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Festivalberichte

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Stebbie
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Re: Festivalberichte

Beitrag von Stebbie » Do 15. Aug 2019, 21:52

Und auch noch ein paar Worte zum Skandaløs Festival, welches hier irgendwie immer zu kurz kommt. Völlig zu unrecht!

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smi
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Re: Festivalberichte

Beitrag von smi » Fr 16. Aug 2019, 09:09

Stebbie hat geschrieben:
Do 15. Aug 2019, 21:52
Und auch noch ein paar Worte zum Skandaløs Festival, welches hier irgendwie immer zu kurz kommt. Völlig zu unrecht!

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Eher hier:
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(und Seite 2 geht auch nicht)

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Stebbie
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Re: Festivalberichte

Beitrag von Stebbie » Fr 16. Aug 2019, 09:53

hm, irgendwie hat sich der Shortlink geändert, ohne dass die Seitenumbrüche angepasst wurden :screck:

Hab es mal zurückgesetzt, der Link geht nun auch wieder. Aber danke für den wichtigen Hinweis!
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defpro
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Re: Festivalberichte

Beitrag von defpro » Mo 26. Aug 2019, 17:41

Bevor ich mich an den Großbericht zum Sziget wage, hier noch 2 kleinere Festivals in der Heimat, die ich in diesem Sommer besucht habe.

Am 20.07. ging es für mich zum Seepogo Festival nach Münster (Selters), einem kleinen und beschaulichen Waldfestival im Heimatkaff meiner Freundin. Der musikalische Fokus ist (zu meinem Leidwesen) sehr auf Punk ausgelegt, ganz selten spielen auch mal 1-2 Metalbands, die ich dieses Jahr jedoch verpasst habe. Dennoch erfreut sich das Festival jedes Jahr einer wachsenden Beliebtheit. Man war dieses Jahr auch fast ausverkauft. Die Organisation ist auch jedes Jahr top, lediglich die Essensauswahl ist etwas eingeschränkt, wobei für weitere Essensstände auch einfach der Platz fehlt. Gesehen habe ich:

Faintest Idea: Irgendwie habe ich in den letzten Jahren eine Abneigung gegenüber Ska entwickelt. Ich kann sowas einfach nicht mehr hören. Hier gab es zwar Ska-Punk, was immerhin nicht ganz so schlimm ist. Dennoch habe ich schnell das Weite gesucht.

Ducking Punches: Ich steh ja total auf diesen Folk-Punk von The Menzingers, frühe The Gaslight Anthem & Co. Der Auftritt ging in die selbe Richtung, hat mir dementsprechend richtig gut gefallen. Bester Gig des Tages!

Smoke or Fire: Ist irgendwie nicht viel von hängengeblieben. Normaler Punk-Rock bzw. Pop-Punk. Plätscherte so vorbei.

Get Dead: Hier wurde der Punk wieder härter, was mir mehr zugesagt hat. Zudem gab es ein Cover von "I Wanna Be Your Dog", worüber ich mich sehr gefreut habe.

CJ Ramone: War der Sänger und Bassist der Ramones in deren Spätphase. Ob aus dieser Phase auch Songs gespielt wurden, weiß ich nicht, aber alle Ramones-Klassiker der ersten Alben waren dabei. Ich bin jetzt kein Riesen-Fan, aber ist schon ganz cool, ein paar dieser Songs mal live zu hören. Im Publikum gings auch ordentlich ab und die Dorfjugend, die sonst nicht so viel mit Punk anfangen kann, war froh, auch mal ein paar Songs mitsingen zu können.

No Fun at All: Melodic Hardcore aus Schweden. Der Zuschauerbereich war sehr gut gefüllt und die Leute hatten ihren Spaß. Mein Fall war es nicht, weshalb ich mich auch nach einer halben Stunde auf den Heimweg begeben habe.

War also wieder ein schönes Festival. Ein wenig mehr musikalische Abwechslung beim Booking wäre für mich zwar nicht schlecht, aber ich gehöre auch nicht unbedingt zur Zielgruppe. Werde dennoch im nächsten Jahr wieder dabei sein.

