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Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Von Spam bis Gott und die Welt
dattelpalme
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Mi 19. Okt 2016, 13:18

ja, klingt wirklich toll!

haben gestern dann auch nicht abwarten können und zu zweit "roll for the galaxy" ausprobiert. die anschaffung hat sich auf jeden fall gelohnt und ich bin gespannt, wie es mit mehreren zu spielen ist. zu zweit funktioniert es jedenfalls schonmal sehr gut wie ich finde. ist ja auch eher selten bei so größeren spielen. einzig zu bemängeln wäre der sichtschirm, hinter dem die regeln nochmal grob zusammengefasst sind. an sich ne gute idee, aber ziemlich unübersichtlich und deswegen teils unverständlich. ansonsten echt top!

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Monkeyson
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Monkeyson » Mi 19. Okt 2016, 14:48

Hat denn jemand auf der Messe das wundertolle Spiel "Inis" gesehen oder gar mitgenommen? Es ist das nächste thematisch dichte Kampf- und Machtspiel von den Machern von Cyclades (griechische) und Kemet (ägqptische), diesmal angesiedelt in der irischen Mythologie.

Das Artwork ist schon mal genial anders als bei den meisten anderen Spielen, seht selbst:

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Off Topic
Das ist aber auch kein Wunder, wenn man den gebürtigen Iren Jim Fitzpatrick damit betraut, der bereits für diese ikonische Darstellung bekannt ist:

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Das alleine würde aber nicht für meine Begeisterung reichen, wären nicht die Spielmechanismen ebenfalls genial. Das Grundprinzip ist, dass es jede Runde 17 zur Verfügung stehende Aktionen gibt (grüne Karten), von denen im 4-Spieler-Spiel eine abgelegt und die anderen per Draft-System an die Spieler verteilt werden. Du möchtest kämpfen, hast aber keine entsprechende Karte? Pech gehabt. Du möchtest dich gar nur bewegen? Auch dafür brauchst du die entsprechende Karte.

Das führt dazu, dass man viel taktieren kann, weil eigentlich alle gegnerischen Aktionen erahnt werden können und nicht einem riesigen Stapel möglicher Aktionen entspringen wie z.B. bei Blood Rage. Ein bisschen derartige Varianz kommt über die roten "Epic Tale Cards" rein, aber nicht so viel, als würde jede Strategie an einer Überraschungsaktion des Gegners scheitern. Das oben angesprochene Kämpfen hat nichts mit Würfeln zu tun und bedeutet einfach nur, dass pro Angreifer ein Verteidiger stirbt oder eine Aktionskarte abgelegt werden muss. Das führt zu reichlich Interaktion bei der Entscheidung, ob ein Kampf nicht beide Parteien zu Gunsten der Außenstehenden schwächt. Schlussendlich sind alle 3 Siegbedingungen offen zu erkennen und somit - zur Not durch Paktieren - zu verhindern, was wieder zu viel Interaktion führt.

Strategie + Varianz (auch durch das modulare Brett) + Notwendigkeit zur Kommunikation, ein nahezu perfekter Mix!

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Orpel
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Orpel » Mi 19. Okt 2016, 15:44

Roll for the Galaxy mag ich auch, hatte nur das Pech, dass mir ein richtig grausamer Erklärer das Spiel erläutert hatte. Die Zeichen auf den verdeckten Sichtschirmen sind heute noch für mich Hieroglyphen.

Inis hatte ich durch den ganzen BGG Hype auf meiner Liste, leider war der Magatot Stand dauerhaft voll und gefühlt 80% der Demos waren franzöische Varianten, deutsch gab es, glaub ich, gar nicht. Und ausverkauft war es auch sofort. Dennoch konnten wir mal über die Schulter gucken, und das Spiel selbst sah zumindest interessant aus. Der Coverdesigner gehört m.E. allerdings erschlagen, ist in echt noch hässlicher als auf den Fotos. Ich persönlich kann da noch ein Jahr drauf warten. U.a. Blood Rage oder Scythe habe ich ja auch immer noch nicht gespielt...

