> Festival Community Magazin - klickst Du hier <

Post-Rock

Konzerte, Platten & Musik im TV
Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 12:42

Das wohl einzige, was viele Post-Rock-Bands gemein haben ist, dass sie nicht als Postrock bezeichnet werden wollen. Dementsprechend schwer ist es wohl, hier Grenzen zu ziehen (zum Ambient, zu Elektro, zu Metal - da gibt es sogar einen Thread für), aber darum soll es auch gar nicht gehen.

Vor ungefähr 12-13 Jahren war das mal mit das Genre, was ich persönlich am meisten gehört hab und in der Zeit schossen dergleichen Bands auch ziemlich aus dem Boden. Vieles davon war irgendwann doch recht eintönig oder einfältig, gerade wenn es "nur" Gitarre-Bass-Schlagzeug war. In letzter Zeit kommen mir immer wieder (sehr gute!) neue und alte Sachen unter, die grob in das Genre passen und vielleicht nicht so bekannt sind, wie die großen Mogwai, Godspeed You Black Emperor, Sigur Ros oder Explosions In The Sky und da dachte ich mir: die nicht so bekannten könnte man mal vorstellen.

Ansonsten, für den Einstieg:

Sigur Ros - ( )
Godspeed You Black Emperor - Lift Yr. Skinny Fists
Mogwai - Happy Songs For Happy People
Silver Mt. Zion - 13 Blues For 13 Moons oder Kollaps Tradixionales
Explosions In The Sky - Take Care, Take Care, Take Care
Zuletzt geändert von Blackstar am Di 22. Jan 2019, 14:44, insgesamt 2-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 12:42

Der Grund für diesen Thread: The Evpatoria Report

Per Zufall durch Tomatel im Facebook drauf aufmerksam geworden. Der Name schwirrte immer mal herum, aber nie ernsthaft mit befasst.

"The Evpatoria Report is a Swiss post-rock band. The band was formed in January 2002, and it consists of two guitarists, a bassist, a drummer, and a violinist/keyboardist. The Evpatoria Report have played concerts in Paris and toured throughout Switzerland, playing with bands such as Red Sparowes, The Appleseed Cast, and Mono.[1] The band was on a hiatus from 2008 until they announced their return to the studio in April 2015. "

Fällt in die Kategorie instrumentaler, sehr melancholischer Postrock - Gitarre, Bass, Schlagzeug und natürlich viel Violinen.
Ähnliche Künstler: Godspeed You Black Emperor, A Silver Mt. Zion, Esmerine, Yndi Halda, Red Sparowes.

Was man hören sollte: Golevka (2005).
Bild
Wenn die Zeit nur für einen Song reicht: "Dipole Experiment"


Sonstige VÖ: "Maar" - 2008
Zuletzt geändert von Blackstar am Di 22. Jan 2019, 12:48, insgesamt 2-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 12:42

In den Bandempfehlungen schon angesprochen wurden Teeth Of The Sea

Link: https://teethofthesea.bandcamp.com/

Diese haben mittlerweile bereits vier Alben draußen, ein fünftes erscheint im Februar. Musikalisch orientiert man sich an ausufernden "klassischen" Postrockbands mit der Besonderheit hier, dass es immer wieder Trompeteneinsätze gibt (mit viel Hall) - was dem ganzen eine spezielle Note gibt.

Reinhören: Ist hier etwas schwieriger. Die ersten beiden Alben (Orphaned By The Ocean und Your Mercury) sind mehr wie genannter ausufernden, bisweilen Space-Rock-Sound, "Master" und vor allem "Highly Black Death Tarantula" driften schon Richtung Noise, Showgaze und Elektro/Industrial ab (die neueste Single wurde von Erol Alkan produziert :lolol: ).

