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Musiker und ihre Einstellungen

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Ruby
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Ruby » Sa 23. Dez 2017, 10:16

mattkru hat geschrieben:
Fr 15. Dez 2017, 12:58
Baltimore hat geschrieben:
Fr 15. Dez 2017, 12:37
Engholm hat geschrieben:
Fr 15. Dez 2017, 11:35
Ich hätte mir ein längere Lebensdauer von Fischmob gewünscht.
Auf jeden Fall! 'Männer können seine Gefühle nicht zeigen' war so gut! :sabber:
:thumbs:
Auf jeden Fall! Sehr geiles Album. :thumbs:
always poor - never bored

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Stebbie
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Stebbie » Sa 23. Dez 2017, 10:20

Du verkürzt es aber selber, wenn du lediglich auf das Selbstverteidigungsrecht verweist, da die entscheidende Frage in der gesamten Debatte diejenige ist, ob dieses Recht auch in dem Fall existiert, wenn die zu verteidigenden Siedlungen selber gegen internationales Recht verstoßen. Und da ist nicht nur die Generalvollversammlung (die eine politische Institution ist), sondern sind auch juristische Institutionen wie der Internationale Strafgerichtshof sowie der Internationale Gerichtshof zu dem Schluss gekommen, dass Siedlungs- und Mauerbau im Kern ein Verstoß gegen Richtlinien wie der Genfer Konvenation oder der Statuten von Rom (die ursprünglich auch von Israel unterzeichnet wurde) sind, da sie das Selbstbestimmungsrecht der palästiensischen Bevölkerung beschränken. Es dürfte also eigentlich gar keine Siedlungen geben, die man verteidigen müsst.

Für die seschs israelischen Bezirke sieht die Frage natürlich ganz anders aus, auch wenn beide Aspekte nicht ganz voneinander zu trennen sind.

Ich sehe mich da nicht wirklich befähigt darauf eine Antwort zu finden, weil ich kein Völker- und Staatsrechtler bin. Das absurde an der ganzen Debatte ist, dass der Protest gegen die Kollektivbehandlung der Palästinenser in den besetzten Gebieten dasselbe Mittel anwendet: Eine Kollektivbestrafung der israelischen Bevölkerung.

E.: Der Vorwurf, dass eine kritische Position gegenüber Israel nicht möglich ist, ist natürlich Unsinn, da geb ich dir Recht.
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Quadrophobia
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Quadrophobia » Sa 23. Dez 2017, 11:43

Dass man die Siedlungen schlecht mit dem Selbstveteidigungsrecht verteidigen kann, bestreite ich ja gar nicht. Es geht mir auch eher um die "Gesamtsituation" der abgeriegelten Gebiete (die ja nicht nur von Israel abgeriegelt sind). Ein Selbstbestimmungsrecht kann man sicherlich anerkennen, auch für die Palästinenser. Aber das gleiche Recht verbrieft eben auch das Selbstverteidigungsrecht und es ist eben nicht von der Hand zu weisen, dass aus palästinensischen Gebieten regelmäßige Angriffe auf Israel oder Israelis erfolgen. Was ich sagen will, ist das in dieser Diskussion, und das ist der Kernpunkt, die israelische Position dargestellt wird, als gäbe es keinerlei Legitimation dafür. Da schwingt implizit die Delegitimisierung Israels als gesamtes mit.

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ThomZorke
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von ThomZorke » Sa 23. Dez 2017, 16:40

Ich pack's einfach mal hier rein. Kommt von Stereogum und recht spannend zu lesen:

The Year In Musicians Antagonizing The Media

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Tambourine-Man
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Tambourine-Man » So 24. Dez 2017, 13:43

Taksim hat geschrieben:
Fr 22. Dez 2017, 13:40
Ich finde, das ist ein unheimlicher schmaler Grad und kann die Ablehnung von BDS nachvollziehen. Nur wird es zunehmend schwerer, Kritik an der israelischen Regierung zu äußern, ohne in den selben Topf geworfen zu werden.
Ich habe ein bisschen Sorge, dass die zum Teil überzogenen Forderungen von Israel-Gegnern dazu führen, dass jegliche Kritik an israelischer Politik in Mitleidenschaft gezogen wird. Dafür verurteile ich BDS eigentlich am meisten.