--------

Am letzten Wochenende war ich beim Spack! Festival in Wirges. Ist eigentlich auch nicht weit von meinen Eltern weg, dennoch war es mein erster Besuch dieses Festivals und vermutlich auch der letzte, da angekündigt wurde, dass man im nächsten Jahr erst mal nicht weitermachen wird. Das liegt aber wohl eher an persönlichen Gründen des Veranstalters, denn der Verkauf lief auch hier sehr gut. Ursprünglich mal als Punk-Festival gestartet hat sich der Fokus in den letzten Jahren nahezu komplett auf Deutschrap verschoben, wobei der Modus Mio-Sound eher ausgeklammert wird. Es gibt zudem noch eine Electro-Stage mit House- und Techno-DJs, die jedoch aufgrund der Hitze meist erst in den Abendstunden stärker besucht war. Ansonsten auch hier eine Top-Organisation, bei der es nix zu meckern gab.

Freitag:
OG Keemo: Hab nur noch den letzten Song gesehen und das auch nur von der gesperrten Straße aus, von der man übrigens eine Top-Sicht hatte, sodass man sich als geiziger Mensch auch ohne Ticket bestimmt einen schönen Abend hätte machen können. Hab Keemo dieses Jahr schon 2x gesehen und nehme auch die November-Tour mit, sodass der verpasste Gig verschmerzbar ist.

Chefket: Mit den Trap-Anleihen auf seiner letzten Platte hat er sich keinen Gefallen getan. Es klingt einfach nicht gut. Abgesehen davon immer noch ein sehr guter Live-Rapper und -Sänger, dem eigentlich nur ein paar große Hits fehlen, um richtig durchzustarten. Zu Anfang und Ende des Konzerts wurde er nur vom Klavier begleitet, vor allem der erste Track mit Ansagen gegen Fremdenfeindlichkeit und dem Leben als Deutschtürke in Deutschland war richtig stark. Dazwischen gab es die üblichen Hits mit "Rap & Soul" als klarem Highlight, bei 2 Songs wurde er auch noch von einer richtig guten Sängerin begleitet. Starker Auftritt.

Juju: Hatte hier nur einen 30-Minuten-Slot, vielleicht sind längere Slots nach dem Erfolg der Platte mittlerweile zu teuer. Hat aber auch locker ausgereicht für die großen Hits der Platte. Das Publikum ist natürlich komplett ausgerastet und Juju liefert live auch sehr gut ab. Bester Auftritt des Tages!

Gzuz: Nach den ganzen Vorwürfen zu häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung stehe ich seiner Person eher skeptisch gegenüber. Zwar sind solche Vorwürfe gegenüber Gzuz nicht neu und sein Vorstrafenregister spricht Bände. Dennoch beschäftigt man sich eher mit sowas, wenn die Vorwürfe aktuell sind. Dementsprechend zurückhaltend bin ich an das Konzert rangegangen, aber irgendwie wars dann doch wieder ziemlich geil. Ich feier diesen primitiven Assi-Rap halt schon ziemlich. Mit LX und Maxwell waren auch noch 2 hochkarätige Feature-Gäste dabei, sodass neben den reinen Gzuz-Songs auch noch der halbe 187-Backkatalog mit aufgerollt wurde. War schon ein guter Gig, meine moralische Standhaftigkeit sollte ich dennoch vielleicht mal hinterfragen :lol:

Dendemann: Leider war der Auftritt ziemlich langweilig. Gerade zu Beginn kamen sehr viele Songs der aktuellen Platte, die mir gar nicht gefällt. Rein fachlich kann man ihm nix vorwerfen, weil er schon spannende Geschichten erzählt und das Einbinden von fremden Beats (hier "Warum?" von Gzuz) auch ziemlich amüsant ist. In dem Moment konnte ich mir das aber nicht geben, sodass wir auch nach 30 Minuten gegangen sind. Im Publikum war auch wesentlich weniger los als bei Gzuz.