Ähnliche Künstler: älteres: Grails, Mogwai, Bohren & der Club Of Gore; neueres: Aucan, Health, The Body

You're Mercury von Your Mercury:


All My Venom von Highly Death Black Tarantula:


Hiraeth (neu):


I'd Rather, Jack
Zuletzt geändert von Blackstar am Di 22. Jan 2019, 13:55, insgesamt 3-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 12:43

Violet Cold ist ein sehr umtriebiges Projekt aus Baku in Azerbaijan. Genau genommen ist es nur Emin Guliyev, der scheinbar viel Zeit hat, wenn man sich die Outputliste so anschaut:

https://violetcold.bandcamp.com/

Violet Cold macht so ziemlich alles (der aktuelle Song "Aptek" z.b. ist Techno). Letztes "Projekt" war eine 3-Alben-Veröffentlichung mit dem Titel "Sommermorgen". Das ist recht entspannter Ambient-Postrock (Teil 1: Innocense) bis hin zu Shoegaze/Blackgaze-Anleihen in Part 3 (Nostalgia). Sehr bekömmliche Kost dennoch.

Eine Gute Zusammenfassung bietet der gleichnamige Song:



Empfehlenswert sind aber m.E. vor allem die beiden Vorgängeralben; "Anomie" und "Magic Night".
Anomie kann man z.b. hier komplett hören:


Vergleichbar ist das mit Künstlern von Ulver bis Deafhaven.
Zuletzt geändert von Blackstar am Di 22. Jan 2019, 13:08, insgesamt 2-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 12:43

Pijn An dieser Stelle geht dank für SammyJenkis für die Nennung von Pijn im Metal-Thread. Hier nochmal aufgearbeitet, da ich finde, dass deren aktuelles Album "Loss" dort kaum die richtige Beachtung findet - wenn man beispielsweise Metal meidet.

Loss (2018) ist eine eher angenehme Mischung aus Mogwai, Godspeed You Black Emperor, Red Sparowes und vom Gesang (es gibt welchen, wenn auch selten), der in den cleanen Stellen an Anathema erinnert, ansonsten bei Cult of Luna angesiedelt ist. Und es gibt Violinen und ich liebe Violinen.

Das Debüt (?) "Trenzaro House" hingegen ist ziemlich standardmäßiger Post-Metal, der zwar nicht wehtut, so aber auch nicht besonders innovativ ist.

Loss hingegen überzeugt auf ganzer Länge und überzeugenster langer Song ist der hier:
Zuletzt geändert von Blackstar am Di 22. Jan 2019, 13:13, insgesamt 2-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 12:43

Yndi Halda wurden eben schon erwähnt. Am einfachsten lässt sich der Stil unter "schön" zusammenfassen. Violinen-/Klavier-/Glockenspiel-/Ambient-Postrock, teilweise mit Gesang, der nicht markant ist, aber auch nicht wehtut.

Alben/ EPs:

Enjoy Eternal Bliss (2006)
Under Summer (2016)
A Sun-Coloured Shaker (2018)

Am ehesten vergleichbar: Do Make Say Think, A Silver Mt. Zion, Esmerine, Evpatoria Report, Caspian, Explosions In The Sky, Gregor Samsa.

Reinhören kann man da eigentlich an jeder Stelle, daher zwei sehr gute Songs:



Zuletzt geändert von Blackstar am Do 24. Jan 2019, 23:35, insgesamt 2-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 13:14

The Pax Cecilia hatten bislang noch keinen Treffer in diesem Forum - nun ist es einer. Das einzige (?) Album, - Blessed Are The Bonds - welches je von ihnen erschienen ist, hat seit über 10 Jahren einen besonderen Platz in meinem CD-Schrank. Es erschien 2007 und damals ging die Band nicht nur den Weg, das Album kostenlos zum Download anzubieten, (geht zum Glück noch, hier: http://www.paxcecilia.com/blessed.html), sondern sogar zu verschicken. Mit Selbstübernahme des Portos. Aus den USA. Irgendwie/Irgendwann müssen die mal für ein Konzert rüberkommen, bzw. sich erstmal wiedervereinigen, damit ich denen das danken kann.