Ich ärger mich übrigens immer noch. Als Fan asynchroner Spiele (Android Netrunner :herzen2:, Raptor etc.) wollte ich unbedingt "Not alone" spielen, und hätte es auch für 15€ kaufen können. Nun gibt es das natürlich nicht mehr zu kaufen, wird aber bei BGG mega hochgejubelt . :cry:
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dattelpalme
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Mi 19. Okt 2016, 15:52

worum geht es bei not alone? ist das auch ein zwei-personen-spiel?

das artwork von inis find ich auch schrecklich und das thema spricht mich überhaupt nicht an. von daher eher nix für mich ;)

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Orpel
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Orpel » Mi 19. Okt 2016, 16:09

dattelpalme hat geschrieben:worum geht es bei not alone? ist das auch ein zwei-personen-spiel?

das artwork von inis find ich auch schrecklich und das thema spricht mich überhaupt nicht an. von daher eher nix für mich ;)
2-7 Spieler, wobei 2 wohl eher für die Statistik ist, so wie Captain Sonar offiziell für 2-8 Spieler ist...

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Ist wohl ganz einfach zu erlernen. Ein Monster spielt gegen alle anderen, beide Parteien spielen sich komplett anders. Soll sehr interaktiv sein, mit einem leichten Deckbuilding Mechanismus, ja fast schon Partyspiel tauglich. Hab es leider nicht auf der Messe gesehen, nur billig am Verkaufsstand. Es fehlt aber eindeutig in der Sammlung.
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Baron Samedi
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Baron Samedi » Mi 19. Okt 2016, 17:51

Orpel hat geschrieben:
Monkeyson hat geschrieben:
Orpel hat geschrieben:Wir fahren am Donnerstag Abend zur Messe und sind das erste Mal 3 volle Tage da. :popcorn: Unsere to play Listen sind auch schon fertig.

Freue mich persönlich am Meisten auf Terraforming Mars.
Terraforming Mars ist der Knaller! Endlich mal ein Thema jenseits von Kriegsgetümmel und mittelalterlichem Handel, welches als Brettspielumsetzung super funktioniert. Man begibt sich in die Rolle eines von verschiedenen Unternehmen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Marsoberfläche lebensfreundlich zu gestalten. Je nach Unternehmensspezifika kann man dazu besonders gut forschen, besonders gut Teile des Mars begrünen, besonders gut Stahl oder Titan abbauen et cetera. Mit Hilfe der Rohstoffe wird eines der vielen fantastischen Projekte umgesetzt, die im Kartenstapel versteckt sind. Ozeane entstehen, die Temperatur steigt und auch der Sauerstoffgehalt an der Oberfläche. Für vieles gibt es Siegpunkte, manches schadet aber auch einfach nur den Mitspielern, so dass für jede Menge Interaktion gesorgt ist. Zumal die Plättchenanlegemöglichkeiten begrenzt sind und auch nur bestimmte Missionsziele bewertet werden. Das Ganze basiert auf höchst wissenschaftlichen Überlegungen und wurde daher bereits vom Gründer der Mars Society gelobt. Für Freunde des Science in Science-Fiction ein absolutes Muss!
Wir haben gestern abend zu dritt die erste Runde Terraforming Mars in heimische Gefilden gespielt, und ich muss sagen, das war eines der tollsten Spielerlebnisse, welches ich bisher je erlebt habe. Das Material ist einzigartig (goldene Würfel, wie geil ist das denn?), der Spielplan ist übersichtlich, die Karten sind allesamt einzigartig und bieten 1344645053534 Möglichkeiten, der Spielmechanismus ist logisch bzw. gar nicht so komplex und funktioniert hervorragend, es gibt einige Kuriositäten, die ich hier nicht spoilern möchte, die deutsche Übersetzung ist vollends gelungen, selbst die Anleitung ist stark und lässt keine Fragen offen. Ich habe somit keinen Kritikpunkt ausmachen können. Die Spielzeit hat bei unserem ersten Spiel ca. 3 Stunden betragen, aber die Zeit verging wie im Fluge. Ich denke, wenn man es beherrscht, ist 2,5 Stunden Spielzeit durchaus realistisch. Interessanterweise kann man das Spiel auch zu 5t spielen, die Spielzeit dürfte hier die gleiche sein. Dem Fazit von Monkeyson muss ich noch hinzufügen: Auch für 'Nicht Science'-Freunde ein Muss!
Sieht so aus als müsste man das haben. Aber wo hast du es denn gekauft? Das ist momentan ja ausverkauft. Gab es das auf der Messe? Ich bin demnächst auf einer kleineren Messe auf der es immerhin auch eine Halle mit Spielen und Händlern gibt und hoffe, dass da vielleicht noch was da ist.

Jetzt hab ich erst mal Concept und Die Werwölfe von Düsterwald für eine ziemlich große Gruppe am Wochenende hier als Neuzugänge liegen. Beides hab ich bisher noch nicht gespielt.