Samstag:
Weekend: Einer der wenigen VBT-Rapper, die es tatsächlich geschafft haben, auch im Mainstream was zu reißen. Mir persönlich ist das oft zu viel gute Laune, aber live hat das schon Spaß gemacht, da Weekend es wunderbar schafft, das Publikum in den Auftritt miteinzubeziehen. Sein VBT-Kollege Pimf war als Backup mit dabei. Leider war die Crowd aufgrund der unerträglichen Hitze eher überschaubar.

Jephza: Im Anschluss auf der kleinen Bühne mitgenommen. Klang nicht verkehrt, gab auch starke Ansagen gegen die AfD. Hab den Auftritt aber eher im Hintergrund verfolgt.

Olexesh: Ist musikalisch nicht so meins, da den Straßenbrettern immer noch ein wenig der letzte Druck fehlt, sodass diese auf Dauer ziemlich eintönig klingen, während die wenigen Modus Mio-Stücke einfach nicht gut klingen, da Olexesh auf Autotune verzichtet und seine Singstimme zu dünn ist, um eine Ohrwurm-taugliche Hook zu zaubern. Hatte zudem ein wenig auf Features des 385i-Labels gehofft und wurde leider enttäuscht. Sind deshalb auch früher abgehauen.

Bosca: Klassischer Straßenrap mit wenig Gangsterattitüde und mehr Sozialkritik. Eigentlich nicht so mein Fall, aber Bosca hatte eine sehr emotionale Vortragsweise, die mich ziemlich mitgenommen hat. Man hat ihm die Freude darüber, auf dem letzten Spack! auftreten zu können, wirklich angemerkt, was den Auftritt deutlich aufgewertet hat. Busenkumpel Vega kam natürlich auch noch für ein Feature vorbei. Überraschend guter Gig.

Kool Savas: Höre ich privat auch gar nicht, die letzten Alben mit Songs voller schmachtender Gesangs-Hooks kann ich mir auch nicht geben, aber er ist schon eine Deutschrap-Legende und reißt live auch gut ab. Neuere Songs gab es natürlich trotzdem, aber auch ein großes Medley mit vielen Klassikern aus der alten Optik-Zeit. Sowas im Jahr 2019 zu hören, mutet zwar schon irgendwie merkwürdig an, aber mit einem Augenzwinkern geht das auf jeden Fall klar.

Schade, dass es die vorerst letzte Ausgabe war. Mir persönlich ist der Fokus auf NUR Deutschrap zwar etwas zu eintönig, aber für die Fans wird hier schon einiges geboten. Bei einem Comeback würde ich auf jeden Fall einen erneuten Besuch in Erwägung ziehen.

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SammyJankis
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Re: Festivalberichte

Beitrag von SammyJankis » Do 5. Sep 2019, 10:57

Ich war am letzten Wochenende auf dem Platzhirsch Festival in Duisburg. Das Ganze ist wohl Duisburgs kleine Variante des Reeperbahn Festivals. Also viele Gigs in Locations rund um den Dellplatz im gleichnamigen Viertel, wobei es auch 2-3 Locations gab, die etwas außerhalb lagen. Zwei Outdoor Bühnen boten kostenloses Programm während die Indoor Locations nur mit Ticket zugänglich waren. Die Preise waren aber human für das Angebot. Eine Ausnahme wurde für die Angebote für Kinder gemacht, die alle kostenlos waren. Feiner Zug. Ich war am Freitag nur spontan da und am Samstag den ganzen Tag. Das Essensangebot besteht auch durchweg aus Läden aus Duisburg, genauso wie andere Projekte und Läden Stände hatten.

Am Freitag war ich primär dort um einmal über den Dellplatz zu schlendern und eine vegane Currywurst zu essen. Dabei lief:

Wir hatten was mit Björn - Der Qualität der Musik war ungefähr so gut wie der Name. Schlimm.

Samstag gab es dann den vollen Tag. Das Musikprogramm begann gegen 17 Uhr. Der Dellplatz war zu dieser Zeit noch mäßig gefüllt. Hinterher war es aber ordentlich gefüllt.

