Konzerte des Jahres:
1.) TVOD, Nordstadtbraut Hannover
TVOD, oder ausgeschrieben Television Overdose, war für mich das Konzert des Jahres. Es passte einfach alles: Mein Lieblingsladen, welcher gut gefüllt war, top Wetter, so dass man draussen gut abhängen konnte, zudem hatten alle Bock und die Band auch. Starker Auftritt.
TVOD - Carwreck
TVOD - Uniform (Das Video find ich auch ganz lustig)
2.) Sam Fender, Hurricane Festival
Sam Fender wollte ich schon länger mal sehen. Jedes mal, als er für das Hurricane bestätigt war, hatte ich mich gefreut, jedoch wurde ich stets mit einer Absage enttäuscht. Ich war dann doch ein wenig erstaunt, dass es dieses mal nicht so kam. Hier passt wieder alles: Wir in der Truppe hatten Bock, alle anderen um uns herum hatten Bock und Spaß, die Band war gut aufgelegt, das Wetter top, hier kam wirklich einiges zusammen. Anschließend waren wir alle glückseelig. Schön.
Sam Fender - People Watching
3.) Touché Amoré, Trauma Ray, Smile, Fabrik Hamburg
Touché Amoré hab ich schon ein paar mal gesehen, sie waren jedes mal gut. Die Erwartungen waren hoch, aber ich war mir auch sicher nicht enttäuscht zu werden, da sie einfach eine top Liveband sind. So kam es auch. Ebenfalls top waren auch die beiden Supports. Die haben da echt ein Händchen für. Sonst war im Laden eine super Stimmung und alle, mit denen ich da war und die ich getroffen hatte, waren begeistert. Das nächste Konzert ist schon geplant.
Touché Amoré - Goodbye For Now (feat. Julien Baker)
4.) Wiegedood, Treha Sektori, MS Stubnitz Hamburg
Wiegedood haben angekündigt, dass sie ihre Album-Trilogie spielen werden. Dazu noch auf der Stubnitz. Zu meiner Schande war ich zuvor noch nie auf der Stubnitz, auch wenn ich mehrfach gehört hab, dass das die beste Location Hamburgs sei. Folglich ein Pflichttermin. Voract war okay, impossant war vor allem der Bass, der durchs ganze Schiff wummerte. Wiegedood dann wie gewohnt nahezu wortlos. Songs wurden knallhart runtergezockt. Zwichen den Alben gefühlt eine 20 sekündige Pause, dann gings weiter, ehe sie so wortlos, wie sie gekommen waren, von der Bühne verschwinden. Was anderes kann ich mir bei der Musik auch nicht vorstellen und will ich auch nicht. Der Auftritt war ein Brett, das fanden auch alle, mit denen ich da war und die ich dort noch getroffen hab. Top!
Wiegedood - Ontzieling
5.) Tauben, Toshiko Ödland, Nordstadtbraut im Backstage Hannover
Tauben aus Hamburg. Punk, bei dem klar die Verbindung zum Oberpunk Jens Rachut zu erkennen ist. Dazu im Backstage in Hannover, wo ich auch noch nicht zuvor war, organisiert von der Nordstadtbraut. Der eigentliche Laden, Nordstadtbraut, in der Nordstadt von Hannover existiert leider nicht mehr, deswegen werden jetzt in anderen Locations Konzerte veranstaltet. Hier im Backstage fühlte es sich sofort richtig muggelig an. Der Support war gut, Tauben waren großartig. Dazu war der Laden super gefüllt, viele Bekannte gesichter. Allgemein herrschte eine super Stimmung. Toller Abend.