So und jetzt zerfleischt mich.
Danke für diesen Post.
Ich finde nämlich, dass die nachvollziehbare, starke Ablehnung der BDS-Kampagne hier im Forum leider auch ein bisschen dazu führt. Dass wir alle hier auch zu differenzierten Meinungen zum Nahost-Konflikt fähig sind, kann man ja weiter oben bestens nachlesen. "Die andere Seite" war vorher nicht direkt "gefragt", aber aus einigen Post war diese differenzierte Sichtweise nicht unbedingt herauszulesen, weil sie eben nur klar gegen BDS gehen.
Ich persönlich habe mir beispielsweise bewusst kein Produkt aus dem Hause SodaStream gekauft. Ich weiß, dass das Unternehmen in der Vergangenheit auch wichtige, sehr gut bezahlte Arbeitsplätze für Palästinenser geboten hat, aber durch die Besatzung etc ist mir das alles nicht 100% koscher. Ich sehe das aber eher als Vorsichtsmaßnahme und halte BDS im Wirtschaftsbereich im Kern auch für großen Unfug.
Andererseits beunruhigt mich der zunehmende Antisemitismus in Deutschland definitiv. Mein mit Abstand negativstes Erlebnis als Nachfahre deportierter Juden war mit einem Verschwörungstheoretiker/latenten Holocaust-Leugner zusammen arbeiten zu müssen. Schlimm, wirklich schlimm.

Noch eindeutiger ist es für mich die Ablehnung von BDS in kultureller Hinsicht. Man vergleiche dies mit Auftritten von großen Acts in China und anderswo. Viele Regierungen dieser Welt fahren eine menschenrechtsverletzende Schiene, würde man das jedes Mal berücksichtigen, wären die Tourpläne kürzer. Das ist scheinheilig und auch schwachsinnig. Hier geht es außerdem nicht etwa um ein Konzert in Jerusalem oder besetzten Gebieten. Es geht um Tel Aviv. Ich war leider noch nicht da, aber man hört immer wieder, dass dies eine Stadt ist, die den Multikulturalismus hochhält.
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Quadrophobia
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Quadrophobia » So 24. Dez 2017, 13:53

Die BDS Kampagne kanalisiert den deutschen Antisemitismus ja auch bewusst gegen Israel.

Es sollte hier übrigens nicht so rüber kommen, als würde ich, obwohl ich dazu einen klaren Standpunkt habe, andere Meinungen ablehnen. Meine Kritik richtet sich weniger gegen "Pro-Palästina" Positionen, als vielmehr gegen den durch BDS, Afd und Teile der Linken geschürten Diskurs, in dem Judenhass verklausuliert und legitimiert wird.

Soda Stream ist übrigens viel zu geil, um es zu boykottieren

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tobiwan
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von tobiwan » So 24. Dez 2017, 13:56

Tambourine-Man hat geschrieben:
So 24. Dez 2017, 13:43
Noch eindeutiger ist es für mich die Ablehnung von BDS in kultureller Hinsicht. Man vergleiche dies mit Auftritten von großen Acts in China und anderswo. Viele Regierungen dieser Welt fahren eine menschenrechtsverletzende Schiene, würde man das jedes Mal berücksichtigen, wären die Tourpläne kürzer. Das ist scheinheilig und auch schwachsinnig.
Genau das habe ich mir die Tage auch gedacht. Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Beispiele, aber gerade bei China weiß ich ja sehr konkret, was da bezüglich Verletzung von Menschenrechten und Völkerrecht so alles passiert, neben einigen anderen kritisierbaren Vorgängen. "Überraschenderweise" kommen bei China und anderen Ländern dann aber so gut wie keine Forderungen, man solle Konzerte dort doch bitte unterlassen.
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Blackstar
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Blackstar » So 24. Dez 2017, 14:29

tobiwan hat geschrieben:
So 24. Dez 2017, 13:56
Tambourine-Man hat geschrieben:
So 24. Dez 2017, 13:43
Noch eindeutiger ist es für mich die Ablehnung von BDS in kultureller Hinsicht. Man vergleiche dies mit Auftritten von großen Acts in China und anderswo. Viele Regierungen dieser Welt fahren eine menschenrechtsverletzende Schiene, würde man das jedes Mal berücksichtigen, wären die Tourpläne kürzer. Das ist scheinheilig und auch schwachsinnig.
Genau das habe ich mir die Tage auch gedacht. Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Beispiele, aber gerade bei China weiß ich ja sehr konkret, was da bezüglich Verletzung von Menschenrechten und Völkerrecht so alles passiert, neben einigen anderen kritisierbaren Vorgängen. "Überraschenderweise" kommen bei China und anderen Ländern dann aber so gut wie keine Forderungen, man solle Konzerte dort doch bitte unterlassen.
Da brauchst du gar nicht so weit weg gehen. Russland ist ja mittlerweile gern bespieltes Pflaster - man schaue nur ein mal, wo dieses Land auf dem democracy index und Pressefreiheit steht - oder eben Türkei. Da ist jeder Boykott Israels scheinheilig.