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elch
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von elch » Mi 19. Okt 2016, 18:04

werwölfe krankt bei mir daran, dass ich es häufig mit jugendgruppen gespielt habe, die die augen nicht zuhalten konnten.

concept finde ich ein super spielprinzip, habe es aber schon länger nicht mehr gespielt. muss man sich drauf einlassen können, dann macht es enorm spaß. jeder entwickelt die begriffe ja anders. wenn man sich drauf eingestellt hat, dann sollte man die mitspieler wechseln :P
Und dieser Jubel geht auf´s Haus

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Monkeyson
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Monkeyson » Mi 19. Okt 2016, 18:58

elch hat geschrieben:werwölfe krankt bei mir daran, dass ich es häufig mit jugendgruppen gespielt habe, die die augen nicht zuhalten konnten.
Werwölfe von Düsterwald krankt bei mir daran, 8 Leute zusammenzubekommen, drunter funktioniert das leider nicht. Ich hab in der Zwischenzeit mal Werwölfe - Vollmondnacht gespielt, welches schon ab 4 Spielern gut spielbar ist, da die Moderatorrolle durch eine App ausgeführt wird. Die App ist praktischerweise gratis und wird von mir seitdem mit den Karten von Düsterwald kombiniert. Einzige Regeländerung dann: es gibt nur eine einzige Nacht, die Werwölfe bringen niemanden um, jeder bleibt involviert.

dattelpalme
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Do 20. Okt 2016, 12:27

nilolium hat geschrieben:es ist so krass, wie "codenames" wirklich überall einschlägt wie ne bombe. mittlerweile habens aus meinem näheren freundeskreis schon drei leute und allen, mit denen ich es neu spiele, sind begeistert. nur toll :)
das kommt bei uns irgendwie immer auf den tisch, wenn wir 5+ sind, so wie gestern. das schöne ist halt, dass auch nichtspieler*innen ihre freude daran haben. was schade ist, dass man dann manchmal die spielverderberin spielen muss, um auf die wenigen spielregeln hinzuweisen.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Monkeyson » Do 20. Okt 2016, 14:17

dattelpalme hat geschrieben:
nilolium hat geschrieben:es ist so krass, wie "codenames" wirklich überall einschlägt wie ne bombe. mittlerweile habens aus meinem näheren freundeskreis schon drei leute und allen, mit denen ich es neu spiele, sind begeistert. nur toll :)
das kommt bei uns irgendwie immer auf den tisch, wenn wir 5+ sind, so wie gestern. das schöne ist halt, dass auch nichtspieler*innen ihre freude daran haben. was schade ist, dass man dann manchmal die spielverderberin spielen muss, um auf die wenigen spielregeln hinzuweisen.
Die Spielregeln entstehen ja eher in einem gruppendynamischen Prozess, klar, dass die nicht eindeutig vorgegeben werden können. Für uns ab 6+ Spielern ein absolutes Muss, drunter würde ich andere Titel wählen.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Do 20. Okt 2016, 14:58

ja, ich meinte auch >5 ^^

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Orpel
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Orpel » Do 20. Okt 2016, 16:09

Baron Samedi hat geschrieben: Sieht so aus als müsste man das haben. Aber wo hast du es denn gekauft? Das ist momentan ja ausverkauft. Gab es das auf der Messe? Ich bin demnächst auf einer kleineren Messe auf der es immerhin auch eine Halle mit Spielen und Händlern gibt und hoffe, dass da vielleicht noch was da ist.
Hatte das Glück, einer von ca. 300 Käufern auf der Messe zu sein, mehr existieren noch nicht für das freie Volk. Bin dafür auch pünktlich auf der Matte quer durch die Messe gerannt :D Die nächsten deutschen Exemplare kommen im Januar 2017.

Codenames ist ohne Frage das beste Spiel >5 Spieler (wobei ich glaube, dass Captain Sonar mit den richtigen Leuten ähnlich stark ist für 8 Spieler).
Codenames Pictures hatten wir auch kurz angeguckt, ist aber gefühlt etwas einfacher und nicht ganz so geil. Dadurch, dass es Spiele wie Dixit oder Mysterium gibt, bei denen auch ähnlich verfahren wird, verliert es m.E. etwas an Einzigartigkeit.
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Do 20. Okt 2016, 18:17

naja, wobei ich captain sonar und codenames schon deswegen nicht vergleichen würde, da für captain sonar im gegensatz zu codenames nicht nur bestenfalls 8 spieler*innen benötigt werden, sondern 8 von jenen, die das interesse aufbringen können, sich da reinzufuchsen.

