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Rückblick aufs Musikjahr 2021

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Declan_de_Barra
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Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Declan_de_Barra » Mo 8. Feb 2021, 12:46

Ich weiß, es ist früh. Aber ich verliere jetzt schon den Überblick über die Veröffentlichungen. Was hat euch bis jetzt wirklich beeindruckt?

dattelpalme
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von dattelpalme » Mo 8. Feb 2021, 13:00

Richtig überzeugt hat mich eigentlich nur Celeste (und die EP von Dombrance, aber die zählt nicht) bisher. Beim Rest war schon auch Gutes dabei, aber manches muss bei mir wohl noch ein wenig ziehen (in meinem Fall Bicep, Arlo Parks, Pearl Charles, Viagra Boys, Still Corners, Sleaford Mods, The Luka State).
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Anti
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Anti » Mo 8. Feb 2021, 13:16

Aktuell höre ich mir von den Neuerscheinungen nur Rhye - Home immer wieder an.

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Stebbie
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Stebbie » Mo 8. Feb 2021, 13:18

Ich habe bisher zwei Alben, die ich sehr stark höre

Black Country, New Road - For the First Time
Kiwi Jr. - Cooler Returns

Gut fand ich auch das neue Album von Typhoon, aber das hat ich bisher nur 1,5 hören können. Die nächsten Wochen kommen mit Mogwai und Julien Baker aber natürlich zwei sichere Bänke.
(c) 26.06.2006

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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Quadrophobia » Mo 8. Feb 2021, 13:20

Richtig in Rotation laufen bei mir nur The Weather Station und Black Country, New Road. Daneben läuft immer öfter die neue Platte von Anna B Savage (Danke an Balti für die Empfehlung) und das Debüt von Hospital Bracelet (Danke an Finn).

Viagra Boys, The Notwist, Shame und Bicep sind allesamt cool, aber zünden bei mir noch nicht so ganz. Typhoon find ich durchaus gut, aber ich krieg danach immer wieder das Bedürfnis den deutlich stärkeren, runderen und dichteren Vorgänger zu hören.

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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Emslaender » Mo 8. Feb 2021, 13:29

Viagra Boys, Shame und the Luka State sind bisher meine Topalben des Jahres. Dahinter folgen Pom Poko, Weezer und the Dirty Nil.

TV Priest hat schon einige Durchgänge hinter sich und definitiv Potential, die Foo Fighters muss ich mir nochmals genauer geben, wirkte aber eher belanglos.

Mit Typhoon konnte ich gar Nichts anfangen.

Müsste ich ein Ranking erstellen:

1. Viagra Boys
2. the Luka State
3. Shame
(hier könnte sich TV Priest einordnen)
4. the Dirty Nil
5. Pom Poko
6. Weezer


Bisher sehr gitarrenlastig.
Wünsche 2016: RATM, Biffy Clyro, Phoenix,Deftones,Refused,Run the Jewels,Japandroids,...trail of dead,Portugal.the Man,the Smith Street Band,Karate Andi,the National,Major Lazer,Weezer,Royal Blood,Ben Howard,Modern life is War,Dendemann,Zugezogen Maskulin

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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Finn » Mo 8. Feb 2021, 13:43

Ich versuche, jeden Monat eine extrem kurze Liste mit meinen Highlights zu machen. Im Januar haben es mit Portrayal of Guilt, Hospital Bracelet und Still Corners drei sehr unterschiedliche Alben geschafft, mich zu überzeugen. Alles andere fand ich höchstens gut.

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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Saeglopur » Mo 8. Feb 2021, 14:59

Arlo Parks und The Wheather Station haben es mir sehr angetan. Celeste gefällt ebenfalls. Alles andere, in das ich ansonsten reingehört habe, hat mich nicht so geflasht.

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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von glutexo2000 » Mo 8. Feb 2021, 16:25

Ein paar gute Sachen sind schon dabei. The Sonder Bombs, Weezer, Typhoon, The Notwist, Soen, To Kill Achilles. Aber noch nichts was mich umgehauen hat.

Blackstar
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Blackstar » So 28. Mär 2021, 23:19

Hallo.

Highlights:

Bicep - Isles
Tanzmusik für einen weiteren Sommer ohne Liveauftritte.

Mogwai - As The Love Continues
Mogwai eben. 8/10

Black Country New Road - for the first time
Forenhype. Leider korrekt. ;)

Nick Cave & Warren Ellis - Carnage
Beste Cave seit Push the sky away.

Kanga - you and i will never die
Perfekt zum Laufen. Darkwave meets Pop.