Plus dem, dass ja oft gesagt wird, Kultur würde generell eher Freiheitsrechte hochhalten und sich gegen Unterdrückung wenden - nicht umsonst ist es Maßnahme jeder halbwegs diktatorischen Regierung, erstmal Kultur und Kunst zu beschneiden - womit der BDS ja eigentlich genau das Gegenteil bewirkt, wofür er ja laut Eigenaussage steht.

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Stebbie
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Stebbie » So 24. Dez 2017, 14:33

Russland und China sind eben zu große Märkte und Israel halt so angenehm klein. Prinzipien lassen sich leicht aufrecht erhalten, solange es nicht mit eigenem Verzicht verbunden ist.
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Engholm
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Engholm » Mo 8. Jan 2018, 13:21

Es geht weiter im BDS-Zirkus:
Im Dezember hatte Popsängerin Lorde ein geplantes Konzert in Tel Aviv abgesagt, nachdem sie einen offenen Brief einer jüdischen und einer palästinensischen Neuseeländerin gelesen hatte, der sie zum kulturellen Boykott Israels aufrief. In einem weiteren öffentlichen Statement haben ihr nun mehr als 100 Schauspieler, Musiker und weitere Künstler ihre Unterstützung ausgesprochen. [...] darunter Roger Waters, Brian Eno, Tom Morello, Kathleen Hanna (Bikini Kill) und Peter Gabriel. "Wir missbilligen die Mobbing-Taktik zur Verteidigung der Ungerechtigkeit gegenüber Palästinensern und der Unterdrückung der künstlerischen Gewissensentscheidung", heißt es darin. "Wir unterstützen Lordes Recht darauf, Stellung zu beziehen."
http://www.visions.de/news/27905/Roger- ... el-Konzert

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Flecha
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Flecha » Mo 8. Jan 2018, 17:43

Wir missbilligen die Mobbing-Taktik
Lol.
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Declan_de_Barra » Mo 8. Jan 2018, 17:52

Es ist so furchtbar unangenehm wie einseitig einige Menschen diese wirklich unglaublich komplizierte Situation beurteilen.

rogerhealy
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von rogerhealy » Fr 12. Jan 2018, 14:35

Gar nicht so schwer Sigmar Gabriel und Lorde gleichzeitig in diesen Thread zu packen...

http://www.juedische-allgemeine.de/arti ... w/id/30455
http://www.titanic-magazin.de/news/wie- ... st-2-9398/

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SammyJankis
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von SammyJankis » Di 30. Jan 2018, 09:48

Sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen Zach Dear (Expire, Stone)

Wenn ich mich nicht vertue, war ein Hauptthema der Expire Songs Texte über fiese Ex-Freundinnen. Und dann so etwas.
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rogerhealy
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von rogerhealy » Di 30. Jan 2018, 10:21

Visions-Kommentar zur BDS-Kampagne:
http://www.visions.de/news/28011/Kommen ... ten-gemein

"Musiker sollten BDS meiden, wenn es ihnen um Frieden und Versöhnung im komplexen Konflikt von Israel und Palästina geht."

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SammyJankis
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von SammyJankis » Di 30. Jan 2018, 15:52

SammyJankis hat geschrieben:
Di 30. Jan 2018, 09:48
Sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen Zach Dear (Expire, Stone)

Wenn ich mich nicht vertue, war ein Hauptthema der Expire Songs Texte über fiese Ex-Freundinnen. Und dann so etwas.
Im Zuge dessen tauchen jetzt weitere Vorwürfe auf gegen Mitglieder anderer Bands. Bin auf weitere Statements gespannt.
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mattkru
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von mattkru » Di 30. Jan 2018, 16:28

rogerhealy hat geschrieben:
Di 30. Jan 2018, 10:21
Visions-Kommentar zur BDS-Kampagne:
http://www.visions.de/news/28011/Kommen ... ten-gemein