Mustafa Zekirov - Den Anfang machte ein Multiinstrumentkünstler, der auch in der meiner Meinung nach schönsten Location des Festivals, der St.. Joseph Kirche am Dellplatz, spielte. Ist nichts, was ich mir generell angucken würde, aber auf dem Platzhirsch bietet sich vielfach die Gelegenheit, sich solche Acts live zu geben. Es wurden vor allem Cover gespielt von diversen osteuropäischen Songs, die mir fast alle nichts sagen. Macht auch nichts. War durchaus interessant und der Herr war sehr sympathisch.

WerniRoyerTöpp + Dodó Kis & Christofer Varner - Weiter ging es in der Kirche mit sechs Leuten, laut Heftchen nur fünf, aber es gab dann noch einen Special Guest. Alle mit unterschiedlichen Instrumenten bewaffnet wurde 45 Minuten improvisiert. Auch hier wieder das Fazit: Würde ich mir unter normalen Umständen nicht geben, aber hier hat man halt die Möglichkeit. Es war auch tatsächlich ganz spannend, aber das Problem ist, dass alle ohne Verstärker gespielt haben und deswegen einige Instrumente stark im Vordergrund standen. Vor allem die Posaune eines Herren hat viel überdeckt.

Bawrence of Aralia - Natürlich gab es auch Programmheftchen. Dieser Act wurde angekündigt als Pop aus der pulsierenden Maastricher Szene. Wusste gar nicht, dass in Maastrich so viel los ist. Ich fand die Mucke eher weniger pulsierend, aber war für das, was die Band machen wollte, schon ganz in Ordnung. Einfach nicht mein Fall, hat aber auf einer der Outdoor Bühnen ordentlich Leute gezogen.

Lingby - Der erste Act, der mir richtig gut gefallen hat. Schwer in irgendeine Genre Schublade zu stecken, am ehesten im Indie Bereich. Es wurde eine Vielzahl von Instrumenten eingesetzt. Der Gesang war on Point. Die Kirche war verdientermaßen auch gut gefüllt. Schönes Ding.

Fvnerals - Einer von zwei Kaufgründe für das Samstagticket. Irgendwo im Post-Metal/Sludge Bereich anzusiedeln mit weiblichem Gesang. Konnten mich bereits letztes Jahr in Köln und dieses Jahr auf dem dunk! überzeugen. Auch hier gab es nichts auszusetzen. Die Band kam allerdings nicht allzu gut an. Viele Leute sind geflüchtet.

The Rude Reminders - Reggae, ich verstehe es nicht. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

HEADS. - Drei Leute aus Deutschland und Australien, die einen soliden Noise Sound produzierten. Wenig Gesang, viel instrumentelle Passagen. War ganz in Ordnung.

Radare - Der zweiter Grund für den Kartenkauf. Guter Post-Rock aus Deutschland. Es wird hier aber meiner Meinung nahc viel Potentiel verschenkt. Es gibt viele Passagen, bei denen ein Mitglied Saxophon spielt, was wirklich cool ist. Allerdings sind die restlichen Passagen recht ereignisarm. Es fehlen irgendwie die Ausbrüche, die Spannung, die Steigerung. Es klingt alles ganz cool, aber irgendwie fehlt mir am Ende immer etwas.

Fazit:
Feine Veranstaltung. Falls ich Zeit habe gerne wieder im nächsten Jahr. Das Line Up bietet auch deutlich spannendere Acts für mich als es das Traumzeit Festival mittlerweile tut.
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SammyJankis
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Re: Festivalberichte

Beitrag von SammyJankis » So 8. Sep 2019, 12:06

Ich war gestern Nachmittag auf dem Edelweisspiratenfestival in Düsseldorf im Zakk. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Festival auf dem Außengelände des Zakk. Die Einnahmen aus Spenden, Loseverkauf etc. gehen an gemeinnützige Projekte. Das Line Up besteht nur aus Hip Hop Acts. Eigentlich ist jedes Jahr ein Act dabei, den ich cool finde, habe es aber bis gestern noch nie geschafft, teilzunehmen. Auf jeden Fall eine entspannte Veranstaltung.