7/10

Wax Tailor - The Shadow of Their Suns
Guter Mix, erinnert sehr an Unkle. Bester Track "Just A Candle" mit Mark Lanegan.

Unkle - Ronin I - Mixtape. VÖ 26.03. (Re)Mixe, neues, zusammen gestellt.

The Body - I've see all i need to see
I've heard all i need to hear. Das Ende der Musik ist von hier aus nah.

Sivert Höyem - Roses of Neurosis
EP, mit "Devotional" eine ungewöhnliche Single

Xiu Xiu - Oh no
Oh yes. Das one hundred years cover flext alles weg.

Culted - Nous
Dooooooooom

Louisahhh - The practice of freedom
feministischer industrial techno. oder so. ballert

Masha Qrella - woanders
Eine Sängerin vertont Gedichte des DDR-Kritikers/Lyrikers Thomas Brasch. Fesselnd.

Anna B Savage - A Common Turn
Sehr.... düster 80s trifft auf Anohni.

BirdPen - All Function one
Besser als Archive.

Genghis Tron - Dream Weapon
bisschen härter als Mogwai, aber ähnlicher Sound

Lost girls (jenny hval) - menneskekollektivet
ist das kunst oder kann das weg?

Floating Points - pharaoh sander - promises
Bohren und der Club of gore lassen grüßen

nun gun - mondo decay
algiers ohne den Sänger machen Lärm

alex somers - siblings 1/2
zwei Alben des Partners von Jonsi. Starke Sigur Ros Vibes an der Stelle.

Langweilig/Enttäuschend:
Ben Howard - Dieser "verwaschene" The National Sound kann bitte bei The National bleiben. Es funktioniert, wie auch schon bei Swift, woanders nicht.
Lana del Rey - es fängt sehr schlimm an und wird danach nur noch langweilig.
Soen
Architects (lol, hybrid theory hat schon Nachfolger)
Son lux - aus den drei Alben kann man ein gutes machen
Julien Baker - bedroom-indie. Möchte man direkt pennen.
Parannoul - furchtbarer Gesang, aber gut ist halt ein Hobbyprojekt.
Noga Erez (wtf?!)


Wird gut! (vielleicht)

Wolf Alice - Blue Weekend
Die erste Single ist phänomenal.

GYBE - States End.
Wundervoll.

Tom Jones - Surrounded by time
Ernsthaft.

Kauan - Ice Fleet
Postrock.

Amour Vache
Deutsche Editors

Jungle
Weil Jungle

Emika
Voarbsingles sind überragend.

Kele
neue Single ist spannend.

London Grammar
Naja, Hoffnung stirbt zuletzt

Haelos
Kann nicht schlecht werden

Amenra - Mass VII
Wenn sie kommt, wird es wohl Album des Jahres.

Gojira.

Oslo Tapes
Klingt wie NIN.

Lea Porcelain

Manchester Orchestra
Zuletzt geändert von Blackstar am Mo 29. Mär 2021, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Wishkah
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Wishkah » Mo 29. Mär 2021, 07:57

Blackstar hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 23:19
Langweilig/Enttäuschend:
Ben Howard - gähn
Lana del Rey - es fängt sehr schlimm an und wird danach nur noch langweilig
Soen
Architects (lol, hybrid theory hat schon Nachfolger)
Son lux - aus den drei Alben kann man ein gutes machen
Julien Baker - bedroom-indie. Möchte man direkt pennen
Parannoul - schlimmer gesang
Noga Erez (wtf?!)
Ich sollte in den nächsten Monaten wohl öfter auf die Alben schauen, die dir nicht gefallen. :grin:

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ckshadow
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von ckshadow » Mo 29. Mär 2021, 21:00

Blackstar hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 23:19
Hallo.

Highlights:
Beitrag des Jahres!

und würde die Grandbrothers Platte noch hinzufügen.
Burial Buzzkill Squad & Aphex Party Service

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hecht0r
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von hecht0r » Di 30. Mär 2021, 15:51

Blackstar hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 23:19
nun gun - mondo decay
algiers ohne den Sänger machen Lärm
Geil, danke für den Tip

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KingDome
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von KingDome » Fr 2. Apr 2021, 17:14

Blackstar hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 23:19
Hallo.
Wollt mich auch noch für diese tolle Zusammenfassung bedanken :thumbs:
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Declan_de_Barra
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Declan_de_Barra » Mi 19. Mai 2021, 09:28

Sind schon schöne Sachen dabei.

Die letzten Sachen, die mich richtig gekriegt haben: Actual Life von Fred again.. , das ja schon viel besprochen wurde. Richtig gute Hits drauf.