Tauben - Asphaltrose
Konzerte, die ich in 2025 gesehen habe:
MC Müllsaft, Auspuff, Nordstadtbraut Hannover
Hathors, Café Glocksee Hannover
Paul Plut, Nordstadtbraut Hannover
Friso, Soft Loft, Mephisto Hannover
Death Cult 69, Haven, Chaver, Subkultur Hannover
Mogwai, Kathryn Joseph, Große Freiheit 36 Hamburg
Touché Amoré, Trauma Ray, Smile, Fabrik Hamburg
Commuted, Nordstadtbraut Hannover
Neànder, Lorimer Burst, Mephisto Hannover
Jeanny, Nordstadtbraut Hannover
Sofi Paez, Feinkost Lampe Hannover
Yelka, BoN, Nordstadtbraut Hannover
The Hahas and the Blablas, ČudNoReĐe, Nordstadtbraut Hannover
Blvck Hippie, Café Glocksee Hannover
Van Urst, Fluten, Nordstadtbraut Hannover
Vil, Feinkost Lampe Hannover
Turbostaat, Nervous Assistant, Zollhaus Leer
Terry, Wiekmuller, Bertold Bricht, Leon Ladwig, Tobi, Dirk & Dirk, Nordstadtbraut Hannover
Affenmesserkampf, Surreal Fatal, SYFF, Stumpf Hannover
Maz and the Phantasms, Nordstadtbraut Hannover
The Sewer Cats, Alldepends, Nordstadtbraut Hannover
Wohnbau, Nordstadtbraut Hannover
Dekker, Feinkost Lampe Hanonver
Norlys, Feinkost Lampe Hannover
The Owned Up!, Nordstadtbraut Hannover
Deaf Deaf Deaf, Hear Me Out, Café Glocksee Hannover
Tocotronic, Cava, Schlachthof Bremen
Nichtseattle, Tom Taschenmesser, Café Hannover
Gewalt, Plattenbau, Café Glocksee Hannover
Amenra, Year of the Cobra, Uebel & Gefährlich Hamburg
Herrenmagazin, UWE, Bei Chéz Heinz Hannover
Red at Night, Marc-Alan Prince, Nordstadtbraut Hannover
Ultha, Sun Worship, Abest, Unrest, Tristis, breathe//die, Klaue Fest in der Walhalla Braunschweig
The Pighounds, Aka Rinde, Nordstadtbraut Hannover
The Swell Season, The Ocelots, Admiralspalast Berlin
Dustsucker, Koprolith, Nordstadtbraut Hannover
The Lings, Nordstadtbraut Hannover
Niklas Paschburg, Feinkost Lampe Hannover
Heretoir, ryr, Café Glocksee Hannover
Korn, Seven Hours After Violet, ZAG Arena Hannover
King Hannah, Baby Smith, Café Glocksee Hannover
Twisted Teens, Nordstadtbraut Hannover
Television Overdose, Nordstadtbraut Hannover
How Yes No, Nordstadtbraut Hannover
Elektro Strothmann, TABOR - Jugendpastorales Zentrum Hannover
Tom Liwa, Die Hemden, Nordstadtbraut Hannover
Metdog, Distant Relatives, Nordstadtbraut Hannover
La Dispute, TUMMYACHE, Musikzentrum Hannover
Nidare, Bluad, Dreyst, Stumpf Hannover
Valley of the Sun, Ghostones, Café Glocksee Hannover
Teddies Kneipe, Nordstadtbraut Hannover
Paulina Punk Nordstadtbraut Hannover
Mise en Scene, Nordstadtbratut Hannover
TFNRSH, Exdirectory, Nordstadtbraut Hannover
Lorimer Burst, Malstatt, Nordstadtbraut Hannover
Checkpoint, Nordstadtbraut Hannover
Wiegedood, Treha Sektori, MS Stubnitz
Fluppe, Café Glocksee Hannover
Moya Silk, Halbe Katze, Stumpf Hannover
Duesenjaeger, Tag ohne Schatten, Café Glocksee Hannover
Dear Deer, Nordstadtbraut im Bei Chéz Heinz Hannover
Kwoon, MS Stubnitz Hamburg
Curtis Harding, Lie Ning, Große Freiheit 36 Hamburg
Mclusky, Komplize, Indiego Glocksee Hannover
Stonerhead, Okolyt, Nordstadtbraut im Bei Chéz Heinz Hannover
HÆRESIS, Machukha, Winselmutter, Bei Chéz Heinz Hannover
Oh Hiroshima, AUSKLANG, Café Glocksee Hannover
Maz and the Phantasms, Oakfarm, Nordstadtbraut im Bei Chéz Heinz Hannover
Atomic Fruit, Digital Carbs, Nordstadtbraut im Bei Chéz Heinz Hannover
Tauben, Toshiko Ödland, Nordstadtbraut im Backstage Hannover
Blue Zero, Thusproblem, Nordstadtbraut im Bei Chéz Heinz Hannover
Radiohead, Uber Arena Berlin
Hurricane Festival 2025
Fatoni x Edgar Wasser x Juse Ju
Big Special
Thrice
Hot Water Music
Biffy Clyro (halb)
Rise Against
Kalte Liebe x Caiva
The Murder Capital
Jimmy Eat World
Wet Leg
Deftones
Electric Callboy
Sam Fender
The Prodigy (halb)
Sawyer Hill
Amyl & The Sniffers
Parcels
Haldern Pop Festival 2025
NAFT
Ellis.D
Man/Woman/Chainsaw
Joan As Police Woman
WU LYF
Grandbrothers (ein wenig)
Overpass
Marlo Grosshardt (zweidrittel)
Soft Loft
Sylvie Kreusch
Chartreuse
Maruja (halb)
Warhaus
Anika (halb)
Zaho de Sagazan
Bo Ningen
Beaks (ein wenig)
Gurriers
Mên An Tol
Porridge Radio
Patrick Watson (ein wenig)
Ich geh sonst nochmal auf die Fragen ein, die hier als Vorlage im ersten Kommentar geliefert werden...
Was war euer bestes Konzert in diesem Jahr?
-> Siehe oben.
Welcher Act hat euch positiv überrascht, bei dem ihr es vorher gar nicht erwartet hattet oder den ihr vorher gar nicht kanntet?
