etwas anstrengend. @MairzyDoats hat es recht trefflich als Mischung aus Idles und Meute beschrieben.
- Ninon (Spielbude XL): Den Samstag hab ich eher entspannt angehen lassen und leider ließ mir auch der Timetable keine allzu große Wahl. Ich wollte unbedingt in die Elphi, wodurch man zwangsläufig einiges verpasst und gleichzeitig spielten auch die meisten interesssanten Sachen erst später. Immerhin zwei interessante Acts haben dann aber doch zeitlich gepasst. Ninon machen Indie Pop mit einer etwas düsteren, dramatischen Atmosphäre, womit man mich ganz gut kriegt. Vor dem Auftritt wurde das Musikvideo zum Lied "Family Dinner" präsentiert. Dieses klang deutlich elektronischer als die übrigen Lieder und fand ich spannend!
- Modern Woman (Nochtspeicher): Das war mein musikalisches Highlight, Post-irgendwas, düster, Geige, Saxophon, alles dabei. Empfehlung fürs Forum!
Zu dem Festival selbst kann ich eigentlich nichts Neues sagen. Hat wieder Spaß gemacht, habe viele bekannte Gesichter gesehen (tatsächlich war ich nur auf 2 Konzerten alleine) und habe auch bei meinem fünften Festivalbesuch nicht die Situation gehabt, dass ich irgendwo nicht mehr reinkam. Liegt vermutlich daran, dass ich in aller Regel nicht allzu knapp plane und manche Sachen dann zugunsten weniger Stress bereits im Vorfeld opfere (dieses Jahr z.B. Django Django). Schade nur, dass es dieses Mal bei mir leider gar keine Zeit dafür gab, ein Kiok-Bierchen gemeinschaftlich wegzucornern. Tatsächlich war es am Ende mein erstes komplett alk-freies RBF, das finde ich auch eigentlich gar nicht mal so verkehrt. Ich hoffe, wir werden auch zukünftig viele weitere schöne Ausgaben von dem Festival noch erleben dürfen.
- Anna von Hausswolff (Elphi): Auch hier hat so ziemlich alles gepasst. Der düstere Sound hat in majestätischer Wucht die Elphi erzittert und die Lichtshow blitzte wie ein Unwetter am Nachthimmel oder tauchte die Orgelpfeifen in ein verwunschenes Grün. Sonst war ich nach Elphi-Konzerten hinsichtlich des Sounds immer ein bisschen verhalten, aber hier war es wirklich perfekt. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die Spielzeit leider nicht voll ausgenutzt wurde. Mindestens Aging Young Woman hätte ich noch gerne gehört. Wäre auch ein ganz guter Kontrast gewesen, denn abgesehen von The Whole Woman, das ich live noch 1000x schöner finde als auf Platte, gab es kaum Verschnaufspausen von den dröhnenden Epen, die zum besten gegeben wurden.
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