Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

alles rund um "unser" Festival - im Norden wie im Süden
JoWabbler
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Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon JoWabbler » Mo 27. Jun 2016, 13:54

Hey Leute,
mich würde interessieren wie man hier im Forum über die Forderung vieler Leute denkt, nach dem abgebrochenen Southside und mehrfach unterbrochenen Hurricane 2016 einen Teil oder den kompletten Einkaufspreis des Tickets zurück zu bekommen.
Bei mir (Southside) kämpfen da ganz gewaltig Herz und Hirn:

Pro Rückzahlung:
- vom eigentlichen Festivalprogramm hatte man quasi nichts
- viele Festivalgänger haben neben der Vorbereitung (Verpflegung etc.) mit horrenden Zusatzkosten (kaputte Zelte, Pavillons, Schlafsäcke, Wäsche, ...) zu rechnen
- Gewitter waren schon lange angesagt, vielleicht hätte man zumindest das Southside komplett ausfallen lassen sollen

Contra Rückzahlung:
- man muss mit solchen Ereignissen, also auch dem Abbruch, grade nach RAR16 einfach rechnen und sich gründlich überlegen ob einem das Risiko nicht zu hoch ist
- irgendwie hab ich auch ein bisschen Bammel dass dieses Katastrophenjahr 2016 meinem traditionellen Lieblingsfestival - Versicherungen hin oder her - bei einer großen Rückzahlungsaktion das Genick bricht, so dass die beiden FKP Majors in Deutschland in der Form vielleicht nächstes Jahr nicht mehr existieren... um das zu verhindern wäre ich gerne bereit auf eine Rückerstattung zu verzichten, zumal ich mit der Wild Card (125€) eh relativ gut davon gekommen bin

So viel dazu von mir, was denkt ihr Veteranen darüber?
LG Jo

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Blackstar
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Blackstar » Mo 27. Jun 2016, 13:58

Ich denke, dass man nicht - wie bereits vielfach im Facebook geschehen - schon während des Unwetters dem Veranstalter mit einem "Anwalt, falls kein Geld zurück" drohen sollte, sondern erstmal abwartet, was da kommt. Es wird sicherlich erstmal alles drunter und drüber gehen bei FKP und man wird dann (hoffentlich, aber ich bin da guter Dinge) öffentlich eine Lösung präsentiert.

Das Festival ist noch keine 24 Stunden her und auch, wenn es in heutigen schnelllebigen Zeiten so erscheinen mag, kann man nicht immer sofort auf alles eine Antwort haben.

Gerade die Versicherungsseite übrigen, die du ansprachst, die ich sehr gut kenne, wird Wochen, wenn nicht Monate brauchen, um alles nachzuprüfen. Ich sage nicht, dass FKP so lange warten sollte, möchte aber wohl um Verständnis dafür werben, erstmal die Füße auf dem Boden zu lassen.

Edit: einfach mal hier schauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Veranstal ... rsicherung Allerdings wären hier Fragen nach Versicherungssummen, Selbstbeteiligung, Deckung etc. relevant, die aus der Ferne nicht zu beantworten sind.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Quadrophobia » Mo 27. Jun 2016, 14:35

Was blackstar sagt.

Ich finde die Sosi Besucher*innen haben jedes Recht auf eine Rückerstattung. Leistungen mit denen geworben wurde, wurden nicht eingehalten. Dass FKP dafür überhaupt nichts kann ist dabei eigentlich egal, denn das Risiko für die Veranstaltung (nicht alle anderen Kosten wie Anfahrt etc.) hat der Veranstalter zu tragen.

Beim Hurricane würde ich nicht von einer Entschädigung ausgehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass FKP die Tickets für 2017 fürs Hurricane rabattiert, wenn man 2016 da war

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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Pin » Mo 27. Jun 2016, 15:57

Ich sehe das wie meine beiden Vorposter. Es wird von FKP wohl beizeiten sicherlich eine Stellungnahme geben. Das muss nicht heute, morgen oder nächste Woche sein. Das läuft ja niemandem weg.