Hits gibts auch auf a touch of the beat gets you up on your feet gets you out and then into the sun von Aly & AJ. Danke für den Tipp nochmal, fipsi! Sau eingängige Popmusik, nirgendwo das Rad neu erfunden, dafür bei jedem Durchgang neues zu entdecken. Hier mal Bedroom Pop, da Indie-Pop, da klassischer Radiopop. Erinnert mich von der Vielfalt ein wenig an The Big Moon letztes Jahr.

Lycoriscoris habe ich ja auch hier kennengelernt und kann es nur nochmal empfehlen. Chiyu klingt schon sehr stark wie Kiasmos, perfekt zum runterkommen, arbeiten, Hausarbeit schreiben. Die Platten dürften auf jeden Fall allesamt in meinen Top 20 landen.

dattelpalme
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von dattelpalme » Mi 19. Mai 2021, 09:45

So richtig umgehauen hat mich bislang noch nichts. Was überraschender Weise allerdings noch ganz gut gewachsen ist, ist Balthazar - Sand.
„Die Welt geht vor die Hunde Mädchen, traurig aber wahr.“

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Quadrophobia
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Quadrophobia » Mi 19. Mai 2021, 09:46

Die neue Skullcrusher EP macht da weiter, wo die letztes Jahr aufgehört hat. Sehr schöner Indie-Folk ala Tomberlin oder früher Soccer Mommy

die India Jordan EP "Watch Out" fand ich gut, erinnert mich irgendwie an Jayda G und Octo Octa

Sonst hab ich viele von Finns Empfehlungen gehört. Die Home is Where EP ist herrlich weird und erinnert mich irgendwie an The World is a Beautiful Place, das The Reds, Pinks and Purples Album ist schöner Jangle-Pop ala Field Mice oder Real Estate.

Und weiterhin riesen Empfehlung für The Armed. ULTRAPOP ist wörtlich zu nehmen.

Die Kero Kero Bonito EP ist auch nochmal hervorzuheben. Drei Songs, Drei Banger.

Suitemeister
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Suitemeister » Mi 19. Mai 2021, 09:50

Mein Favorit bisher dürfte Sydney Sprague sein. Sehr schönes female-indie-pop-rock-whatever-Album. Ein Song mit dem Titel "I refuse to die" hat auch selten besser gepasst als in einer weltweiten Pandemie.

Sehr oft gehört habe ich auch das Album von The Luka State. Man fühlt sich als hätte der 2005er Indie die Wiederauferstehung gefeiert.

Das Album von Catapults ist auch ein sehr schönes (Emo-?)Punk-Album, das mich ein bisschen an die sehr schöne Platte von Spanish Love Songs im letzten Jahr erinnert. Allerdings nicht ganz so depressiv und ohne den letzten Druck, sodass es beim AOTY keine Rolle spielen dürfte.

Positiv überrascht hat mich als Neuling auch das Album von Roosevelt. Geht gut rein, kann mir vorstellen, dass das im Sommer noch eine Rolle spielen wird (wenn es denn endlich mal Sommer werden sollte...). Und das obwohl dieser Electro-Pop eigentlich sonst nicht so mein Ding ist.

Ship Thieves haben auch ein gutes Punkrock-Album rausgehauen, FFO Hot Water Music - wer hätte das erwartet, ist der Kopf der Band doch Chris Wollard. Baut leider nach hinten raus ziemlich ab.

Auch hier nochmal: Royal Blood sind nicht mehr so roh, dafür ziemlich dancy. Like ich hart.
Death From Above leider nicht ganz so gut.

Arlo Parks war gut, muss ich mir mal wieder geben. Celeste noch besser, leider auch lange nicht mehr gehört.

Foo Fighters waren wieder komplett egal. Schade. Genauso wie Black Keys.

Zu wenig gehört um zu beurteilen, aber noch auf der Liste: Julien Baker, Mogwai, God Is An Astronaut, Ben Howard, Schreng Schreng & Lala.

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Flecha
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Flecha » Mi 19. Mai 2021, 10:02

Mogwai hat sich bei mir bisher als einer der Favoriten festgesetzt. Klar, die erfinden ihren Sound auch nicht mehr neu, aber der ist eben super. Die Melodien sind ganz groß und reißen mich emotional ziemlich mit. Dazu auch einfach perfekte Arbeitsmusik und Ritchie Sacramento für mich bisher ein Top-3-Song des Jahres.