-> Ach, ich besuch kleine Konzerte oft einfach mit 3min reinhören vorab und dann fahr ich hin oder nicht. Viele Bands kenne ich zuvor nicht, aber sind dann oft super.
Welcher Support-Act konnte euch begeistern?
-> Einige, bspw. alle von Touché Amoré. Für Soft Loft, die Support waren, bin ich zum Konzert, bin dann beim Hauptact, Frisco, nach 5min getürmt. Die Hemden fand ich auch super, Tom Liwa war aber so gar nicht meins.
Welcher Auftritt hat euch enttäuscht? Und woran lag es?
-> Ein wenig enttäuscht war ich von von Anika und Maruja auf dem Haldern Pop.
Anika hatte komische Ansagen gemacht, die ich einfach nicht verstanden hatte. Sie waren einfach so komplett offen gehalten, gingen leicht in den esoterischen Bereich. Damit konnte ich doch leider wenig anfangen.
Auf Maruja hab ich mich am meisten gefreut beim Festival. Das Konzert haben sie soweit auch gut gemacht, allerdings bin ich dann doch nach der Hälfte raus. Sie haben sich klar gegen Israel gestellt, was ich soweit voll okay finde, dass man das Agieren Israels im Gaza-/Palästina-Konflikt und -Krieg nicht gut findet. Allerdings haben die das in einer Heftigkeit und meiner Meinung nach auch Einseitigkeit rüber gebracht, die ich nicht passend fand. Sie hatten schon das Momentum genutzt um Stimmung zu machen. Es hätte mich nicht gewundert, wenn denen noch ein "from the river to the sea" rausgerutscht wäre (was meiner Meinung nach auch nur mit einem Völkermord an den Israelis oder einer Vertreibung klappen würde; das wäre auch nicht besser, als der Agieren Israels im Konflikt/Krieg). Das hat mir die Lust aufs Konzert dann doch genommen.
Sonst waren schon ein paar weitere Acts übers Jahr dabei, die nicht überzeugt haben, aber das war oft kein Weltuntergang oder keine Enttäuschung.
Welches Konzert war generell am schlechtesten?
-> Kann ich nicht wirklich beantworten.
Welcher Act hatte die beeindruckendste Bühnenshow?
-> Radiohead. War aber auch die größte Show, die ich besucht hab.
Ich persönlich mag kleine Konzerte tausendmal lieber. Eine große Show brauch ich gar nicht oder ein großes Bühnenbild. Direkt vor der Bühne stehen, auf der einfach nur ein paar Verstärker stehen und eine Band, die einfach nur Bock hat zu spielen, ist mir doch lieber. Zudem mag ich das Publikum bei großen Shows oft nicht so, da geühlt immer ein paar in der Nähe sind, die Quatschen oder sich anderweitig doof benehmen. Glaub, da gibt's ne Korrelation zwischen Konzertgröße und Deppenanteil. So auch bei Radiohead: Wir standen relativ weit vor der Bühne, 1-2 Reihen schräg hinter uns paar Dudes aus den Niederlanden, die sich gefühlt die ganze Zeit unterhalten haben. Trotz mehrfacher Aufforderung von verschiedenen Personen, kamen die dem kaum der Aufforderung still zu sein nach, teils haben sie auch mit Unverständnis reagiert. Geht gar nicht. Mich persönlich haben sie jetzt nicht sooo sehr genervt, so dass ich das Konzert noch ganz gut genießen konnte. Kurioserweise haben wir die dann noch am Ostbahnhof von Berlin gesehen, im Streitgespräch mit der Polizei. Was da los war, weiß ich nicht, aber ich hab den leichten Verdacht, dass Anecken deren Motto für den Abend war...
Was war der schönste, skurrilste oder verrückteste Live-Moment in diesem Jahr? Wann hattet ihr am meisten Gänsehaut?
-> Die Zugabe von Kwoon im Publikum war schon nice. Dass ich nochmal Falling Slowly von The Swell Season live sehe, hab ich auch über Jahre nicht erwartet, folglich war das auch super schön. Jeanny haben mich wieder mit deren super persönlichen Texten gekriegt. Ach, da gab's schon ein paar tolle Momente...
Wie sah der beste Festival-Tag aus?
-> Ich fand den ersten Tag auf dem Haldern super, da der Camping Platz ein Tag früher geöffnet hatte und man so super entspannt ankommen konnte ohne zu den ersten Band hasten zu müssen.
Welches Konzert habt ihr verpasst und bereut es im Nachhinein? Warum wart ihr nicht da?
-> Ach, auf dem Zettel hab ich immer mehr, als ich sehen kann. Nine Inch Nails hätte ich gerne noch gesehen, Deafheaven, Mono, Pisse, Floodlights, Archive, ... Da ich die aber fast alle (Pisse noch nicht) gesehen hab, ist das aber schon okay so.