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Monkeyson
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Monkeyson » Fr 21. Okt 2016, 09:36

Das habe ich auch erst auf dem Zettel, seitdem Quintin von Shutupandsitdown da so begeistert drüber berichtet hat.

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Baron Samedi
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Baron Samedi » Mo 21. Nov 2016, 08:45

Am Samstag war ich bei einer eher überschaubaren Hobby und Spiele-Messe in Stuttgart. Bestimmt nicht vergleichbar mit den großen Messen dieser Art, aber immerhin gabs viel Platz zum Ausprobieren vieler neuer Spiele und ein paar (kleinere) Verlage waren auch dort. Zum Beispiel Corax Games. Die scheinen recht neu zu sein, und haben bisher Not Alone, Trickerion, Side Quest, Ein Hochzeitsball mit Zombies und Labyrinth rausgebracht. Die hatten auf ihrem Stand sehr nette Erklärer und alle von den Spielen die sie anbieten haben einen schönen, interessanten Eindruck gemacht.
Not Alone hätte mich zwar sehr interessiert, wegen des eher theoretischen Zweispielermodus ist es das aber nicht geworden sondern Side Quest. Ein sehr kompaktes Kartenspiel das eher für unterwegs bzw. zwischendurch konzipiert ist. Es ist für ein bis vier Spieler und wird als kooperativer Dungeon Crawler bezeichnet. Das heißt man hat einen Helden den man ausrüstet und gemeinsam in verschiedenen Levels gegen Monster kämpft um an Schätze zu kommen. Ich werde die Tage mal ausführlicher berichten, sobald ein paar Partien gespielt sind.
Trickerion ist uns auch ins Auge gestochen. Man ist ein Zauberkünstler der Tricks für seine Zaubershow vorbereiten und dafür Rohstoffe und Helfer organisieren muss. Allerdings ist dieses Spiel wohl ein absolutes Vielspielerspiel. Allein das grobe Erklären dauert 20-30 Minuten. Gelegenheitsspieler sind schnell überfordert und nicht einfach mal schnell eingeweiht. Außerdem wurde von Verlagseite aus eingeräumt, dass es Schwächen im Gameplay gibt, welche mit der Erweiterung behoben werden, die bereits erhältlich ist. Und bei Preisen von 65 Euro ohne Erweiterung und 75 Euro mit haben wir uns dann doch dagegen entschieden. Auch wenn es absolut umwerfend aussieht und ich hoffe, dass sich das mal irgend jemand kauft bei dem ich dann mitspielen darf.

Außer Side Quest wurde dann noch die Winteredition von Carcassonne gekauft, weil es die extrem günstig gab und Carcassonne bisher in der Sammlung fehlt. Terraforming Mars gabs erwartungsgemäß nur zum Anspielen und nicht zu Kaufen. Naja, wird schon nicht gerade langweilig werden bis die nächsten Exemplare erhältlich sind.

Ach ja, und falls jemand gerne Concept hätte, einfache PM an mich. Wir haben es seit einem Geburtstag doppelt und originalverpackt abzugeben. Freilich unter dem gängigen Preis. Das Spiel ist selbst zu zweit schon ganz gut spielbar, in Gruppen aber dann richtig schön und bisher in jeder Runde toll angekommen.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Di 29. Nov 2016, 17:02

für eine kleine runde nebenbei oder als "startspiel" für einen ausgiebigen spieleabend kann ich "noch mal!" empfehlen. mal ein spiel, dass zu zweit genauso gut funktioniert wie mit mehr spieler*innen. obwohl es sehr einfach ist, sind doch einige taktische überlegungen drin und der titel trifft es auf jeden fall, da es wirklich selten bei einer runde bleibt.

meinem mitbewohner schenken wir heute das neue friedemann friese spiel "fabelsaft", wird bestimmt sofort ausprobiert.

letztens auch zum ersten mal (!) carcassone ausprobiert, was überhaupt nicht mein geschmack ist. dasselbe gilt für "finstere flure". werde aber allgemein auch ein bisschen wählerischer.

auf "not alone" bin ich ja auch ziemlich neugierig.