Pöbel MC - Der Grund meiner Anwesenheit. Hat sich auch voll und ganz gelohnt. Das aktuelle "Pöbel Sports Tape" feier ich, natürlich gab es den überwiegenden Teil der Songs von der Platte. Dazu der ein oder andere Ausflug zur Kolaboplatte mit Milli Dance, der als Teil von Waving the Guns bekannt sein sollte. Dazu gab es gute Ansagen und allgemein nette Unterhaltung. Das recht zurückhaltende Publikum ist nach und nach aufgetaut. War cool.

Ebow - Eine deutsche Rapperin mit türkischen Wurzeln, die in Wien lebt und studiert. Warvon der Thematik her ganz spannend. Der Flow hat mich irgendwie an Haftbefehl erinnern. War ganz solide und kam bei einem Großteil des Publikums auch gut an. Da war Textsicherheit gegeben.


Bin während des Sets gegangen und habe einen Festival- und auch Niveauwechsel vollzogen. Es ging nach Essen zum Essen Original. Seitdem das Turock Open Air unabhängig von der Veranstaltung stattfindet habe ich diese ewig nicht besucht. Habe mich dieses Jahr bequatschen lassen und bin hin um mir den Headliner zu geben. Das Publikum ist schrecklich. Durchschnittsalter 35 und stark alkoholisiert, sehr unangenehme Stimmung.

Juli - Die Gelegenheit, die Band mal umsonst zu sehen, kann man sich natürlich nur schwer entgehen lassen. Vorher noch einmal den Wikiartikel gecheckt und gemerkt, dass man locker 10 Songs kennt, die dann auch alle gespielt wurden. War auf jeden Fall der perfekte Act für so eine Veranstaltung. Die wurden schon abgefeiert. Spielzeit war eine Stunde, natürlich mit "Perfekte Welle" als Zugabe. Die Musik ist und bleibt halt Random Pop Rock und die Ansagen waren sehr substanzlos und peinlich. Was bleibt zu sagen: Konzertjahr 2019 - Tool, Have Heart, Juli. Was für ein Leben.
Zuletzt geändert von SammyJankis am So 8. Sep 2019, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Festivalberichte

Beitrag von fipsi » So 8. Sep 2019, 14:05

Du weißt einfach wie man eine geile Zeit hat.
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Re: Festivalberichte

Beitrag von Baltimore » So 8. Sep 2019, 14:17

Manchmal passieren Dinge, mit denen man echt nicht rechnet!

Swedish House Mafia waren gestern Abend auf dem Lolla von der Show her mein Festivalkonzert des Jahres! Was war das für ein Abriss! Und das sagt jemand der privat ja überhaupt keinen EDM hört.

Später vielleicht mehr...
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Re: Festivalberichte

Beitrag von Suitemeister » So 8. Sep 2019, 18:08

Miwo hat dich doch mit Wodka-Red-Bull abgefüllt...

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Re: Festivalberichte

Beitrag von miwo » So 8. Sep 2019, 19:29

Suitemeister hat geschrieben:
So 8. Sep 2019, 18:08
Miwo hat dich doch mit Wodka-Red-Bull abgefüllt...
Fun Fact: Ich hatte gestern nicht einen Wodka-Red Bull. :wink:

Wie erwartet haben Swedish House Mafia gestern das Konzert des Jahres abgeliefert. Habe nun 9,5 Jahre auf einen Auftritt gewartet und es hat sich komplett gelohnt. Ich hatte die kompletten 90 Minuten ein Dauergrinsen im Gesicht. :lol:

Auch die "Vor-Acts" mit Scooter, Casper & Marteria, Alan Walker und Olli Schulz waren richtig gut und somit hat sich der Tag für 80 Euro mal sowas von gelohnt, auch wenn ich es teilweise schon zu voll fand. Wahnsinn was dort für Menschenmassen waren. Alleine bei Scooter war das Infield im Stadion voll und die Ränge gut gefüllt trotz der parallel spielenden Billie Eilish. Bei Swedish House Mafia standen dann gefühlt wirklich 80.000 Menschen vor der Bühne.