Da oben schon der Downloadlink ist, könnt ihr euch das natürlich auch runterladen und hören.
Stilistisch ist das sehr variabler Postrock mit ordentlicher Beimischung klassischer Instrumente, teils aber auch mit heftigen Ausbrüchen bis zum Hardcore (The Progress) und Gesang dementsprechend gehen die "sounds-like" auch von A Silver Mt. Zion bis zu Isis.

Hier nochmal Youtube für die, die den obigen Downloadlink nicht finden:




Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 13:32

Esmerine könnte man aufgrund der Labelverwandtschaft (Constellation) zu Godspeed You Black Emperor, Silver Mt. Zion, Do Make Say Think etc. kennen. Dementsprechend sind auch die Alben und der Stil; hier bewegt man sich aber nahezu ausschließlich im sehr ruhigen Fahrwasser. Sechs Alben sind es mittlerweile, für Freunde sehr schönes, entspannter Kost seien die ersten beiden Alben ("If Only a Sweet Surrender to the Nights to Come Be True" und "Aurora") empfohlen.

Besonders ist allerdings "Dalmak" von 2013. Dazu gibt es Wiki-Text:
"After Barr and Page became occupied with their other projects, Esmerine added two new members to their touring lineup: percussionist Jamie Thompson and multi-instrumentalist Brian Sanderson.

After a number of live performances the quartet began writing new material in early 2012.[1] After performing in Istanbul, the band was invited to return for an artist residency later that year.[5] After turning a rented loft into a makeshift recording studio,[6] the band recorded for two days in Istanbul.[7] According to the band, "We immersed ourselves in the culture of the city of Istanbul and the people whom we met there."[8] The band's "song skeletons" were added to by Turkish musicians, who contributed instruments such as the bendir, darbuka, erbane, meh, barama, saz and electric guitar.[9] Among the guest musicians were Hakan Vreskala, Baran Aşık, Ali Kazim Akdağ and James Hakan Dedeoğlu.[10]

The album, Dalmak, was completed in the winter of 2012 and 2013, at Breakglass Studios in Montreal with engineer Jace Lasek.[1] The word 'dalmak' means immerse in Turkish.[8] It can also be interpreted as "to dive into," "to contemplate," and "to be absorbed in."[5] "
Dalmak verbindet also Postrockelemente mit Melodien, die hier oft vereinfachend als "orientalischer Klang" genannt werden. Das Ganze klingt wunderbar, für mich persönlich ist das der Soundtrack zu zwei Istanbulbesuchen ungefähr aus der Zeit.

Komplett hier:


Reinhören da:
Zuletzt geändert von Blackstar am Di 22. Jan 2019, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 13:38

Dear John Letter kommen aus Augsburg und haben auch schon eine ganze Weile nichts mehr von sich hören lassen. An sich sind das sehr sympatische Leute, die nebenher in einem Second-Hand-CD-Laden in Augsburg gejobbt haben und dort ihre Alben mit an die Theke gestellt haben. Bisschen unterrepräsentativ, denn dafür sind sie eigentlich zu gut. Ob es sie noch gibt, kann ich an der Stelle nicht mehr sagen, vielleicht weiß da einer von euch mehr.

Irgendwie haben sie es sogar zu einem Wikipedia-Eintrag geschafft, in dem steht:
Als musikalische Vorbilder nennt das Quintett unter anderem Oceansize, Mogwai und Sigur Rós.[8] Die Lieder sind postrocktypisch zwischen 3 und 13 Minuten lang, allerdings ist der Gesang von Martin Fischer hier ein zentraler Bestandteil der Musik, die in Verbindung mit den hypnotischen Klangstrukturen und den meist nachdenklichen Texten der Gruppe eine melancholische Stimmung erzeugen


... und das stimmt auch schon so.

https://dearjohnletter.bandcamp.com/

Youtube gibt auch was her:

Zuletzt geändert von Blackstar am Di 22. Jan 2019, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 13:39

Gregor Samsa kennt laut Suche hier sonst nur Ruby, dabei könnten die vielen gefallen.