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Mastodoniel
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Mastodoniel » Di 29. Nov 2016, 21:57

Vor zwei Wochen haben wir im Katzencafé in Amsterdam "Exploding Kittens" gespielt, ein kurzweiliges und witziges Kartenspiel für 2-5 Spieler. Ab drei Spielern macht es so richtig Spaß, es geht aber auch zu zweit. Letzte Woche war es dann zufällig im Angebot bei der Amazon Cyber Monday Woche und wurde sofort gekauft.

Hier eine sehr gute Anleitung: :mrgreen:
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von MairzyDoats » Di 29. Nov 2016, 23:57

Mastodoniel hat geschrieben:Vor zwei Wochen haben wir im Katzencafé in Amsterdam "Exploding Kittens" gespielt, ein kurzweiliges und witziges Kartenspiel für 2-5 Spieler. Ab drei Spielern macht es so richtig Spaß, es geht aber auch zu zweit. Letzte Woche war es dann zufällig im Angebot bei der Amazon Cyber Monday Woche und wurde sofort gekauft.
Das hab ich schon ewig hier rumliegen und habe es noch nie gespielt. :grin:

Es gibt mit Imploding Kittens auch eine Erweiterung (Es gibt ja sowieso neben der normalen auch eine NSFW-Version) und die Macher haben jetzt auch ein neues Spiel entwickelt: Bears vs. Babies. :lol:

Alle Spiele finde ich nur leider sehr teuer.

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Mastodoniel
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Mastodoniel » Mi 30. Nov 2016, 20:23

MairzyDoats hat geschrieben:
Mastodoniel hat geschrieben:Vor zwei Wochen haben wir im Katzencafé in Amsterdam "Exploding Kittens" gespielt, ein kurzweiliges und witziges Kartenspiel für 2-5 Spieler. Ab drei Spielern macht es so richtig Spaß, es geht aber auch zu zweit. Letzte Woche war es dann zufällig im Angebot bei der Amazon Cyber Monday Woche und wurde sofort gekauft.
Das hab ich schon ewig hier rumliegen und habe es noch nie gespielt. :grin:

Es gibt mit Imploding Kittens auch eine Erweiterung (Es gibt ja sowieso neben der normalen auch eine NSFW-Version) und die Macher haben jetzt auch ein neues Spiel entwickelt: Bears vs. Babies. :lol:

Alle Spiele finde ich nur leider sehr teuer.

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Hihi genial. Das werde ich mir beizeiten auch zulegen. Mit den Preisen hast du allerdings recht.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Birdie » Sa 3. Dez 2016, 13:04

Habe mir jetzt auch Codenames geholt.
Momentan kann ich es aber nur tu zweit spielen. Meine sonstigen Spielpartner sind alle nicht da :(

Kann mir jemand verständlich erklären, wie man das zu zweit spielt? Die Anleitung find ich da nicht so zielführend, wenn man das Spiel noch nie zuvor gespielt hat.
Das normale Spiel, zu 4t, erschließt sich mir schon. Nur zu zweit noch nicht so recht.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Sa 3. Dez 2016, 14:53

zu zweit ist es auch nicht wirklich empfehlenswert. es wird immer automatisch ein "gegnerisches" plättchen abgedeckt, nachdem der zug beendet ist (also die ratende person mit begriffe-raten fertig ist). wird falsch geraten, werden insgesamt zwei abgedeckt - ein mal das feld, das falsch erraten wurde (das kann dann natürlich auch eine neutrale person sein) und ein mal wieder ein gegnerisches feld für's zug beenden. welche gegnerischen felder abgedeckt werden, entscheidet die erklärende person.
beispiel: erklärende person sagt tier 3, ratende person errät einen begriff korrekt, beim zweiten erwischt sie ein gegnerisches feld. dann ist der zug beendet, der "gegner" ist dran (=die erklärende person deckt ein gegnerisches feld ab).
je nach dem, wie viele "gegnerische" plättchen noch da sind, gibt es so eine tabelle, an der man ablesen kann, wie gut oder schlecht man war.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Birdie » Sa 3. Dez 2016, 17:04

Ah ok. Jetzt verstehe ich das, danke dafür.

Muss ich mal probieren. Evtl macht es für eins zwei Runden Spaß zu zweit. Wenn nicht, bleibt es halt noch ein paar Tage auf dem Küchentisch liegen.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von dattelpalme » Fr 9. Dez 2016, 16:28

zu "fabelsaft":

ist theoretisch ein cooles spiel, allerdings war es (ein mal zu zweit und ein mal zu dritt) in jeder runde so, dass der/die startspieler*in gewinnt...keine ahnung, ob es zu viert besser wird, aber für mich sieht das nach schlechtem balancing aus bzw. verstehe ich nicht, wieso immer eine person anfängt statt im uhrzeigersinn abzuwechseln.