Ansonsten laufen bei mir weiter regelmäßig Dreamwell (Post Hardcore whatever), Cult of Luna (der nächste Post-Metal-Brecher), Black Country, New Road (wurde hier ja schon eingehend besprochen dieser vertrackte Post-Punk/Experimental-Sound) und Parannoul (große Liebe für den koreanischen Shoegaze) am häufigsten.

Gojira, Julien Baker oder Ben Howard liefern wieder auf hohem Niveau ab, aber sehe ich jetzt noch nicht ganz weit vorn in Hinblick auf die Top-Liste 2021. Kann sich dann durch Konsistenz über das ganze Jahr natürlich noch ändern. Von Nick Cave (wenn man das bei ihm überhaupt so sagen kann) war ich positiv überrascht, nachdem mich die ganz ruhigen Vorgänger nicht so gecatched haben.
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von ckshadow » Mi 26. Mai 2021, 21:25

Das Grandbrothers Album aus dem Januar ist immer noch so stark.

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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Declan_de_Barra » Mi 26. Mai 2021, 21:39

Jau, das mag ich auch noch sehr.

Füllt das hier gerne, höre mich aktuell durch die Tipps durch. Hab meinen Notizzettel gerade nicht zur Hand, aber was ich auf jeden Fall noch weiß: Was ist den The Luka State? Haha, dieses Album hat mich wirklich sehr verwirrt. Guter Kumpel hat es so zusammengefasst: Wie kann Musik, die man noch nie gehört hat, einen so nostalgisch machen? :mrgreen: Ich bin immer arg am schwanken, manchmal finde ich es super gut, manchmal nervt es zügig.


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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jun 2021, 10:03

Q2

Wird wurde gut!

Wolf Alice - Blue Weekend
Die erste Single ist phänomenal. Das Album ist durchweg rund, gelungen und hat mit "Feeling Myself" den Song des Jahres. Leider auch mit "Play the greatest hits" einen der schlechtesten, mindestens aber DEN deplatziertesten Song des Jahres, der das gesamte Albumfeeling zerstört. Ansonsten durchweg gelungen.

GYBE - States End.
Allein die Violinenmelodie in "Fire At Static Valley" ist so sehr überragend.

London Grammar
In der Tat sehr gelungen. Rundes Werk, kommt nicht ans Debüt ran, ein Ausfall ist es aber auch nicht.

Amenra - Mass VII De Doorn
Wenn sie kommt, wird es wohl Album des Jahres.
Ist dann wohl so. Caro Tanghe hebt die Band noch mal auf ein ganz neues Level.

Gojira.
Kommt eher mäßig an überall, finde es okay, bleibt aber wenig dauerhaft hängen. Netter, gut gemachter Stationmetal.

Lea Porcelain
Ja, stark. Homogener als das Debüt, hat aber diesen geilen, düsteren 80er-The-Cure Vibe zu Pornography Zeiten.

Manchester Orchestra
War dann doch eher beliebig.

Perturbator - Lustful Sacraments
Synthwave goes 80er- Gothicmetal oder so. Recht anderer Stil, bisweilen recht dooming. Macht jetzt auf jeden Fall Sinn, dass er beim Hellfest o.Ä. spielt.

Lucy Kruger & The Lost Boys - Transit tapes (for women who move furniture around)
Hier sind mindesten 2-3 überragende Songs zu finden. Das ist schwarzmalender Singer-Songwriter-Kram, sehr schwermütig, in einigen Momenten sogar lärmend. Fans von Nick Cave wird es gefallen.

Elder Island - Swimming Static.
Fans von Hundreds mögen das. Elektro-Pop.

Mdou Moctar - Afrique victime
Es war nicht ganz meins, aber vielleicht als Tip. Wer so Gitarrenmusik a la Tinariwen etc. mag, wird hier fündig.

Danger Dan - Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt
Auch ohne die Single, die durch die Decke ging durchweg gelungen. Mag die Texte, mag die Stimmung, mag die Ansagen. Gern mehr davon.

Årabrot - Norwegian gothic
Falls noch nicht erwähnt. Ein bisschen trifft es der Albumtitel schon ganz gut. Einflüsse sind hier eine ganze Menge. Von Doom, bis über Nick Cave und Sixteen Horsepower.

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nilolium
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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von nilolium » Di 22. Jun 2021, 14:21

Finde, dass 2021 richtige Achterbahnfahrt ist, musikalisch gesehen. Viel Unerwartetes, viel Neues, viel Tolles, viel Schreckliches.

Glasvegas - Godspeed
...da werd ich wohl nur das Debut immer im Herzen behalten, das hier geht in ein Ohr rein und zum andern wieder raus.