2000 gegründet, seit zehn Jahren auch nichts neues mehr gehört, wie so oft: https://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Samsa_(Band)

An dieser Stelle die Empfehlung für "Rest", von 2008. Gediegener, sehr ruhiger Klavier-/Ambientelektro/Rock mit Gesang, teilweise auch weiblicher Stimme. (Ähnlichkeiten mit Sigur Ros sind durchaus vorhanden)


Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 14:01

The God Machine waren schon einmal eine Empfehlung von mir. Irgendwie passen sie gerade noch so in den Thread, wenn man die Betonung auf "Rock" legt und auch Progressive Rock mit einfasst. Die Band bestand von 1991 bis 1994 und hat in der Zeit zwei zu der Zeit relativ unbekannte, später hochanerkannte "Kritikeralben" veröffentlich, nämlich

1993: Scenes From The Second Storey
1994: One Last Laugh In A Place Of Dying ...

Gewöhnungsbedürftig ist an dieser Stelle sicher der Gesang. Die Band löste sich 1994 auf, nachdem der Bassist verstorben ist und der Sänger gründete dann Sophia, die halbwegs bekannt wurden. Ich liste die mal hier, da sich auf den Alben viele Elemente finden, die später im Postrock aufgenommen wurden.

Empfehlungen hier sind (vom Debüt):



und der sehr treibende Desert Song:


Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 14:08

Red Sparowes sind die(!) Band, die man hören kann, wenn man einen an harte Melodien angelegten Sound wie Neurosis, Isis, Cult Of Luna und Konsorten möchte, denen die genannten aber dann doch ein bisschen zu hart (das Geschrei!!) sind - und immer nur Mogwai hören ist ja auch langweilig.

Hier gibt es ihr (meiner Meinung nach) bestes Album auf Youtube und wenn man die erste Minute mag, mag man auch den Rest, denn da steckt eigentlich schon alles drin:

Every Red Heart Shines Toward the Red Sun (2006)


Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 14:18

Zu Wrekmeister Harmonies sagt Wiki:
Wrekmeister Harmonies, led by musician and composer JR Robinson, is an experimental music collective. Named after the Béla Tarr movie Werckmeister Harmonies, it combines elements of drone music, serialism, post-rock, and heavy metal. Wrekmeister Harmonies typically performs a single composition, often almost an hour in length, beginning with a slow build, shifting into a cathartic middle section, concluding with either a peaceful or disquieting resolution
Von der Diskografie kenne ich die markierten:

Recordings Made in Public Spaces, Volume 1 (2009) Atavistic
You've Always Meant So Much to Me (2013) Thrill Jockey
Then It All Came Down (2014) Thrill Jockey
Night of Your Ascension (2015) Thrill Jockey
Light Falls (2016) Thrill Jockey
The Alone Rush (2018) Thrill Jockey


https://wrekmeisterharmonies.bandcamp.com/

Und dazu ein paar Worte. "Night Of Your Ascension" ist ein eine Stunde dauernder "Horrorfilm"-Soundtrack ohne Happyend - und ohne Film. Das ist schon sehr üble, schwere Kost. "Light Falls" ist eigentlich mein Lieblingsalbum von Robinson, der seit einiger Zeit von Ester Shaw begleitet wird, welche Violine spielt. Es klingt sehr wie die neueren, krachigen Godspeed You Black Emperor - Sachen, dazu singt Robinson, der eine sehr tiefe düstere Stimme hat. "The Alone Rush" ist da deutlich reduzierte im Sound, hier sind eher Nick Cave, Mark Lanegan, Tom Waits, die Einstürzenden Neubauten und Madrugada die Vergleiche.

Some Were Saved Some Drowned (ohne den dazu passenden Song davor) von Light Falls.