Vom gestrigen Abend werde ich definitiv noch ne Weile zehren. :herzen2:
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Re: Festivalberichte

Beitrag von Baltimore » So 8. Sep 2019, 22:16

Eben noch ein paar schlechte Handyvideos von der Show gestern gesehen und schon wieder Gänsehaut bekommen. :herzen1:
Es war wirklich unglaublich voll und ich war froh einen einigermaßen stabilen Platz in der Nähe des mittleren Wellenbrechers zu haben. Natürlich ging dann aber totzdem direkt neben mir gefühlt bei jedem Drop ein großes Circle Pit auf. Hab das Konzert aber heil überstanden. Irgendwie stimmte da einfach alles und es war krass, wie textsicher das Publik war. Am Ende war ich auch überrscht, wieviele Songs aus dem Set ich doch unbewusst kannte. Da kann dieses Jahr echt nichts mehr kommen!

Ansonsten haben mir noch Marteria und Casper sehr gut gefallen, da ich ja beide noch nie live gesehen hatte.
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Re: Festivalberichte

Beitrag von s-nke » Mo 9. Sep 2019, 10:47

SammyJankis hat geschrieben:
So 8. Sep 2019, 12:06
Juli - Die Gelegenheit, die Band mal umsonst zu sehen, kann man sich natürlich nur schwer entgehen lassen. Vorher noch einmal den Wikiartikel gecheckt und gemerkt, dass man locker 10 Songs kennt, die dann auch alle gespielt wurden. War auf jeden Fall der perfekte Act für so eine Veranstaltung. Die wurden schon abgefeiert. Spielzeit war eine Stunde, natürlich mit "Perfekte Welle" als Zugabe. Die Musik ist und bleibt halt Random Pop Rock und die Ansagen waren sehr substanzlos und peinlich. Was bleibt zu sagen: Konzertjahr 2019 - Tool, Have Heart, Juli. Was für ein Leben.
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Re: Festivalberichte

Beitrag von MetalFan94 » Mi 11. Sep 2019, 21:43

s-nke hat geschrieben:
Mo 9. Sep 2019, 10:47
SammyJankis hat geschrieben:
So 8. Sep 2019, 12:06
Juli - Die Gelegenheit, die Band mal umsonst zu sehen, kann man sich natürlich nur schwer entgehen lassen. Vorher noch einmal den Wikiartikel gecheckt und gemerkt, dass man locker 10 Songs kennt, die dann auch alle gespielt wurden. War auf jeden Fall der perfekte Act für so eine Veranstaltung. Die wurden schon abgefeiert. Spielzeit war eine Stunde, natürlich mit "Perfekte Welle" als Zugabe. Die Musik ist und bleibt halt Random Pop Rock und die Ansagen waren sehr substanzlos und peinlich. Was bleibt zu sagen: Konzertjahr 2019 - Tool, Have Heart, Juli. Was für ein Leben.
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Re: Festivalberichte

Beitrag von schluedi » Mi 23. Okt 2019, 19:50

Hey zusammen. Hoffe es ist okay, diese Frage in diesem Thread zu stellen:

was sind denn so, international betrachtet, empfehlenswerte Festivals (im Jahr 2020, um dem Thread gerecht zu werden :clown: )? Vorallem im Kontrast zum deutschen Festivalmarkt.

Ich habe bisher eigentlich nur deutsche Fesitvals mitgenommen, würde 2020 aber gerne mal was anderes sehen. Wahrscheinlich dann in Kombination mit einem längeren Aufenthalt in dem Land.

Wichtig wäre mir, dass es eine gute Infrastruktur außerhalb von Camping gibt. Ich möchte im Ausland nur ungern Zelte etc. organisieren und dementsprechend eher in einem Hotel o.ä. übernachten.
Auf die Niederlande und Belgien würde ich gerne verzichten, da ich schon häufig in diesen Ländern war und es dementsprechend nicht unbedingt mit einem Urlaub kombinieren würde.

Dazu wäre es cool, mal einen Popstar wie Rihanna, Katy Perry, Taylor Swift o.Ä. sehen zu können. :mrgreen: Solche Acts sucht man auf deutschen Festivals ja vergeblich und auch wenn ich sie eigentlich alle nicht aktiv höre, würde mich so eine Show einfach mal interessieren. :bier:


Spontan hab ich das NOS Alive ins Auge gefasst, war auch noch nie in Portugal. Empfehlenswert? :smile:

Danke vorab für eure Empfehlungen!

