Heute vor 30 Jahren kam das Album raus, mit dem für mich sozusagen vieles begann:
Stoosh von
Skunk Anansie
Zum ersten Mal aufmerksam wurde ich auf die Band durch den Film
Strange Days von Kathryn Bigelow, der Anfang 1996 in Deutschland erschien. Ich war damals Teenager und die Mischung von Crime, Cyberpunk und Rockmusik verfing bei mir massiv. Skunk Anansie sind im Film nur kurz zu sehen, auf der großen Neujahrsparty zum Schluss, aber hinterließen bei mir ziemlich Eindruck. Der Soundtrack musste her und wurde fortan rauf und runter gehört.
Dass im Oktober das Album rauskam, hab ich glaub ich erst gemerkt, als
Hedonism im Frühjahr 1997 die Charts erklomm. Mit dem Kauf der Platte funkte es bei mir richtig. Es war der Sommer, in dem ich in den Ferien auf dem Bau mitgeholfen hab und die ganze Zeit
Brazen gesummt, es war der Sommer, in den Prinzessin Diana starb und ich zu den Klängen von
Infidelity im Bett geweint hab, und der Sommer, in dem wir zu
I Can Dream im ausgebauten Schafstall im Nachbardorf gepogt haben.
1999 durfte ich Skin & Co. dann zum ersten Mal live erleben – auf dem Hurricane, in meinem verdammten Heimatort nicht zuletzt. Und im Frühjahr 2000 dann nochmal kurz vor der Bandpause im kleinen, rappelvollen Club Quattro in Shibuya. Mit dem Nachfolger
Post-Orgasmic Chill verbinde ich ebenfalls viele Erinnerungen, aber darüber schreib ich dann beim nächsten Jahrestag