Ich denke schon, dass den Southside-Besuchern etwas zusteht. Klar kann FKP nichts für's Wetter, aber die Besucher ja auch nicht. Das Argument "man muss mit solchen Ereignissen, also auch dem Abbruch, grade nach RAR16 einfach rechnen und sich gründlich überlegen ob einem das Risiko nicht zu hoch ist." finde ich recht schwach. Das sollte man sich eher als Veranstalter überlegen und das dann entsprechend versichern. Wenn man dieses Risiko den Besuchern aufdrücken will verliert man die nur, denn dann überlegen die sich tatsächlich, ob ihnen das Risiko nicht zu hoch ist und gehen nicht mehr hin. Wir reden hier vor allem von vielen jungen Besuchern, für die das eine ganze Stange Geld ist.
Vor allem muss man auch bedenken, dass viele Besucher sowieso schon Schäden haben, weil ja doch bei einigen Equipment bei der Sache draufgegangen ist und auch Anreise, etc. hat einige Euros geschluckt. Wenn man jetzt auch auf dem vollen Eintrittspreis sitzenbleibt wäre das schon sehr schade.
Letztlich hat der Veranstalter ja seinen Teil des Vertrages nicht erfüllen können, der Kunde soll aber seinen voll erfüllen?
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Blackstar » Mo 27. Jun 2016, 16:05

Kann ich Eintrittskarten zurückgeben?
Umtausch und die Rücknahme von Eintrittskarten ist grundsätzlich ausgeschlossen. Die Rückgabe ist nur bei Absage oder terminlicher Verlegung der Veranstaltung möglich. In diesem Falle wird an der VVK-Stelle wo die Karten gekauft wurden gegen Vorlage der Original-Eintrittskarten der Nettokartenpreis ohne Vorverkaufsgebühren und Versandkosten erstattet. Bei Kartenverlust ist keine Rückerstattung möglich.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Pin » Mo 27. Jun 2016, 16:08

Ich denke das bezieht sich auf eine geplante/komplette Absage, nicht auf deinen wetterbedingten Abbruch. :wink:
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Emslaender » Mo 27. Jun 2016, 16:14

Quadrophobia hat geschrieben:Was blackstar sagt.

Ich finde die Sosi Besucher*innen haben jedes Recht auf eine Rückerstattung. Leistungen mit denen geworben wurde, wurden nicht eingehalten. Dass FKP dafür überhaupt nichts kann ist dabei eigentlich egal, denn das Risiko für die Veranstaltung (nicht alle anderen Kosten wie Anfahrt etc.) hat der Veranstalter zu tragen.

Beim Hurricane würde ich nicht von einer Entschädigung ausgehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass FKP die Tickets für 2017 fürs Hurricane rabattiert, wenn man 2016 da war


Sehe ich exakt genauso. Beware mein Ticket extra auf. Rechne mit einer Vergünstigung, glaube nicht, dass man mir große Summen zurückzahlen wird. Ein Rabatt von 20, max. 30 € halte ich für möglich.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Orpel » Mo 27. Jun 2016, 18:21

Wäre sowieso mal gut, wenn die Festivallandschaft ausgedünnt wird, da kann man beim Hurricane gerne anfangen. Wenn es Geld zurückgibt, greife ich alleine schon zu, weil die Kommunikationspolitik nicht der eines Mainstreamfestivals würdig war. Für das Wetter selbst können sie ja nichts.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Emslaender » Mo 27. Jun 2016, 18:43

Ich/Wir waren via App/twitter/Facebook stets gut informiert, kann deine Kritik nicht nachvollziehen.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon andyTT » Mo 27. Jun 2016, 18:53

Verstehe ich auch nicht, waren am Southside sehr gut informiert. In meinen Augen sehr gutes Krisenmanagement!