"Musiker sollten BDS meiden, wenn es ihnen um Frieden und Versöhnung im komplexen Konflikt von Israel und Palästina geht."
Meine persönliche Meinung zu diesem ganzen Thema: Entweder boykottiert man alle Länder wegen der fragwürdigen Politik ihrer Regierungen (z.B. USA, Russland, Türkei, Australien,...) oder man lässt es komplett sein. Sich jetzt gerade Israel auszusuchen, finde ich irgendwie ziemlich mies.
Vor allem was soll diese Kampagne bezwecken? Das sich das israelische Volk gegen ihre Regierung erhebt, damit endlich wieder die coolen Musiker auftreten wollen? Daran kann doch keiner glauben.
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lirumlarum
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von lirumlarum » Mi 31. Jan 2018, 14:12

mattkru hat geschrieben:
Di 30. Jan 2018, 16:28
Meine persönliche Meinung zu diesem ganzen Thema: Entweder boykottiert man alle Länder wegen der fragwürdigen Politik ihrer Regierungen (z.B. USA, Russland, Türkei, Australien,...) oder man lässt es komplett sein. Sich jetzt gerade Israel auszusuchen, finde ich irgendwie ziemlich mies.
Vor allem was soll diese Kampagne bezwecken? Das sich das israelische Volk gegen ihre Regierung erhebt, damit endlich wieder die coolen Musiker auftreten wollen? Daran kann doch keiner glauben.
Bringt es auf den Punkt :thumbs:

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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Engholm » Mi 31. Jan 2018, 17:10

Das ist ja auch in etwa das, was in der VISIONS als Kommentar geschrieben wurde. Stimme dem aber auch zu :thumbs:

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SammyJankis
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von SammyJankis » Mo 26. Mär 2018, 15:05

I could be the knife in your back
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SammyJankis
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von SammyJankis » Mo 26. Mär 2018, 15:21

In diesem Zusammenhang vielleicht noch direkt hinterher:

Eagles of Death Metal bzw. Jesse Hughes

Nach „March For Our Lives“-Protesten: Waffennarr Jesse Hughes beweist erneut, dass er ein Idiot ist
I could be the knife in your back
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von MairzyDoats » Mo 26. Mär 2018, 15:39

SammyJankis hat geschrieben:
Mo 26. Mär 2018, 15:05
Run the Jewels bzw. Killer Miker

Killer Mike (Run The Jewels) verteidigt Recht auf Waffenbesitz und betreibt Lobbyarbeit für die NRA
Uff, was der in dem Interview teilweise vom Stapel lässt, ist echt ganz schön dumm. Interessant auch mal wieder, dass jemand hier vorgibt, in der Mitte zu stehen und für beide Seiten einen Dialog schaffen will, dann aber bei einem Propaganda-Sender wie NRATV auftritt, der erst recht nur eine Seite kennt und partout keine andere Seite akzeptieren will.

Und Jesse Hughes... Joa, war fast schon zu erwarten, dass der sich auf die dümmste möglich Art dazu äußert. Was für ein Vollpfosten.
Hallo wie geht willkommen in meiner Signatur. Lass dir hier bitte richtig gut gehen einfach, Käffchen für dich

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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von tOmAtE » Mo 26. Mär 2018, 15:40

SammyJankis hat geschrieben:
Mo 26. Mär 2018, 15:05
Run the Jewels bzw. Killer Miker

Killer Mike (Run The Jewels) verteidigt Recht auf Waffenbesitz und betreibt Lobbyarbeit für die NRA


El-P dazu

Das Recht auf Waffenbesitz verteidigt Killer Mike schon länger, es gab da mal die Begründung, dass seine Großmutter nur dank eigener Schusswaffen kein Opfer des KKK geworden ist. Das ist eine Position, die zwar immer noch scheiße, aber wenigstens Nachvollziehbar ist.
//RED STEEL IN THE HOUR OF CHAOS
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slowdive
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von slowdive » Mo 26. Mär 2018, 15:47

War doch schon länger bekannt, oder? Ich teile seine Position zwar nicht, kann sie aber akzeptieren. Besonders dumm finde ich allerdings ebenfalls, dass so ein Statement ausgerechnet über den NRA-Kanal publiziert wird - da hätte ich ihn für integerer gehalten.

Nungut, solange sich das Ganze nicht in der großartigen Musik wiederspiegelt, soll es mir relativ wurscht sein.

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Quadrophobia
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Re: Musiker und ihre Einstellungen

Beitrag von Quadrophobia » Mo 26. Mär 2018, 15:50

slowdive hat geschrieben:
Mo 26. Mär 2018, 15:47
War doch schon länger bekannt, oder? Ich teile seine Position zwar nicht, kann sie aber akzeptieren. Besonders dumm finde ich allerdings ebenfalls, dass so ein Statement ausgerechnet über den NRA-Kanal publiziert wird - da hätte ich ihn für integerer gehalten.

Nungut, solange sich das Ganze nicht in der großartigen Musik wiederspiegelt, soll es mir relativ wurscht sein.
Du meinst zum Beispiel in angedeuteten Knarren auf Cover? :P


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