Portugal. the Man - Oregon City Sessions
...ein Träumchen, die frühen Songs mal in ausufernden Livejams verpackt zu hören. Macht richtig Bock auf Gigs.

Godspeed You! Black Emperor - G_d's Pee AT STATE'S END!
Hätte gar nicht damit gerechnet, dass die mich damit noch mal so aus den Latschen hauen, nachdem ich in die vorherigen Alben immer eher so nebenbei reingehört habe und zu dem Schluss kam, dass es nichts für mich ist. Aber DAS ist riesig.

International Music - Ententraum
...paar wirklich tolle Hits dabei (Marmelade!), einige andere sind aber echt zäh und zu erzwungen experimentell. Ganz schön schwierig, das Album in einem Rutsch durchzuhören.

Manchester Orchestra - The Million Masks of God
...ganz lange übersehen, dass die auch schon wieder mit nem neuen Werk am Start sind. Hat bisher leider gar nicht gezündet, aber vielleicht trau ich mich noch mal ran. Bin ich denen eigenltich schuldig, nachdem ich Album 2 und 3 so gnadenlos abgefeiert habe :-)

TOR - Oasis Sky &
Degiheugi - Foreglow
...echt schöne elektronische Berieselungsmusik für warme Tage.

Fred Again - Actual Life &
Remi Wolf - We Love Dogs &
Olivia Rodrigo - Sour &
Japanese Breakfast - Jubilee
...hab den Hype hier gar nicht begriffen, ist mir auf weite Strecken irgendwie gar nicht greifbar gewesen. Muss ich wohl noch mal reinhören...vielleicht.

Vivii - Mondays
...hatte hohe Erwartungen, leider ist mir das Album etwas zu süß und klebrig. Dennoch ist und bleibt Sucker Punch ne mega Single!

Monolink - Under Darkening Skies &
Wolf Alice - Blue Weekend
Sehr schöne Überraschung für mich. Nachdem ich beide Bands irgendwie aus den Augen und dem Sinn verloren habe, kommen sie jetzt mit spannenden Alben um die Ecke, bei denen es bei jedem Durchgang etwas Neues zu entdecken gibt.

Smol Data - Inconvenience Store
...teilweise chaotischer IndiePop a la Illuminati Hotties - macht Spaß!

Elder Island - Swimming Static
...gefällt mir auch richtig gut. Erinnert mich an San Cisco...hab nur bissl Bedenken, dass es sich schnell abnutzt. Aber sonst: Was Blackstar sagt.

Islands - Islomania
...wie schon erwähnt eine ganz großartige, süße Indiepop-Perle. Franst sich leider gegen Ende hin etwas aus, und auch hier habe ich etwas Bedenken, dass es sich recht schnell abnutzt - trotzdem: Dringende Anhör-Empfehlung, solang die Tage noch schön und sonnig sind!

cleopatrick - BUMMER
...ja geil, das wumst echt so knackig wie der erste Royal Blood Output! Wunderbare Empfehlung gewesen. Sehr gelungeneÜberraschung, dieses Album. Trotz der Spielzeit von nicht mal ner halben Stunde hinterlässt es mich immer wieder sehr zufrieden. Apropos:

Royal Blood - Typhoons
Wurde eigentlich schon ausgiebig geschwärmt, aber hier noch mal: Schön, dass die beiden ihren Sound um eine sehr tanzbare Komponente erweitert haben. Steht ihnen gut.

Lord Huron - Long Lost
...bin nicht der größte Amricana Fan, aber ich mag die Stimmung und den gelegentlich hervorlugenden Fleet-Foxes-Einschlag. "Mine Forever" ist richtig gut.

Kele - The Waves vol 1.
...der sehr reduzierte Sound hat mich anfangs etwas überrascht, geht aber ganz gut rein. Das Smalltown Boy-Cover ist riesig.

Easy Life &
Sweet Trip &
Texas &
Folamour &
NATL PARK SRVC
...puuh, da kam ich gar nicht rein. Besonders NATL PARK SRVC ist schon echt dolldreist "wir wären so gern Arcade Fire"

Zudem gab es mit den EPs von Kishi Bashi, Schmyt und GusGus richtig tolle kurzweilige Musikgenüsse, die in komplett unterschiedlichen Genres angesiedelt sind.

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Re: Rückblick aufs Musikjahr 2021

Beitrag von Declan_de_Barra » Di 22. Jun 2021, 14:24

Puh, das gerade du dich so über Jahreshighlights von mir äußerst :evil:


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