Reeperbahn Festival
Re: Reeperbahn Festival
Ich habe die Schlagzeile heute auch mitbekommen in Bezug auf den Haushalt 2027 - hat zufällig jemand einen Artikel, der das etwas genauer behandelt? Finde da sehr wenig bzw. wenig konkretes
- NeonGolden
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Re: Reeperbahn Festival
Ich glaube es gibt da noch wenig Konkretes, weil es sich bisher nur um einen (nicht öffentlichen) Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 handelt, aus dem die angesprochenen Kürzungen und Erhöhungen hervorgehen.
https://www.morecore.de/news/haushaltse ... foerderung
https://www.freitag.de/autoren/der-frei ... foerderung (Paywall)
https://taz.de/Foerderung-der-Richard-W ... /!6167252/
https://www.morecore.de/news/haushaltse ... foerderung
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Re: Reeperbahn Festival
Ich frage mich aber echt, wohin die über 6 Mio. Euro gehen. Booking und Infrastruktur kann es nicht großartig sein 
- NeonGolden
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Re: Reeperbahn Festival
Die Zahl irritiert mich gerade auch etwas.
- Quadrophobia
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Re: Reeperbahn Festival
Es ist aber im Kulturetat so, dass - mangels Ministerium - der Kulturstaatsrat idR freie Handhabe hat, den Etat festzulegen. Große Debatten darum wird es voraussichtlich angesichts der im Vergleich zu anderen etats geringfügigen Größenordnung gar nicht erst geben, zumal Kultur auch keinerlei Lobby auf der Ebene hat. Man kann davon ausgehen, dass das weitestgehend so bleibt.NeonGolden hat geschrieben: ↑Do 16. Jul 2026, 08:43Ich glaube es gibt da noch wenig Konkretes, weil es sich bisher nur um einen (nicht öffentlichen) Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 handelt, aus dem die angesprochenen Kürzungen und Erhöhungen hervorgehen.
https://www.morecore.de/news/haushaltse ... foerderung
https://www.freitag.de/autoren/der-frei ... foerderung (Paywall)
https://taz.de/Foerderung-der-Richard-W ... /!6167252/
Ich glaube ihr unterschätzt massiv, was der Kram kostet. Das RBF ist im Grunde kein Festival, sondern eine dezentrale Messe. Dementsprechend teuer ist das Ganze halt auch, weil die Personalkosten ein vielfaches von grüne Wiese Festivals sind. Das frisst die "Ersparnis" keine Bühnen bauen zu müssen mehr als auf, weil du halt auch für die 100er Kapazitätsvenues Türsteher, Bar, Technik etc zahlen musst. Auch muss man hier ganz anders kalkulieren, weil tatsächlich super viele Tickets erst kurzfristig gekauft werden. Und auch wenn die Bands alle sehr schmale Gagen bekommen, hat man halt hunderte Acts auf dem Programm
- Stebbie
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Re: Reeperbahn Festival
80 Bühnen an 50+ Standorten inkl. Miete, Personal, ggf. Technik für mehrere Tage, Gagen für 400+ Bands, dazu ein mehrköpfiges Team, welches das ganze Jahr über finanziert werden muss, Planungsaufwand und -kosten, Versicherungen, Sicherheit etc. pp. Da läppern sich die Kosten schon auf einen stattlichen Betrag.
Würde schon vermuten, dass das Gesamtbudget des Festivals locker bei ca. 15 Millionen Euro liegen dürfte.
E.: Siehe oben
(c) 26.06.2006
Re: Reeperbahn Festival
Ich hätte jetzt auch beim Personal den größten Kostenpunkt gesehen und verstehe, wie groß das ganze Festival ist. Mich überrascht es aber dann doch, wie großzügig die Unterstützung ist gerade im Vergleich zu vielen anderen Events.Stebbie hat geschrieben: ↑Do 16. Jul 2026, 09:0980 Bühnen an 50+ Standorten inkl. Miete, Personal, ggf. Technik für mehrere Tage, Gagen für 400+ Bands, dazu ein mehrköpfiges Team, welches das ganze Jahr über finanziert werden muss, Planungsaufwand und -kosten, Versicherungen, Sicherheit etc. pp. Da läppern sich die Kosten schon auf einen stattlichen Betrag.
Würde schon vermuten, dass das Gesamtbudget des Festivals locker bei ca. 15 Millionen Euro liegen dürfte.
E.: Siehe oben![]()
Den Punkt mit den Gagen würde ich aber eben gar nicht mal so sehen. Wir reden hier von einem Festival, wo alle großen Labels auch finanziell involviert sind. Das dürfte allerdings am Ende auch die Erklärung sein. Da ist einfach eine Lobby da, die sich andere Festivals niemals erarbeiten können.
- Stebbie
- Hausmeister
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Re: Reeperbahn Festival
Ja, auch die Stadt Hamburg wird da sicher fleißig für Unterstützung geworben haben. Für die ist es ja ein großes Event mit zigtausenden Gästen in der Nebensaison, das zugleich ja auch kräftig aufs Stadtmarketing/-branding einzahlt. Es hat sicherlich auch geholfen, dass Claudia Roth offenbar eine große Fürsprecherin des Events war und ja oft auch persönlich vor Ort war.
E.: Im Abendblatt wird auch gesagt, dass der Bund die Stadt mehr in der Pflicht sieht.
E.: Im Abendblatt wird auch gesagt, dass der Bund die Stadt mehr in der Pflicht sieht.
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