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Re: Festivalberichte

Beitrag von Baltimore » Mi 23. Okt 2019, 20:00

Na ja Lineup-technisch ist von den ausländischen Festivals ja noch nicht so viel bekannt.
Als ich deinen Post gelesen habe, habe ich natürlich auch sofort an Belgien gedacht, aber das schließt du ja aus.

Portugal ist auf jeden Fall immer eine Reise wird und hab vom NOS Alive bisher auch nur Gutes gehört.
Waren auch schon mehrere User aus diesem Forum da.

Vielleicht kann ja einer von denen ein paar Worte schreiben. :smile:
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Re: Festivalberichte

Beitrag von fipsi » Mi 23. Okt 2019, 20:06

schluedi hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 19:50
Spontan hab ich das NOS Alive ins Auge gefasst, war auch noch nie in Portugal. Empfehlenswert? :smile:

Danke vorab für eure Empfehlungen!
Über das NOS Alive berichten viele User hier nur positives. Als weitere Alternative wäre wohl das Open'er in Polen zu nennen, wo ebenfalls Taylor Swift auftritt.

Mein persönlicher Tipp unabhängig von Line Ups wäre wohl das Flow Festival in Helsinki. Im Magazin ist von mir noch ein etwas ausführlicherer Bericht von 2017 zu finden.
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Re: Festivalberichte

Beitrag von down » Mi 23. Okt 2019, 23:28

Sziget dürfte was sein für dich!

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Re: Festivalberichte

Beitrag von nilolium » Mi 23. Okt 2019, 23:46

Sziget ist doch aber größtenteils mit campen. Mich wunderts, dass hier nicht sofort PRIMAVERA wie aus der Pistole geschossen kommt?

Ich sage NOS Alive und Primavera. Fantastische Festivals, fantastische Städte.

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Re: Festivalberichte

Beitrag von Baltimore » Do 24. Okt 2019, 00:38

nilolium hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 23:46
Sziget ist doch aber größtenteils mit campen. Mich wunderts, dass hier nicht sofort PRIMAVERA wie aus der Pistole geschossen kommt?

Ich sage NOS Alive und Primavera. Fantastische Festivals, fantastische Städte.
Na ja, Kaliber wie Rihanna sind beim Primavera doch eher unwahrscheinlich.
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miwo
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Re: Festivalberichte

Beitrag von miwo » Do 24. Okt 2019, 06:58

Baltimore hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 00:38
nilolium hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 23:46
Sziget ist doch aber größtenteils mit campen. Mich wunderts, dass hier nicht sofort PRIMAVERA wie aus der Pistole geschossen kommt?

Ich sage NOS Alive und Primavera. Fantastische Festivals, fantastische Städte.
Na ja, Kaliber wie Rihanna sind beim Primavera doch eher unwahrscheinlich.
Miley dieses Jahr. ;)
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Re: Festivalberichte

Beitrag von defpro » Do 24. Okt 2019, 07:53

nilolium hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 23:46
Sziget ist doch aber größtenteils mit campen.
Beim Sziget kann man auch problemlos in der Stadt übernachten und mit dem Zug oder per Boot zur Insel fahren. So haben wir das dieses Jahr gemacht und waren damit auch nicht die einzigen.
schluedi hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 19:50
Dazu wäre es cool, mal einen Popstar wie Rihanna, Katy Perry, Taylor Swift o.Ä. sehen zu können. :mrgreen: Solche Acts sucht man auf deutschen Festivals ja vergeblich und auch wenn ich sie eigentlich alle nicht aktiv höre, würde mich so eine Show einfach mal interessieren. :bier:


Spontan hab ich das NOS Alive ins Auge gefasst, war auch noch nie in Portugal. Empfehlenswert? :smile:
Sziget ist in der Spitze schon sehr Pop-fokussiert. Gibt zwar davon abgesehen auch ein breites musikalisches Spektrum (Ausnahme Metal), die meisten Leute sind aber schon wegen den Pop-Acts da. Schau dir am besten Mal die letzten Line-Ups an. Bedenken sollte man aber noch, dass das Festival 7 Tage geht und auch abgesehen von der Musik ein vielfältiges Rahmenprogramm (Shows, Kunst und andere Aktivitäten) zu bieten hat.