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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Phönix » Mo 27. Jun 2016, 19:01

Fand auch am Southside 1A informiert worden zu sein. Seis nu per Radio später im Auto oder via App & natürlich Mitteilung als der Unterbruch gemeldet wurde. So sollte das sein :thumbs:

2topic:
Ich fände es schön einen Rabatt zu erhalten. Ich denke eine Entschädigung wird rein Geld-mässig leider auch beim Southside nicht drin liegen. (Auch wenn ich vielleicht 4 oder 5 Bands gesehn habe?!) :sad:
Lieber dann einen Rabatt/Entgegenkommen von FKP für 2017. Wenn Festival ausdünnung in DE gerne woanders :roll:

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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon 7Ostrich » Mo 27. Jun 2016, 20:54

Ein erstes Statement:

Southside hat geschrieben:[...] Zum zweiten möchten wir uns etwas für Euch überlegen, um Euch für den Programm-Ausfall am vergangenen Wochenende entgegenzukommen. Dafür benötigen wir aber noch ein wenig Zeit

Quelle
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Orpel » Mo 27. Jun 2016, 21:04

Emslaender hat geschrieben:Ich/Wir waren via App/twitter/Facebook stets gut informiert, kann deine Kritik nicht nachvollziehen.


Tja, ich bin, ohne Scheiß, 5 (!!) mal ohne adäquates Alternativprogramm zu einer Bühne gegangen, ohne dass die bzw überhaupt eine Band gespielt hat. Zeig mir die News, wo die Absagen rechtzeitig drinstehen. Für mich ist das Festival nun endgültig gestorben und kann den Bach runtergehen.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon mattkru » Mo 27. Jun 2016, 21:11

Den Helikoptereltern der Krawallkiddies wird das Thema 'Loyalität' ziemlich egal sein. Deren Anwälten wird es Spass machen, zur Abwechselung mal Ticketkosten statt Schulnoten einzuklagen.
We are the all-singing, all-dancing crap of the world.

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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Emslaender » Mo 27. Jun 2016, 21:15

7Ostrich hat geschrieben:Ein erstes Statement:

Southside hat geschrieben:[...] Zum zweiten möchten wir uns etwas für Euch überlegen, um Euch für den Programm-Ausfall am vergangenen Wochenende entgegenzukommen. Dafür benötigen wir aber noch ein wenig Zeit

Quelle



gutes Statement. Hab mich mal registriert, rechne mit einem Bonus.

Orpel hat geschrieben:
Emslaender hat geschrieben:Ich/Wir waren via App/twitter/Facebook stets gut informiert, kann deine Kritik nicht nachvollziehen.


Tja, ich bin, ohne Scheiß, 5 (!!) mal ohne adäquates Alternativprogramm zu einer Bühne gegangen, ohne dass die bzw überhaupt eine Band gespielt hat. Zeig mir die News, wo die Absagen rechtzeitig drinstehen. Für mich ist das Festival nun endgültig gestorben und kann den Bach runtergehen.


Das kann ja nur Freitag Nachmittag gewesen sein. Für den Freitagabend kam rechtzeitig eine Meldung raus, dass das Programm am Abend gekürzt wird und die White geschlossen bleibt. Am Samstag kamen immer News, dass sich der Einlass verschiebt ehe komplett abgesagt wurde. Sonntag lief alles.

Wollte zu Ho99o9 und habe vor der White erfahren, dass es ausfällt. Weiter zur Blue und dann dort um 18:10 Uhr durch Ansage eines Mitarbeiters erfahren, dass das Gelände evakuiert werden muss.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon miwo » Mo 27. Jun 2016, 21:17

Verstehe auch nicht, wie man sich nun so wie Orpel ins Hemd machen muss. Die Kommunikation war top. Vielleicht mal an die eigene Nase fassen und eventuelle Fehler bei sich selbst suchen? Dem Festival deshalb das Ende zu wünschen ist reinster Kindergarten!
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Michael » Mo 27. Jun 2016, 21:18

Das ist höhere Gewalt gewesen, dagegen kannst du nicht klagen. Aber der Veranstalter hat ja schon angekündigt das er was machen wird.

andyTT
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon andyTT » Mo 27. Jun 2016, 21:22

miwo hat geschrieben:Verstehe auch nicht, wie man sich nun so wie Orpel ins Hemd machen muss. Die Kommunikation war top. Vielleicht mal an die eigene Nase fassen und eventuelle Fehler bei sich selbst suchen? Dem Festival deshalb das Ende zu wünschen ist reinster Kindergarten!


Danke!!! Genau meine Meinung!

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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Barney84 » Mo 27. Jun 2016, 21:31

Die ganzen Änderungen wurden doch sofort durchgegeben. Das Einzige was organisatorisch Kacke war, war die Anreisesituation am Donnerstag. Aber ansonsten fand ich die Kommunikation über CampFM und Facebook und Co top.
Wüsste jetzt auch ganz ehrlich nicht, wie das noch besser werden soll.