Descent Into Blindness von The Alone Rush

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Di 22. Jan 2019, 14:55

65DaysOfStatic kennen einige hier. Zuletzt sind sie immer mehr in virtuelle Welten abgetauchten (No Mans Sky Soundtrack, oder das hier: https://the65republic.com/2017/09/01/de ... on-theory/) zu Anfang waren sie eine von einigen sehr feinen Postrock-Acts mit elektronischen Spielereien, wie "The Fall Of Math" von 2005 zeigt.



(ähnliches: Telefon Tel Aviv, Battles, Mogwai, These New Puritans, God Is An Astronaut)

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Mi 23. Jan 2019, 21:50

Kurz Platzhalter:

Kilimanjaro Darkzazz-Ensemble
Bersarin Quartett
Set fire to flames.
A Whisper In The Noise
Gravenhurst

Benutzeravatar
tOmAtE
Beiträge: 463
Registriert: Di 6. Okt 2015, 14:08
Wohnort: Stadt mit Bier

Re: Post-Rock

Beitrag von tOmAtE » Do 24. Jan 2019, 00:45

Ey das machst du doch nur, um Lieder für den aktuellen Songcontest versauen.

Aber wo ich gerade The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble lese: davon gibts auch noch den bösen Zwilling: The Mount Fuji Doomjazz Coorporation. Gleiche Besetzung, aber es gibt nur Live-Aufnahmen. Von düsteren, improvisierten Konzerten. Trotzdem/deswegen ist Egor eines der atmosphärisch dichtesten Alben die ich kenne. Passt perfekt, wenn ihr gerade sowieso vor hattet eine Stunde lang die Wand anzustarren. Oder besser noch: aus dem Fenster eines fahrenden Nachtzugs.

Und weil jetzt noch auf Bohren & der Club of Gore zu verweisen langweilig wäre nehme ich Kammerflimmer Kollektief
//RED STEEL IN THE HOUR OF CHAOS
Give the Anarchist a Cigarette

Benutzeravatar
Declan_de_Barra
Hausmeister
Beiträge: 7342
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:37
Wohnort: Depreston

Re: Post-Rock

Beitrag von Declan_de_Barra » Do 24. Jan 2019, 00:49

tOmAtE hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 00:45
Ey das machst du doch nur, um Lieder für den aktuellen Songcontest versauen.

Aber wo ich gerade The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble lese: davon gibts auch noch den bösen Zwilling: The Mount Fuji Doomjazz Coorporation. Gleiche Besetzung, aber es gibt nur Live-Aufnahmen. Von düsteren, improvisierten Konzerten. Trotzdem/deswegen ist Egor eines der atmosphärisch dichtesten Alben die ich kenne. Passt perfekt, wenn ihr gerade sowieso vor hattet eine Stunde lang die Wand anzustarren. Oder besser noch: aus dem Fenster eines fahrenden Nachtzugs.

Und weil jetzt noch auf Bohren & der Club of Gore zu verweisen langweilig wäre nehme ich Kammerflimmer Kollektief
:lol:

Benutzeravatar
Engholm
Technikelse
Beiträge: 1102
Registriert: So 13. Sep 2015, 11:25
Wohnort: Halsbek
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Re: Post-Rock

Beitrag von Engholm » Do 24. Jan 2019, 09:22

pg.lost passen hier auch sehr gut rein. Rein instrumentale Band aus Schweden. Irgendwo zwischen Expolisions in the Sky und God is an astronaut.

Website: https://www.pglost.com/

pg.lost - Vultures


Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Do 24. Jan 2019, 09:36

tOmAtE hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 00:45
Ey das machst du doch nur, um Lieder für den aktuellen Songcontest versauen.

Aber wo ich gerade The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble lese: davon gibts auch noch den bösen Zwilling: The Mount Fuji Doomjazz Coorporation. Gleiche Besetzung, aber es gibt nur Live-Aufnahmen. Von düsteren, improvisierten Konzerten. Trotzdem/deswegen ist Egor eines der atmosphärisch dichtesten Alben die ich kenne. Passt perfekt, wenn ihr gerade sowieso vor hattet eine Stunde lang die Wand anzustarren. Oder besser noch: aus dem Fenster eines fahrenden Nachtzugs.