NOS Alive wurde hier auch schon von ein paar Usern besucht. Einfach mal die Forensuche anschmeißen. Bis jetzt sind die mit Taylor Swift und Billie Eilish auch sehr poplastig aufgestellt. In der Vergangenheit war das Line-Up hier eher Indie-lastiger. Würde hier erst mal abwarten, was sonst noch so bestätigt wird. Bei dem Festival gibt's auch nur eine Preisstufe, sodass man sich nicht unnötig stressen musst. Ist halt generell die Frage, was du sonst so hörst.

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Re: Festivalberichte

Beitrag von Blackstar » Do 24. Okt 2019, 09:34

Persönliches Rating ausländische Festivals nach "wie toll waren sie":

Top:

Eurockeenes de Belfort
NOS Alive
-------
Hatten jeweils ihre Vor- und Nachteile

Open'er (wobei das heute vielleicht ein wenig anders aussieht, würde aktuell nicht dorthin fahren)
Primavera

Eher mäßig:
Mad Cool (die Orga soll sich deutlich verbessert haben, bleiben nur die Laber-Spanier)
----
Roadburn (special interest, aber geil)

Das NOS Alive wäre mein erster Kandidat für deine Anfrage. Hier passt fast alles, es war nur einmal ien wenig zu voll. Ansonsten befasse dich mal mit dem Eurockeenes.

Solltest du Fragen haben: Stelle Sie gern.

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Re: Festivalberichte

Beitrag von nilolium » Do 24. Okt 2019, 09:41

defpro hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 07:53
nilolium hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 23:46
Sziget ist doch aber größtenteils mit campen.
Beim Sziget kann man auch problemlos in der Stadt übernachten und mit dem Zug oder per Boot zur Insel fahren. So haben wir das dieses Jahr gemacht und waren damit auch nicht die einzigen.
[/quote]

ah alright, wenn das so ist - dann würde ich als erstes für sziget plädieren! budapest und lissabon sind beide gleichschön (gehören zu meinen lieblingsstädten weltweit), aber von der vielfalt her toppt sziget auf jeden fall das NOS alive.

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Tambourine-Man
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Re: Festivalberichte

Beitrag von Tambourine-Man » Do 24. Okt 2019, 09:42

schluedi hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 19:50
Spontan hab ich das NOS Alive ins Auge gefasst, war auch noch nie in Portugal. Empfehlenswert? :smile:

Danke vorab für eure Empfehlungen!
In diesen beiden Threads:
NOS Alive 2016
NOS Alive 2018

Auch 2017 müsste da in einem der beiden Threads mit drin sein.
Zwischen 2016 und 2018 waren auf jeden Fall verschiedene User da, dieses Jahr, soweit ich weiß, aber niemand.
Konkrete Fragen dann sonst gerne in einem der Threads oder an die entsprechenden User (wie u.A. mich) direkt ;)
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Re: Festivalberichte

Beitrag von Blackstar » Do 24. Okt 2019, 09:48

Tambourine-Man hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 09:42
schluedi hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 19:50
Spontan hab ich das NOS Alive ins Auge gefasst, war auch noch nie in Portugal. Empfehlenswert? :smile:

Danke vorab für eure Empfehlungen!
In diesen beiden Threads:
NOS Alive 2016
NOS Alive 2018

Auch 2017 müsste da in einem der beiden Threads mit drin sein.
Zwischen 2016 und 2018 waren auf jeden Fall verschiedene User da, dieses Jahr, soweit ich weiß, aber niemand.
Konkrete Fragen dann sonst gerne in einem der Threads oder an die entsprechenden User (wie u.A. mich) direkt ;)
Cris war glaube ich, auch dieses Jahr am Start.


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