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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von tOmAtE » Di 13. Dez 2016, 00:55

Ich brauche ein Geschenk für ein spielfreudiges befreundetes Paar. Hat da jemand interessante Tipps für Spiele, dich auch zu zweit längeren Spielspaß bringen? Sollte aber trotzdem auch mit mehreren Leuten spielbar sein :)
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Re: Unplugged Zocken: Spiele zum Anfassen

Beitrag von Baron Samedi » Di 13. Dez 2016, 09:22

'Meine' üblichen Verdächtigen:

Isle Of Skye - Geht in Richtung Carcassonne aber mit Zockerkomponente. Problem könnte sein, dass die beiden das schon haben, weil es momentan viel gekauft und gespielt wird. Das gibts inzwischen in fast jeder Spielwarenabteilung. Allerdings auch wirklich zurecht. Zu zweit schon sehr gut zu spielen, bei mehr Leuten dann noch besser. Absolute Empfehlung.

Port Royal - Ein ebenfalls ziemlich zockerorientiertes Kartenaufdeckspiel. Bei uns ein Dauerbrenner ob in kleinen oder größeren Runden. Dazu ziemlich günstig und nicht ganz so weit verbreitet, wobei man es inzwischen auch nicht mehr Geheimtipp nennen kann.

Concept - Ein Spiel welches vor allem in großen Runden wirkt. Kann auch Leute zum Spielen begeistern, welche das sonst eher nicht so gerne tun, weil es kein abgefahrenes (Fantasy-) Setting gibt. Zu zweit durchaus auch spielbar, dann aber noch mehr als in der größeren Runde mit dem Hang dazu das Punktezählen wegzulassen und einfach für den Spaß Begriffe zu raten. Das ist nämlich das Ziel des Spiels: Anhand von Symbolen auf die Marker gesetzt werden werden Begriffe, Redewendungen oder Personen beschrieben und erraten was von einfach bis ultra-schwer alles abdeckt. Dabei macht das beschreiben noch fast mehr Spaß als das Erraten. Wie gesagt: Zu zweit eigentlich nicht um Sieg oder Niederlage spielbar, aber darum gehts bei dem Spiel sowiso nicht in erster Linie.


So, und jetzt noch wie versprochen der kleine Spielbericht zu Side Quest.

Der Aufbau mit zwei Spielern ist folgendermaßen:

Bild

Es ist ein 'Dungeon Crawler' und spielt sich in einem Dungeon mit verschiedenen Orten/Räumen ab. Dabei gibt es immer zwei Räume mehr als Spieler. Das heißt bei zwei Spielern gibt es dann vier Räume. Alle Räume werden mit je einer Questkarte ausgestattet was Monster, gefangene Dorfbewohner oder Schätze sein können. Und dann müssen die beiden Helden Monster besiegen und eben diese gefangenen Dorfbewohner befreien. Aktionen werden mit ein bis zwei Würfeln ausgewürfelt und abwechselnd sind die Helden und die anwesenden Monster an der Reihe. Für die Monster muss der Spielführer würfeln. Sowohl Monster als auch Helden können zwischen den verschiedenen Räumen wechseln.
Die Helden haben dabei Waffen welche Spezialeigenschaften haben. Außerdem können Gegenstände, Tränke und Zauber gefunden werden die ebenso wieder Spezialeigenschaften haben. Auch die Räume haben Eigenschaften die sich auf das Würfeln oder auf die Helden auswirken.
Und das wars eigentlich schon. So kämpft man sich durch ein paar Levels (immer neue Queststapel die schwerer werden) bis man bei einem recht knackigen Endgegner angekommen ist. Es ist ein nicht wirklich umfangreiches, vertracktes Spiel sondern eher etwas kompaktes für zwischendurch. Die ersten Partien waren unterhaltsam, aber auch noch nicht spektakulär. Das kann aber noch werden, wenn die Regeln voll und ganz sitzen und etwas mehr Spielfluss entsteht. Dafür ist die Aufmachung sehr hübsch. Vielleicht wären 10 Euro angemessener als die aufgerufenen 15 Euro, aber bei einem so kleinen Verlag kann man den Preis irgendwo noch nachvollziehen.

Aufgrund der enormen Reisetauglichkeit und dem Umstand, dass mir kein ähnliches Kartenspiel bekannt ist, würde ich es durchaus empfehlen.


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