Und weil jetzt noch auf Bohren & der Club of Gore zu verweisen langweilig wäre nehme ich Kammerflimmer Kollektief
Damit hast du eigentlich auch schon viel zur Hauptband gesagt, die aber vor allem deswegen in der Liste sind, weil "Embers" so ein krasser Hit ist:


Benutzeravatar
Flecha
Beiträge: 3477
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:45
Wohnort: Hamburch
Kontaktdaten:

Re: Post-Rock

Beitrag von Flecha » Do 24. Jan 2019, 15:28

1 kurzes Lob in die Runde. Wenn ich mal 2-3 Stunden Zeit habe, höre ich mich hier mal tiefer rein. Sehr schöne Idee und Umsetzung. :smile:
Last.fm!
______________________________________________
Mantar, Mantar

Benutzeravatar
SammyJankis
Beiträge: 4881
Registriert: So 13. Sep 2015, 14:46

Re: Post-Rock

Beitrag von SammyJankis » Do 24. Jan 2019, 15:33

Keine Bandvorstellung, aber kurz ein Buchtipp bzgl Post-Rock:

Storm Static Sleep: A Pathway Through Post-Rock von Jack Chuter

Tatsächlich das erste Buch über Musik, welches ich gelesen habe und für gut befinde. Die meisten Bücher über Hardcore sind ziemlich schlecht geschrieben und oft eine heftige Selbstbeweihräucherung. Hier hat sich der Autor aber ordentlich Mühe gegeben. Es dreht sich alles um die Frage, was Post-Rock eigentlich ist. Begonnen bei Talk Talk und Slint über alle großen Acts, die man sich vorstellen kann. Viele Musiker und Hournalisten kommen zu Wort. Mir hat es sehr gut gefallen.
I could be the knife in your back
The noose around your neck
I could be the bullet racing through your skull
But I'd rather be the force of my spoken word

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Do 24. Jan 2019, 23:15

Bersarin Quartett ist Streicher meets Ambient - Elektro und hat....seine Längen. Auf Dauer wohl recht unspannend, aber mit Highlights versehen. Eines davon findet ihr hier:



Ansonsten ist Bersarin Quartett auf Denovali Records, die ich euch gern ans Herz lege. Das Label überzeugt durch extreme Stilsicherheit und auch gern der Vergabe ganzer Alben zum kostenfreien Download.

https://denovali.com/

Wie zb. Celeste, die mit ihrem Geballer zwar kaum in diesen Thread gehören, aber immer eine Erwähnung wert sind:
https://denovali.com/digitalstore/index ... dex&aid=18

Auf Denovali sind auch diese Acts sehr passend und schön für diesen Thread: The Samuel Jackson Five, Lento und Scraps Of Tape die eher so im Gitarre/Bass/Schlagzeug - Stil angesiedelt sind.

Blackstar
Beiträge: 3721
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 16:48

Re: Post-Rock

Beitrag von Blackstar » Do 24. Jan 2019, 23:45

Bohren und der Club of Gore Hier stand gerade ein recht langer Text - aber das Forum hat mich während des Postens rausgeschmissen, Danke Merkel.

Daher jetzt die kurze Version: Doomjazz mit Saxophon.

Bitteschön:




Benutzeravatar
Untitled
Beiträge: 545
Registriert: Do 17. Sep 2015, 17:10

Re: Post-Rock

Beitrag von Untitled » Fr 25. Jan 2019, 18:49

Beginner's guide to Post-Rock:
Bild

A brief history of Post-Rock and Post-Metal:
► Text zeigen

Benutzeravatar
NeonGolden
Beiträge: 1148
Registriert: Di 15. Sep 2015, 09:14

Re: Post-Rock

Beitrag von NeonGolden » Fr 25. Jan 2019, 18:55

Toller Thread und vielen Dank schon mal für The Evpatoria Report. :thumbs: Naptalan trifft genau meinen Geschmack. :sabber:


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Baltimore und 6 Gäste