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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Tambourine-Man » Mo 27. Jun 2016, 21:33

24h nach Festival sind wir also schon weiter als der Ring :D
Haben zwar noch nichts in der Hand, aber irgendwas muss ja jetzt kommen. Selbst wenn es nur rein symbolisch ist, bin ich zufrieden.
Ich habe die Infopolitik insgesamt als sehr gut empfunden, gerade im Vergleich zu dem was man vom Ring gehört hat.
Einzig die "halbherzige" Evakuierungsaktion vom Freitag war etwas merkwürdig, aber naja.
Bei Camp fm hieß es mal, dass geänderte timetable online seien, aber ich hatte auch kurzzeitig mein Handy verloren und weiß nicht, ob das auch so war...
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Emslaender » Mo 27. Jun 2016, 21:40

Waren definitiv online.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon Pin » Mo 27. Jun 2016, 21:53

Ich finde übrigens grundsätzlich nicht, dass das etwas mit "Loyalität" zu tun hat. Beziehungsweise sogar anders herum: Wenn dem Betreiber etwas an Loyalität liegt lässt er die Kunden hier nicht hängen. Ich gebe FKP sicherlich nicht die Schuld an dem Abbruch, aber wenn es keine annehmbare Entschädigung gibt war das sicherlich mein letzter Besuch eines FKP-Festivals.

Michael hat geschrieben:Das ist höhere Gewalt gewesen, dagegen kannst du nicht klagen. Aber der Veranstalter hat ja schon angekündigt das er was machen wird.


Natürlich kannst du. Wenn ich dir meine Gitarre verkaufe, du mir das Geld überweist und dann ein Blitz einschlägt und die Gitarre zerstört bevor ich sie dir gebe war das auch höhere Gewalt, aber fein raus aus der Sache bin ich trotzdem nicht.

Bei Dienstleistungen wie dem Veranstalten eines Festivals ist das ein wenig komplizierter, weil es da keinen Gefahrenübergang wie bei einem Wareneinkauf gibt und da Teilleistungen möglich sind, aber grundsätzlich ist das nicht anders. FKP hat - aus welchen Gründen auch immer - nicht leisten können. Also hat der Kunde ein Recht auf eine Teilerstattung.
Ich fände es aber reichlich schade, wenn der Rechtsweg überhaupt notwendig werden würde und hoffe, dass FKP da von sich aus etwas annehmbares präsentiert.
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon cast1 » Di 28. Jun 2016, 00:03

Wie loyal sind eigentlich die Bands bei solchen Sachen. Die Gagen bekommen sie ja anscheinend auch ohne gespielt zu haben.

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miwo
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon miwo » Di 28. Jun 2016, 00:08

Nö die bekommen nicht die komplette Gage. Nur einen gewissen Teil, da sie halt gebucht wurden, angereist sind etc. Denke die meisten Acts sind selbst traurig, nicht spielen zu können und hoffen/bieten an, nächstes Jahr dafür zu spielen oder Ähnliches. Ich denke, dass die wenigsten bis gar keine Bands da wegen Wetter etc aufmucken.
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LukTho
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Re: Geld zurück fordern - Loyalität vs. Kassensturz

Beitragvon LukTho » Di 28. Jun 2016, 00:40

miwo hat geschrieben:Nö die bekommen nicht die komplette Gage. Nur einen gewissen Teil, da sie halt gebucht wurden, angereist sind etc. Denke die meisten Acts sind selbst traurig, nicht spielen zu können und hoffen/bieten an, nächstes Jahr dafür zu spielen oder Ähnliches. Ich denke, dass die wenigsten bis gar keine Bands da wegen Wetter etc aufmucken.



FKP ist ja dagegen versichert, wenn es zu solchen Ausnahmesituation kommt. Die Bands können auch die volle Gage kassieren. Immerhin haben sie einen langfristigen Vertrag unterschrieben, eventuell Exklusivrechte gegeben und eine Gebietssperre akzeptiert.
"Ich hab' wie Franz-Josef Strauß ein ganz großes Maul!"


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